29. September 2010 – Bei Politikorange

Politikorange ist ein unabhängiges Magazin von Jungjournalisten. Im September 2010 erschien eine Sonderausgabe zu den Jugendmedientagen Ende August in Niedersachsen. Wir durften dort für das Rahmenprogramm sorgen, und als wir, durchnässt und leicht verwirrt, von der Bühne stiegen hielt uns Len Sander für ein Interview ein Mikrofon vor die Nase. Das Ergebnis liest sich dementsprechend abenteuerlich. Man stelle sich uns einfach wie zwei schnaufende Fußballer vor, die direkt nach dem Spiel die eigene Leistung beurteilen sollen.

„Ich  will die Atzen nicht verurteilen“

Die Beatpoeten, das sind Egge, 29, bekannter Poetry Slammer und Costa, 27, DJ. Die Beatpoeten haben sich 2006 gegründet. Aber „so richtig Spaß“ macht das Ganze erst seit zweieinhalb Jahren, nachdem sie aufgehört haben, „einen hohen Anspruch“ an sich zu haben und zehnminütige Kurzgeschichten in Liederform zu schreiben.

Frage: Hat kritischer Journalismus etwas mit kritischer Musik zu tun?
Costa: Ja, ganz ehrlich, wenn man mal vom Zeitungssterben absieht, wenn es keine kritischen Journalisten mehr gibt, dann wüssten wir nicht mehr, was in der Welt passiert. Und deswegen ist es etwas Richtiges, Wenn man klischee-mäßig von der „vierten Gewalt im Staat“ redet. Darauf sind wir angewiesen. Auch als Musiker.

Frage: Passen elektronische Musik und sozialkritische Texte zusammen?
Costa: Wir haben mit dem Projekt angefangen als Mischung aus Poetry Slam, aus Gedichten und Kurzgeschichten und wollten, wie die Beatpoeten, daher der Name, aus den 1950er Jahren, das mit moderner Musik verbinden. Und heutzutage ist elektronische Musik zwar nicht das Frischeste, aber das, was die meisten Leute anspricht. Andererseits muss man auch beachten, wo elektronische Musik herkommt: In den 1980er Jahren war es gerade in den USA die Musik der Schwarzen und der Homosexuellen und dadurch eigentlich auch Randgruppenmusik. Jetzt ohne das allzu böse zu meinen. Und was Die Atzen mache, ist halt Volksmusik, aber da gibt es auch verschiedene Facetten. So richtiger Goa oder Drum’n’Bass, die wirst du wohl auch nicht im Radio laufen hören, also im normalen bürgerlichen Radio, Deswegen bleibt da immer ein bestimmter Anteil an Kritik über.

Frage: Wollt ihr mit eurer Musik etwas verändern, und wo sind die Grenzen der Musik?
Costa: Niemand geht aus einem Konzert raus und denkt: „Jetzt änder’ ich die etwas!“ Aber, im Grunde genommen reicht es ja, wenn Menschen irgendwo hingehen, sich etwas anschauen, sich etwas anhören und ein gutes Gefühl haben. Als Spaß hatten. Und deswegen will ich solche Musik wie Die Atzen oder andere elektronische Musik nicht verurteilen, weil, wenn Menschen Spaß haben, eine gute Zeit, nicht auf Kosten anderer, ist doch ne super Sache.

Frage: Bringt ihr auf die Schnelle einen Vierzeiler zum Thema „Kritisch sein“?
Egge: Um verkrustete Gedanken zum Tanzen zu bringen, reicht es einfach schon, mit der Stirn zu runzeln.

Zum Autoren: Len Sander ist 13 Jahre, kommt aus Hannover, ist im Vorstand der Jungen Presse Niedersachsen und hat die Jugendmedientage 2010 mitorganisiert.

