31. Juli 2013 – Reine Vorfreude

FCBayern06

Ihr Lieben,

Seit Anfang März haben wir bis auf zwei freie Wochenenden mindestens ein Konzert pro Woche gespielt. Als andere Menschen aufm Balkon saßen und Tomaten pflanzten oder die Wäsche wuschen, sind wir los. Puh. Immer und immer wieder. Und fast immer war es großartig. Und ja, es gibt vielleicht andere Ideen mit seiner Zeit umzugehen: aber das war die unsere. Entsprechend freuen wir uns nach dem Chaostagewochenende tatsächlich vier Wochen nicht zu spielen – bis dann der September und vor allem der Oktober wieder losbricht.

Aus diesem Grund wollen wir das letzte Wochenende besonders feiern, mitm Heimspiel in Jena, Hannover und in Mecklenburg (ich glaube das Geheimnis, dass wir aufm AJUCA spielen ist heute gelüftet worden!). Dazu riefen wir auf, uns Vorschläge für einen Bandbackbanner zu schicken. Über diverse Kanäle kam Einiges zusammen. Nun müssen wir nur noch einen Gewinner auswählen – der dann das geschriebene Wort auch aufs Laken pinselt. Was sagt ihr?

– Heute eher so 50%
– Wer nichts verdient außer Geld verdient nichts außer Geld
– Fairmen. Und Party.
– Das ist mir zu kommerziell
– Früher waren sie besser
– Der Klärwerker steht vorne am Pult
– geht doch nach drüben wenn Euch das hier nicht passt
– Ich durfte dieses Laken mit Egges Pinsel bemahlen!
– na und?!
– 2 Bier für die Bühne
– Früher kam sowas auf den Scheiterhaufen!
– Bier hilft Ihnen das Leid zu ertragen!
– Bitte schlaft wenigstens nicht ein
– Alles bei Sub Cancer geklaut
– „Aaaschlecken ist (k)ein Luxuproblem
– Wann kommt die Band?
– Kommen die aus Helmstedt?
– „Heute sin(g/k)t für sie, das Niveau!
– Danke Autotune
– In Bielefeld vielleicht …
– Diese Combo wird unterstützt vom Frisiersalon Tolle in Baddeckenstedt
– Weed Proleten
– Backstage backt Mama immer noch Apfelkuchen!
– Hallo, Bremen!
– Deine Mutter würde dazu tanzen!
– Meine Mama sagt ich kann super singen!
– RECALL
– Geht Wählen! Esst Obst! Macht Backups!
– Toter als Cräckhuren
– Wer klatscht, kriegt auf die Fresse
– Bei mir drückt auch Rea Garvey auf den Buzzer
– Metallica.
– West-Peine maskulin
– Das ist ein Banner
– undallesoyeah
– Neuland
– Junge Kleinkunst muss nicht teuer sein!
– „EYYYY!!!! Sollte hier nicht was mit Punkrock sein?
– Die Vorband von Slayer
– Chuck Norris wrote this
– Vorsicht : Affen werfen mit Kot
– Bitte gehen Sie weiter , hier gibt es nichts zu sehen
– Småland
– Schietraketen, Meatproleten, Weedasketen, Freakmagneten
– Berlin stinkt
– Kunstkapelle
– Kunst oder kann das weg?
– die drei lustigen Zwei
– irgendwo zwischen peter licht und deichkind
– Waldorf & Satler beats Fährmannsfest
– und was haben wir jetzt davon ?

26. Juli 2013 – Hamburg-Harburg – Keine Knete, trotzdem Fete

rumble im jungle

Der Hamburger Hafen ist hier ganz nah. Über uns steht bedrohlich der Hochspannungsmast. In der Ferne hören wir Schiffshörner und Güterzüge. Nur wenige Meter trennen diesen Dschungel von einer der größten Industrieanlage Deutschlands. Egge und ich haben uns hingesetzt. Bei mehr als 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit wie in den Tropen ist an unser sonstiges ADS-Hibbeln nicht mehr zu denken. Und dann gibt es ja auch noch die Szenerie zu bestaunen: Rund um uns herum wird gewerkelt, gebaut, geschraubt, Witze gerissen, ein kleiner, vergänglicher Traum entsteht hier am Rande des Hafens.