23. September 2010 – In den Suchmaschinen

Eine Auswahl der Suchbegriffe, mit denen dieser Blog auf bekannten Suchmaschinen gefunden wurde:

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Wird weitergeführt

17. bis 19. September 2010 – Hannover – Oikumenische Schnauzbarttage

Ein Mann  ohne Bart ist nicht angezogen. Eine Frau eigentlich auch nicht. Gut, dass es Feiertage wie die Oikumenischen Schnauzbarttage gibt, die immer wieder an die Unterdrückung der OberlippenbartträgerInnen erinnern!

In Hannover wird seit mindestens hundert Jahren an die Notwendigkeit des Respekts für den Bartwuchs erinnert, der soviel mehr ist als schnöde Mode oder Zeichen hippem Pseudobohemiantums. Eine Ehrensache, an diesen Tagen unsere Solidarität auszudrücken und aus Protest ebenfalls Schnauz zu tragen. (Costa protestiert wohl die meiste Zeit des Jahres sowieso). Als Zeichen des Respekts hier ein paar Bilder zu dem wohl wichtigsten niedersächsischen Feiertages nach dem ersten Wochenende im August und dem ersten Samstag im September.

Jemand Tolles hatte sogar extra einen Automaten aufgestellt, wo man sich Bärte zum aufkleben und Bartbürsten ziehen konnte.

14. September 2010 – Auf und vor der Bühne


Hast du was dagegen, wenn ich dich auf meinem Ölkanister begleite? Ihr macht Schmutz! Hast du deine Platten in der kleinen Tasche? Schau mal, der Sänger ist voll süß. Trinkt ihr Alkohol? Wann legt denn der DJ auf? Wow, voll die tiefen Texte! Könnten wir vielleicht vor eurem Auftritt noch ein Statement gegen Repressionen durchs Mikrofon sagen? Was hast du denn da für Equipment? Ich mache übrigens auch Elektro. Wer hat euch eigentlich erlaubt, so was zu machen? Beatpoeten, wie kamt ihr auf den Namen? Wie steht ihr eigentlich zu Israel? Wie, kein Macbook auf der Bühne? Das ist übrigens Paul, der würde gerne vor euch noch ein paar Lieder auf seiner Gitarre spielen. Das ist voll der Billigelektro mit so nem Linken. Zieh mal dein Tshirt aus. Seid ihr überhaupt Veganer? Ein guter Freund von mir liest auch Bücher und mag Drum’n’Bass, kann der nicht bei euch mitmachen? Dürfen wir neben euch auf der Bühne tanzen? Würdet ihr auch bei unserer Abiparty spielen? Werdet ihr auch noch härter? Ey, normalerweise mag ich ja keinen Elektro, aber ihr seid da anders. Was sollt ihr denn darstellen, eine Band?

07. September 2010 – Ein Leben in Videos

Am 16. September wird Egge 30 Jahre alt und hat damit Joplin, Hendrix & Cobain überlebt. Die sind zwar nur 27 Jahre alt geworden, aber besser man schafft genügend Abstand, bevor man sich dafür rühmt. Mit dem Alter hat’s Egge schon immer gehabt. Wer die Platte „Unterwegs“ hat, kennt sicher „Gleichgültige Gleichzeitigkeiten“. Der Rest kann im Netz danach suchen. Diesmal hat der Halunke sich was Neues einfallen lassen. Ein ganz persönlicher Rückblick – dank Youtube.

1980: Egge wird in Crivitz in der DDR geboren. Nina Hagen veröffentlich in diesem Jahr eine schöne deutsche „My way“-Version. Ein Omen?

1981: Der Herr wächst ordentlich und sortiert am liebsten Töpfe. Weils kein großes Frühwerk zu bestaunen gibt, schauen wir kurz hinter die Mauer und treffen auf das erste Album einer Band, die der Töpfefreak erst viel später ins Herz schließen sollte.

1982: Auch mit zwei Jahren hat der Egge noch nicht viel geleistet, außer vielleicht laufen und sprechen zu lernen. Die Band Fehlfarben hatte da schon ihr Album „Monarchie & Alltag“ veröffentlicht und die Plattenfirma wollte unbedingt „Es geht voran“ als Single verkaufen. Das fand die Band doof, wurde 1982 aber trotzdem gemacht. Das Lied wurde zur Hausbesetzerhymne. Die Band fand auch das doof. Aber was will man machen.

1983: Der kleine Egge kam in den DDR-Kindergarten in Finsterwalde. Die Zustände da waren okay. Mitunter erinnerte es an ein Album, das gleichzeitig im Westen erschien: „Alle gegen alle“.

1984: Mit vier Jahren hatte Egge schon ne Menge an Musikkultur genossen: Frank Schöbel, Muck und schließlich Lippi. Der bekam 1984 seine erste TV-Show und sang „Erna kommt“. Schön.

1985: Der Kindergartengänger lebt ganz gut im Eggesiner Plattenbau. Da entdeckt er seine erste Lieblingsband: die Puhdys. Die haben nämlich in seiner Garnisionsstadt ihren NVA-Dienst abgeleistet. Da kann man  schon als Fünfjähriger „Rockerrente“ mitgrölen – und hoffen, dass die Renft-Combo so schnell nicht vergessen wird.

1986: Der Osten wird bunter! Denn endlich gibt es einen ernstzunehmenden Radiosender mit DT 64. Der wird Egge bis zum Mauerfall begleiten, weil er moderne Musik spielt und auch mal kritisch über die DDR berichtet. Nach dem Mauerfall wird der Sender ziemlich schnell abgewickelt. Dagegen gehen Zehntausende auf die Straße, aber es nützt nichts. Das Radio Orchid wird abgeschlatet. Danke an Fury, die DT 64 ein Lied widmeten.

1987: Der Herr wird eingeschult, klassisch: Ernst-Thälmann-Schule. Unter KPD-Genossen macht ers nicht mehr. Thälmann ist niemals gefallen heißt es im Thälmann-Lied. Uns ist er ziemlich egal, aber was tut man nicht für ein blaues Halstuch. Aua.

1988: Mal als ideologischen Scheuklappenöffner eingeschoben. Während Egge noch Pionierlieder lernt, tritt in Berlin Rio Reiser auf.  Er singt „Der Traum ist aus“ und Tausende schreien: „Gibt es ein Land auf der Erde, wo der Traum Wirklichkeit ist? Ich weiß es wirklich nicht – Ich weiß nur eins, und da bin ich sicher: Dieses Land ist es nicht!“ Gänsehaut, Gänsehaut, Gänsehaut.

1989: Tatsächlich fällt die Mauer – auch wenn Egge als neunjähriger Knirps davon wenig mitbekommt irgendwo an der polnische Grenze. Was das alles bedeutet, versteht er erst im Westen, irgendwann als Mittzwanziger und plötzlich hat er tatsächlich Tränen in den Augen bei Abschiebskonzerten der Scorpions in Leipzig, wenn sie das schnöde Pfeiflied spielen. Wenn man einmal die Gesichter des Publikums gesehen hat, versteht man, warum dieses verfluchte Lied so wichtig war.

1990:  Nachdem die Mauer gefallen war, sind Egges Eltern immer häufiger nach Westdeut… Nein! Stimmt gar nicht. Man ist nach Polen gefahen, um billig Klamotten zu kaufen. Nebenbei entdeckt Egge die Kassettenkultur und damit Kriss Kross und andere Peinlichkeiten. Eine Platte hat es ihm besonders angetan – und er steht bis heute drauf. The KLF!

1991: Mit elf Jahren ist die musikalische Welt in Ordnung. Deutscher Hip-Hop wurde gerade erst entwickelt und bevor alle in Punk, Techno und Hip-Hop entgleiten, kommt man noch einmal zusammen, um sich auf eine Band zu einigen: Roxette und ihr Album Joyride.

1992: Egge erlebt sein erstes Konzert. Ein U 96 hat sich für einen Gig in Pasewalk angekündigt, um seinen Überhit „Das Boot“ zu präsentieren, den Egge von einer seiner ersten beiden Bravo-Sampler her kennt.  Voll cool.

1993: Ja. Bei einem Sportfest entdeckt Egge die Toten Hosen. „Kauf mich“ ist aber auch ein zu göttlicher Song. Seine erste Freundin hört stattdessen Bon Jovi. Nun ja.