Kommunikation ist wichtig

Für ein Wochenende wird der riesige Garten eines Metal-Band-Fanklubs zu einem Abenteuerspielplatz. Meterhohe Brombeerbüsche wurden dafür abgeholzt, ein Labyrinth in den Wald gehauen. „Wir leben jetzt seit einer Woche auf dem Gelände, und am Anfang war das hier die grüne Hölle“, erzählt einer, der uns eingeladen hat. „Wir mussten mit Macheten und automatischen Heckenschneidern erst einmal aufräumen.“ Mit einem Team aus Hamburgern und Zürichern wurde so in wenigen Tagen ein Feierparadies geschaffen: Keine Knete – trotzdem Fete.

Parken

Seit 2004 gibt es das Umsonst-&-draußen-Festival schon. Nach diverser Umzüge und immer mal wieder Stress mit diversen Gegnern scheint die Gruppe in Harburg endlich so etwas wie eine Heimat gefunden zu haben. Mehr als 1000 Gäste an dem Wochenende scheinen das genauso zu sehen. Und auch, als während unseres Auftritts der Platzregen einsetzt, sind alle hilfsbereit, gut gelaunt, lächeln, versorgen alle mit Plastikplanen. So sieht gelebtes DIY aus.

Als wir am nächsten Morgen aufwachen, steht eine Gruppe an dem Bach, der das Gelände umfließt. Alle lachen. Im Graben liegt ein Auto. „Kein Problem, das holen wir nachher raus, wenn alle ausgeschlafen haben.“ Wir glauben ihnen.

20. Juli 2013 – Proschim – Lausitzer Klima- und Energiecamp

Willkommen

„Leistet endlich Widerstand“, steht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, und wir sitzen gar nicht mehr bei dieser rebellischen Überschrift im Schlachtschiff der bürgerlichen Presse. Denn wir haben uns schon längst daran gewöhnt, dass die Grenze zwischen Gut und Böse nicht mehr über so einfache Klischees funktioniert, wie sie noch vor wenigen Jahren möglich waren. „Wir sind nicht die herzlosen Übermenschen, die Sie in der FAZ-Redaktion vermuten“, hat der Leiter des FAS-Feuilletons, Claudius Seidl, einmal bei einem taz-Gespräch gesagt. es war genau zu der Zeit, als eine Freundin die taz verlassen musste und nur wenig Solidarität aus dem Verlag erhielt. Wenn linke Zeitungen schon nicht mehr linke Politik betreiben, dann kann auch die konservative FAZ sich wandeln.

Informieren

Jetzt sitzen wir mitten in Brandenburg in einem Mercedes, und der Fahrer – Typ gut gealterter Landarzt – fährt uns in ein Protestcamp, wie wir es sonst nur aus dem Wendland kennen. Doch die gelben Kreuze an den Strassen sind hier kein Zeichen gegen den Castor und die Atomindustrie generell: Sie sollen symbolisch den Braunkohletagebau aufhalten, der sich mit riesigen Baggern immer tiefer in die Landschaft gräbt. „Die kohle kommt“, erzählt er uns, nachdem er sich selbst als Alter ohne Lobby vorgestellt hat. Jahrelang hat er Politik in der CDU gemacht. Jetzt sei er enttäuscht, weil das Land und Berlin die Menschen hier in der wunderschönen Lausitz alleine lässt. „Unser Dorf produziert mit Erneuerbaren Energien Strom für 40.000 Menschen.“ „Und wie viele leben hier?“ „350.“ Kein Wunder, dass Vattenfall aus Proschim erst eine Grube machen will, die dann irgendwann geflutet zum Naherholungsgebiet wird. Das hat ja auch im Süden von Leipzig geklappt mit dem Cospudener See.

Kämpfen

Unser Unwohlsein fasst dann auch ein Feuerwehrmann zusammen, der sich selbst als eher unpolitisch beschreibt: „Den Boden umgraben, Chemie in die Erde pumpen, alle Rohstoffe ausbeuten – das rächt sich irgendwann.“

Mehr Informationen zum Klimacamp

Die multimediale Dokumentation zum Protest gegen den Braunkohletagebau von graswurzel.tv

13. Juli 2013 – Neubrandenburg – AJZ

Neubrandenburg, klassisch„Ihr seid echt richtige Popper. Seht aus wie die Jungs vom Segelklub.“ „Bitte?“ „Ja, so mit Hemd und Anzug und so. Außerdem bei dem Wetter Rotwein trinken? Ihr seid doch kaputt.“

Sie haben uns zwei Sessel hingestellt. Dazu ein Bild mit Hirsch, ein paar Topfpflanzen und einen Tisch. Eine Kordell trennt uns von den Zuschauern. Als Egge unseren Gastgebern auf der Fusion eine unnüchterne SMS schrieb, was wir für unsere Lesung in Neubrandenburg brauchen, hat er weit ausgeholt. Sie haben alles hingestellt. Dazu noch Wasser und Rotwein bei gefühlten 40 Grad im Schatten. Aber von Anfang: Das Alternative Jugendzentrum Neubrandenburg wird in diesem Jahr 20. Dass es überhaupt so alt wird, war am Anfang nicht zu erkennen: Schließlich gab es in der Nachwendestadt regelrecht Straßenkämpfe mit Neonazis. „Eine zeitlang konnte ich nicht wirklich vor die Haustür treten“, erzählt einer. „Die haben Hetzjagd auf alles Buntes gemacht.“
Irgendwann taten sich dann die Punks mit den Hip-Hoppern, Skatern, BMXern etc zusammen und richteten so einfache Dinge wie Telefonketten ein. Mit großem Erfolg. „Wir haben quasi jede Straße einzeln zurückerobert.“ So ging das über Jahre. Mit den üblichen Steinen im Weg, die es als buntes, alternatives Projekt in einer kleinen Stadt so gibt. Am Ende aber stand der Umzug in eines der schönsten Jugendzentren Deutschlands.

Egge, konfittisiert

„Hier ist das Kuchenbuffett, alles vegan.“ „Da stehen aber bestimmt zehn verschiedene Teile. Wie sollen wir die alle essen?“ „Mit dem Mund.“ „Krass.“ „Aber iss nicht zuviel. Es gibt nachher noch Abendessen.“ „Bitte?“

Für uns sind die Besuche in Neubrandenburg der Höhepunkt des Sommers: Wenn wir dann mit einem Bier im Tollensesee stehen, das kalte Nass bis zur Brust, die warme Sonne auf den Kopf, dann wissen wir, warum sich der ganze Stress, das ewige Zugfahren, das konstante Üben sowas von lohnt. Neubrandenburg ist für uns Urlaub bei Geschwistern.

„Was ist in dem Eimer?“ „Konfetti.“ „Das sind doch mehrere Kilo.“ „Ja, richtig.“ „Und das?“ „Da sind die Pyros drin.“ „Wollt ihr uns umbringen?“ „Vielleicht. Aber auf jeden Fall müsst ihr nachher stagediven.“ „Ich habe das noch nie gemacht.“ „HAHAHA!“

12. Juli 2013 – Hamburg – Gängeviertel

Gängeviertel, warm

„Und hier ist unsere Sauna. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie doof die Leute gucken, wenn sie im Winter mitten in der Innenstadt nackte Menschen sehen.“

Die Sauna ist ein ehemaliger Wohnwagen, zum Abkühlen steht eine alte Tonne daneben. Vor uns ein anonymes Bürogebäude, hinter uns steht das Gängeviertel. Mitten in Hamburg hat sich dieses einmalige Areal seit fast zwei Jahren behauptet. War es erst besetzt, können die Bewohner und Aktivisten inzwischen legal und ohne Angst vor Räumung Kunst machen, Veranstaltungen organisieren, gestalten, kochen, feiern, diesdas.