1994: Sturm & Drang sind angesagt. Andreas färbt sich die Haare grün, Martin baut sich nen Iro und es gibt was zu kiffen. Der Soundtrack ist noch nicht deutsch, aber wenigstens konnte man Greenday noch ernstnehmen, mit Fischmob Hip-Hop hören und mit Prodigy sogar elektronische Musik mögen. Egge traut sich nicht richtig, die Haare zu färben, also schneidet er sich Löcher in die Hose – einen Grund mehr dafür bekommt er dafür am 8. April. Kurt hat sich erschossen.

1995: Das erste Mal Berlin. Und während Egge Thunderdome-Gabba und Billig-Techno von Technohead hört und seine Freunde ihm Overkill und EMP-Kataloge näher bringen, läuft der richtige Soundtrack in der Hauptstadt. Leider ist dieser Sound nie in die Provinz vorgedrungen. Dorthin hat es zumindest eine Maxi-Single aus „Trainspotting“ geschafft, die alle Nachbarn in Egges Plattenbau nachdrücklich beeindruckt haben dürfte:

1996: Egge zieht in den Westen und entdeckt über Ärzte, Hosen, Wizo und Slime den Deutschpunk. Hallo, Daily Terror, hallo, Kapitulation Bonn, Skeptiker und Dritte Wahl. Eines seiner Lieblingslieder: „Rote Zora“ von Heiter bis Wolkig von 1992. 1996 erscheint zudem eines seiner Lieblingswerke auf den Nahverehr: „Wochenendticket“ von Terrorgruppe.

1997: Mit 17 fährt man viel nach Berlin, sucht Kursbücher und Kassiber, und Felix versorgt den Knaben mit roten, blauen, grünen und gelben Haaren mit Iron Maiden und Judas Priest. Egge hört weiter Krawallpunk und besucht die Sympathie for the devil-Partys in Hannovers Faust samt Musik der Doors, David Bowie, Stones und The Cure (Achim, du hast meinen Musikgeschmack in diesen Jahren deutlich gerettet). Eines seiner Lieblingslieder:

1998: Volljährig.Egge feiert seinen ersten richtigen Geburtstag mit vielen Freunden aus Hannover in einer Feuerwehr. Aus dem Anderen Kino hat er sich den immerselben Song gewünscht – „Für immer Punk“ von den Goldies. Mancher fortschrittliche denkende Geist hört längst neuen Metal oder prophezeit „Dein Herz schlägt schneller“ – wird aber eher schief angeschaut.

1999: Diesmal feiert er in einem Motorradclub, die Musik fällt ähnlich krude wie in den vergangenen Jahren aus. NDW trifft Metal trifft Slime. Ja, innovativ ist zumindest das Geschenk von Maren: „KOOK“ von Tocotronic. Ein Album, das erst im CD-Schrank verschwindet und den Herren dann jahrelang bewegt, danke! Bis dahin hört der Egge einer anderen Band zu. Hui.

2000: Hurra, Abi! Und Egge hört Anschiss-Alben zur Expo, entdeckt Canalterror und Toxoplasma wieder und kauft The Clash-Platten nach. Ein Jan Delay macht auf Nena, Deichkind auf Hip-Hop. Und von seiner Wohnung in Linden aus träumt er sich einmal um die Welt.

2001: Zurück im realen Leben. So funktioniert also Zivildienst. Aha. Egge arbeitet und beginnt Lesungen zu organisieren und zu geben. Mit Lars sitzt er beim unkommerziellen Lokalradio Flora und das letzte Lied muss da immer von Ton Steine Scherben sein. Als Klassiker wird Fee gespielt, aus der aktuellen Playlist: No Respect aus Göttingen.

2002: Berufsschule und Anzeigen bauen: das Leben als Verlagskaufmann ist schon spannend.  Und musikalisch geht es 2002 mal zu ganz anderen Ufern. Danke, 17 Hippies für „Halbe Treppe“.