„Was bist du denn für einer, Student?“ „Nein, wieso du?“ „Ne, eher Dozent.“ „Aha, was unterrichteste denn?“ „Was?“ „Was du lehrst?“ „Achso, dies und das.“ „Aha, baut mal einer einen?“

Im Februar 2010 waren wir das letzte Mal hier. Es war kalt, die Lage unsicher, dafür viel bumbum im Keller. Der darf inzwischen nicht mehr befeiert werden. Einsturzgefahr. Wie manch anderer Raum. Dafür sind jetzt viele Menschen mit Fotohandys auf dem Gelände. Street Art fotografieren, Menschen fotografieren, Leben fotografieren, Kunstausstellungen fotografieren, uns fotografieren.

„Was denkt der, wer er ist? Ein Sänger?“ „Ja, und die Musik, also Musik wäre jetzt als Wort übertrieben.“ „Richtig, noch nicht mal Hip Hop oder so.“ „Schlimm, diese Pseudokünstler.“ „Ich würde ja so gerne Kickern.“ „Ja, Kickern wäre toll. Aber der Raum ist abgeschlossen, und die vom Gängeviertel wollen den nicht aufmachen.“ „Doof.“ „Ja, doof.“

Während Egge seine Aufwärmübungen für die Stimmbänder macht, höre ich mir drei junge Boys an, wie sie über uns lästern, stelle mich dazu, stelle mich vor. Sie haben uns doch noch nie gehört, sagt der eine, der sich später auf dem Boden wälzen wird, nachdem er versucht hat, zu unseren Liedern Tango zu tanzen.

„Alter, ich war gerade bei St. Pauli gegen Besiktas. Hammer Spiel!“ „Wer hat denn gewonnen?“ „Keine Ahnung, ist aber nicht so wichtig. Hammer Stimmung. Von wegen Ultras im Gezi-Park, diesdas.“ „Geil. Wo im Stadion warste?“ „Nix Stadion, in der Kneipe.“ „Wurde das überhaupt übertragen?“ „Was?“ „Ob das Spiel gezeigt wurde, im Fernsehen?“ „Ne, wir haben nur mit türkischen Anarchisten gesoffen.“

11. Juli 2013 – Oldenburg – Wagenburg

Wagenplatz, melancholisch

„Seitdem ich auf der Fusion MDMA genommen habe, werden meine Joints voll schön.“ „Aha.“ „Ja, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, anders zu leben.“ „Lebst du denn hier auf dem Bauwagenplatz?“ „Nein, wieso?“ „Gut, nur so.“

Den Bauwagenplatz in der Oldenburger City gibt es nicht mehr lang. Nach etwa zwei Jahrzehnten will die Stadt die Gegend zwischen Bahnanlagen und Hunte umbauen. Gentrifizierung galore. Dazu wird die Straße Der Stau zu einem barrierefreien Fußgängerweg umgebaut und das Gelände drumherum zu tollen Wohnanlagen. Dies ist also die Renaissance der Innenstädte. Kann man auch wieder schön mit dem Fahrrad in die Agentur.
Die Bewohner des Bauwagenplatz müssen spätestens im Herbst raus. Sie verlassen dabei nicht nur einen tollen Ort des gemeinsamen, neuen Wohnens, sondern ihr Zuhause. Denn die grüne Fläche, von der örtlichen Presse liebevoll Peter-Lustig-Gelände genannt, ist eine Art verwunschener Garten trifft High-Tech-Mobiles-Leben: Wlan, Solarpanel, mobile Küche – Do it Yourself ist eben nicht nur Gefasel, sondern wird hier gelebt. Toll.

Oldenburg, organisiert

Wir wurden eingeladen, bei den letzten Bauwagentagen auf dem alten Gelände zu spielen. Gemeinsam mit den tollen Shudder and Spit aus Kiel. Schön rau, auf die Fresse und immer freundlich. Sogar beim Bier bestellen. Im Anschluss an der Theke ergreift einen dann doch wieder die Melancholie. Jedes Mal, wenn wir so einen einzigartigen Ort besuchen, der bedroht ist, haben wir das Gefühl, dass wir Zeugen werden, wie eine alternative Lebensweise einfach ausradiert wird. Das Ausweichgelände Shelter 13 vor den Toren der Stadt klingt in diesem Fall aber ausnahmsweise nicht nur schlecht. Und so bleibt uns nichts anderes, als Danke zu sagen an alle Beteiligten und viel Kraft für den Umzug zu wünschen. Ahoy!

06. Juli 2013 – Essen – Extraschicht

Bagger und Egge

„Wo wollt ihr denn hin?“ Der Typ schaut uns durchdringend an. Auf seinem Unterarm prangt ein fettes Böhse-Onkelz-Tattoo, auf seiner Jacke stehen Runen, in der Hand hält er ein Pils. Nimmt einen Schluck, setzt ab. Schaut uns wieder an. „Zur Zeche Zollverein.“ „Was ist denn da?“ „Kultur und so.“ „Und ihr macht da was?“ „Ja, so Techno mit Sprechgesang.“ „Geil.“ Sein Gesicht hellt sich auf, er prostet uns zu und erklärt den Weg zur Zeche im Norden der Stadt. Willkommen in Essen.

„Ich kann dieses ewige ‚Der Ruhrpott ist kaputt‘-Gelaber nicht mehr hören. Schau dich mal um, die Leute sind so geil hier. Alle nett, alle hilfsbereit. Sicher, dass ist hier nicht irgendein angesagter Stadtteil in Berlin oder München. Aber willst du da wohnen? Essen ist grün, günstig, hier wohnen geile Menschen. Ich habe hier meine Familie und Arbeit. Was soll ich denn woanders?“

„Weißt du, mein Großvater hat hier noch in der Zeche gearbeitet. Da hinten in der Kockerei. Ist auch nicht alt geworden. Aber glücklich war der. Jedes Wochenende zum Fußball. Nach Schalke. Das fand die Familie meiner Mutter nicht so geil. Die war Rot-Weiß-Essen-Fans. Naja, irgendwann ist er dann an ner Staublunge krepiert. Aber glücklich war der.“

Plakat und Costa

„Vor ein paar Jahren sah das noch viel schlimmer aus hier. Diese Sache mit der Kulturhauptstadt hat Essen echt was gebracht. Und der Bahnhof ist wirklich viel besser geworden. Nur viel zu viele Alkoholiker.“

„Das Ruhrgebiet ist geil. Du kannst mit der S-Bahn überall hin. Nach Bochum, Dortmund, Oberhausen, sogar nach Düsseldorf, aber da willste ja nicht hin. Ist ja scheiße da. Lass dir keinen erzählen. Der Pott ist für jeden anders. Also so wie überall auch. Hauptsache die richtigen Leute und immer ein bißchen was über für den Spaß am Feierabend.“

„Ihr wollt noch was essen? An einem Samstagabend um 1 Uhr? Vergesst es. Um diese Uhrzeit kriegt ihr in diesem Stadtteil höchstens was bei McDonalds. Sonst ist hier alles dicht. Schau mal, selbst die Trinkhallen sind fast alle zu. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer hier. Das ganze Ruhrgebiet geht kaputt. Da kannst du noch so viele Kulturveranstaltungen machen – der Pott ist das neue Ostdeutschland.“

Wir haben an der Oberfläche Essens gekratzt, wir kommen wieder. Vielen vielen Dank!