2003: In Hamburg herrscht Bambule und Egge zieht sich Songs aus dem Internet. „Tanzverbot“ von Fettes Brot passt da super zum Ende seiner Verlagskaufmannsausbildung und dem Einzug an den Schneiderberg in Hannover. Hallo, Soziologie!

2004: Das Studium macht Spaß. Man trifft sich im Elchkeller, bei Demos, bei Maulwurfversammlungen – und man hört das Album der Libertines rauf und runter.

2005: Egge entdeckt Adam Green, Oma Hans mit „Apachen über Hamburg“ und „Kreisverkehr“ und die Melancholie. „Mittelpunkt der Welt“ ist das vielleicht schönste Album der Welt – damit endet auch Egges aktiver Versuch Soziologie bis zum Ende zu studieren. Er besucht die Uni nur noch zu Protesten und Streikaktionen. Stattdessen wird sein Gedichtband „niemals so ganz“ veröffentlicht.

2006: Man liest vor, tourt, trifft sicht vor allem auf Konzerten, wie in der Glocksee zum Beispiel bei einem der schönsten Goldie-Auftritt. „Lenin“ war das Album des Jahres – entschuldigt die Qualität. Und immer wieder das mediengruppenwirksame „Sprengkörper“ und „Klar“ von Herrn Delay! Da fängt Egge mit Costa doch gleich selbst an, Musik zu machen. Hallo, Betpoeten.

2007: Ein Sommer voller Protest und Festivals. Heiligendamm, Open Flair, Mera Luna, Dockville, Zytanien, Weadbeat. Ein Ritt durch Deutschland. Egge bekommt ein Volontariat bei einer Tageszeitung. Darauf entspannte Musik von Radiohead und The Whitest Boy Alive in Hamburg.

2008: Ruhe finden zwischen Job, Musik, Literatur. The Notwist lieferte den besten Beitrag dazu. Und große Seen in Schweden. Und eine unglaubliche Band aus Island (Danke für diesen Tipp, Herr Costa).

2009: Das Jahr von Selig. Wiedervereint und wunderbar. Kein einfaches Jahr für Egge, aber mit dem Album ging es durch alle Höhen und Tiefen. Umzug nach Hamburg passt da ganz gut.

2010: Egge fühlt sich wohl, fährt immer noch zwischen Konzerten, Zeitungsarbeit und Lesungen hin und her und denkt nicht wirklich daran, damit aufzuhören – auch wenns anstrengt. Und die Musik? Kann da auch etwas von Schlagerchansons haben, Hauptsache es macht Spaß. Danke, Superpunk! Hurra, Egge wird endlich 30!

PS: Was Egge verschweigt: seine 2 Unlimited-Maxi-CDs,die kurze aber nachhaltige Scooter- und Marc O-Phase, seine Tanzperformance als Mikrofonprofessor in der fünften Klasse, sein Playbackvortrag von Johnny Hills „Die Tauchonadel jagd die Uhr“ und Lindenbergs „Hinterm Horizont gehts weiter“ und schließlich alle betrunkenen Heimwege mit JBOs „Heut ist ein guter Tag zu sterben“. Und ja, er hat auch Lokalmatadore und Dimple Minds gesungen. An dieser Stelle gilt es nun Abstand zu nehmen vor so einem Menschen. Es hat mich gefreut. Und so kann ich am 16.9. nun allein mit mir anstoßen. Darauf ein Whigfield-Video.

03. September 2010 – Kopfhörer

Die DJ-Erfahrungen, die hinter uns liegen, hatten immer mehr mit Lied-an-Lied-Klatschen zu tun und verdienen es wahrscheinlich gar nicht als solche bezeichnet zu werden. Aber in den schwülen Stunden des Sommers haben wir mal ein wenig in unserem Archiv gegraben und den ersten Teil eines kleinen Mix‘ angefertigt, der in etwa dem gleicht, was in unserem Kopf abgeht, wenn wir wieder einmal bei 70 Grad die Gage im ICE-Bistro versaufen. Viel Spaß!

ps. Vielen Dank an Hans fürs Mitbasteln und herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit.