29. Januar 2012 – In den Medien

Laut Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung unterwandert Günter Wallraff gerade eine Bundesdeutsche Partei. Dabei gibt sich der Enthüllungsjournalist umweltfreundlich und multikulturell. Den Parteifreunden soll noch nichts aufgefallen sein. Journalisten sind gespannt auf seine Berichte von der alternativen Politfront.

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26. Januar 2012 – Hamburg – Übel & Gefährlich

Falsch eingestiegen. Der Zug fährt nicht nach Hamburg, sondern nach Bremen. Weißte, klar. Am Nachbartisch im Bistro ballern sie sich jetzt schon die Weizenbiere. „Ist ja Feierabend, ne?!“ Und reden sonst über diese eine Tabledancebar. „Weißte noch, letztes Jahr Weihnachtsfeier. Sogar die eine Spießige war dabei.“ Schräg daneben geht’s um Krebs, immer wieder Krebs. Und dieses Fett in der Innenseite des Arms, das echt schlecht weggeht. Der einsame Typ an der Theke sieht aus wie ein ehemaliger Regierungssprecher, holt sich schon wieder eine Cola und löst Sudoku. Wir planen, das Dschungelcamp zu retten und im nächsten Jahr viel bessere Kandidaten einzuladen. „Wenn die Deutschen eins gelernt haben, dann Camps zu betreiben“, mischt sich der Sudoku-Nachbar ein.

Am Bremer Hauptbahnhof stehen die Menschen Schlange am Lottostand. Dicke Ziehung. Drei Jungs versuchen, Tabak zu kaufen und eine Bong. Scheitern. Die Rubbellose werden immer noch föderalistisch verkauft. „Nein, aus Berlin kann ich keine annehmen. Da müssen sie schon selbst wieder hinfahren.“ In der Lounge der Deutschen Bahn klaut wieder die gleiche Art von Geschäftsmann den Sportteil und verschwindet auf dem Klo. Legt den Zeitungsteil danach wieder zurück ins Regal und trinkt noch zwei, drei Gläser Cola. Ist ja im Preis mit drin.

In Hamburg-Harbug steigen die Vorstadtmuttis aus und die Flaschensammler ein. Man grüßt die Schaffner mit einem Nicken, greift locker in die Müllkörbe, langt hier und da nach halbausgetrunkenen Pfandflaschen und läuft schnurstracks ins nächste Abteil in der ersten Klasse. Ein Werbemann erklärt für den Rest des Bistros am Telefon sein kommendes Wochenende und mit welcher Frau und sowieso. Der Hauptbahnhof liegt hinter uns. Am Dammtor stehen die üblichen Studenten, gerade frisch aus dem Gender-Seminar. Theoriegestählt für die Dienstleistungsgesellschaft. Eine Station später erbricht man sich in die Schanze, die Großraumdiskothek mit Szeneschutz. Jungs mit vom Anwaltpapa geliehenen Bentley besuchen Deutschlands bekanntesten Burnoutgastronomen auf ein paar Fleischlappen. Der Mexikaner ist natürlich selbst gemacht und kostet auch nur stadtteilübliche drei Euro. Arschlochsteuer nennt sich das auf deutsch. „Donnerstag ist ja der einzige Tag, an dem man hier ohne die Vorstadtprinzessinen und die Bauern aus Niedersachsen feiern kann.“ Sagt es und verschwindet mit dem Aluminium im Haar wieder im Frisör. Ein Schwall Haarspray, fruchtiges Parfüm und Deephouse erbricht sich kurz durch die offene Tür auf die kalte Straße. Riecht und hört unsere Sophistication.

Egge schreit die erste Reihe an. Eine Frau greift ihre Handtasche ein wenig fester. Drei, vier in schwarz gekleidete Kunstinteressierte finden es verrückt. Nach acht Minuten geht es zurück hinter die Bühne. Ein riesiges Bild mit Bergpanorama, daneben das Fenster über der bekanntesten Jet-Tanktstelle Hamburgs. In der Ferne sieht man die Flugzeuge landen.

Wieder Mexikaner und Rotwein, den Psychologiestudentinnen nicht mal ihren Feinden anbieten würden. Ich lasse mir Bikram-Yoga erklären und antizyklische Zukunfsplanung in Fernbeziehungen. Der DJ arbeitet sich währenddessen durch die Jugendkulturen des zynischen Zeitalters: Dubstep, 80ies Pop, Schunkel-Hip-Hop. Irgendwer kennt irgendwen, der Menschen mit Methadonproblemen betreut hat. Die Geschichte über Neonazis geht um, die Stolpersteine klauen. „Ich starte jetzt ein Kunstprojekt. Jeder schenkt mir einen Euro und davon kaufe ich das ganze Stadtviertel. Dann lasse ich hier nur noch nette Leute wohnen und die ganze Gentrifizierungsdebatte ist vorbei.“ Als wir auf die Straße gehen, fängt es an zu schneien. Endlich Winter.

25. Januar 2012 – Von Politik lernen, heißt Siegen lernen

Als wichtiger Teil des politischen Journalismus hat sich in den vergangenen Jahren das sogenannte Begriffesaufen etabliert. Dazu wird eine Politikerrede angeschaut – gerne die Reden zu Weihnachten, Neujahr oder auch Kanzlerduelle –, jeder Teilnehmer bekommt einen Begriff zugewiesen, und jedes Mal, wenn dieser fällt muss er einen Kurzen trinken. Natürlich fallen Wörter wie Menschen, Arbeit, Zukunft, Freiheit, Sicherheit öfter als andere. Und so lässt sich problemlos und empirisch nachweisen, welche Stimmung gerade im Land herrscht und wie die Politiker darauf reagieren. Wer früher bei Terrorismus schon kurz nach Beginn sturzbetrunken war, kommt diesem Zustand in letzter Zeit nur bei Wörtern wie Euro, Krise oder Wachstum näher.

Geht man einer längerfristigen Analyse nach, lohnt es sich mit den gleichen Begriffen ältere Reden der gleichen Politiker anzuschauen. Die Ängste und Wünsche der Bevölkerung kommen ja auch immer bei den Politikern an, werden also auch wörtlich erwähnt. Vergleicht man dann also die unterschiedliche Dichtheit der Teilnehmer, kann man schon eine empirische Aussage über die Veränderung des politischen Klimas abgeben. Jeder Versuch, diese hochwissenschaftliche Analyse als Doktorarbeit zu verfassen, wurde bis jetzt abgelehnt.

Ähnliche Arbeiten gibt es auch im kulturellen Bereich. Bei einer Wortanalyse von Hip-Hop- oder Punkliedern nach oben beschriebener Art sollte jedoch davon abgeraten werden, die Begriffe Shit oder Fuck zu übernehmen. Die Statistik belegt eine überproportionale Verwendung selbiger.

14. Januar 2012 – München – Hansa 39

Er braucht einen Schlag, dann liegt der andere blutend auf dem Boden. Mitten im dreckigen, vollgeklebten und vollgemalten Klo, hier im Münchner Kellerklub. Draußen pumpt der Bass, hier drinnen liegt er und bedankt sich bei einem, der ihm helfen will, mit Blut und Beleidigungen. Der Gewinner drückt seinen Rücken durch und verschwindet, aufgebaut durch Mackerpose, zu viele Stunden im Fitnessstudio und sicherlich auch Chemie. Ein Werbemann erklärt mir seine Idee, einen Blog zu machen, auf dem er nur Fotos von Urinflecken auf Straße und Bürgersteig bringt. Die würden so schön unvorhergesehene Wege fließen. „Wie ein neuer Fluss in einer neuen Welt.“

Er trägt mindestens zehn Piercings, hat die Haare stachelig aufgerichtet, und seine Kleidung ist komplett schwarz. Für die CSU ist er sicherlich das perfekte Bild eines Punks. Jemand, der alte Omas schubst und Kindern die Zigaretten klaut. Er erklärt, welche Haarsprays vegan sind, wo es sich in München günstig wohnen lässt und warum er unbedingt nach Berlin ziehen will.

Seine Haut ist orange. Ein tiefes Orange, das man sonst eher von italienischen Sportwagen kennt. Dazu sein makelloses Haar, mittelscheitelig aus dem Gesicht betoniert. Lässig trägt er eine Weste über dem Corporate-Identity-Look der Deutschen Bahn. Hier in der DB-Lounge am Münchner Hauptbahnhof ist er mit seinen geschätzten 21 Jahren der König. Super höflich, absolut professionell unterhält er sich flüssig über Sport, das Wetter und irgendwas im Fernsehen. Er begrüßt Stammgäste mit Namen und Handschlag und weiß, wo es im Hauptbahnhof die besten Butterbrezn gibt. So einen wünscht man sich als Tourmanager.

„Hoffentlich gibt’s nicht schon wieder Nudeln mit Pampe.“ Ja, das Leben als Postrockstar ist hart. (Carlos Lieblingswort des Wochenendes ist übrigens Postakademiker). Und als Band, die für alternative Lebensweise, Toleranz und Do-it-yourself steht, darf man doch erwarten, dass Menschen, die ein riesiges Festival mit vielen Bands, günstigem Preis und guten Infoständen organisieren, auch Luxusessen liefern. Er hat sich schon in Rage geredet, als das Essen kommt. Eingelegtes Gemüse, Mercimek-Bällchen, Salat, Suppe, Antipasti, Fladenbrot. „Hier ihr Norddeutschen, etwas gegen euren Kulturprotestantismus“, grinst der Überkoch uns an. Wir schwelgen im Gastrohimmel. Der mäklige Indiependent-Kollege ist jedoch nicht zufrieden. „Warum ist das Tsatsiki nicht vegan?“

Vor dem Klub in einem ehemaligen Industriegebiet steht ein Einsatzfahrzeug der bayrischen Polizei. Nein, es habe keine Beschwerden oder Übergriffe gegeben. Aber bei so „Alternative Konzert“ wisse man ja nicht, ob nicht doch jemand nur zum Steineschmeißen, Graffitisprühen oder Bürgererschrecken gekommen sei. Vielleicht schubsen sich die Besucher ja auch vor der Bühne und verletzten sich dabei. Die Zuschauer des Indiekonzerts nebenan fühlen sich aber schon ein Stück sicherer. Der eine große Punk ext ja gerade schon sein zweites Bier. Nicht vorzustellen, wenn er wirklich Rock’n’Roll leben könnte. Da ist es schon besser, wenn die Einsatzkräfte bereits an der U-Bahnstation Menschen aussortieren und wegen ihrer bunten Haare, Piercings und Tattoos kontrollieren.

Auf der Bühne, den Menschen stecken schon diverse geile Punkbands in den Knochen. Carlos schließt seinen Synthie an, Egge richtet sein Crashbecken. Kurzer Soundcheck, alle gucken. Spätestens bei „Hipster bedrohen unser Leben“ oder „Reihenhäuser bauen und das Carport dekorieren“ stürzt der erste bayuwarische Nietenträger auf die Bühne, ruft sein Lieblingslied ins Mikro und versucht ein Stagediven. Es ist Samstagabend in München, im Fernsehen streiten sich gerade Daniel und Rocco um Bohnen und Reis und wir dürfen Musik machen. Bei tollen Menschen, in einer verrückten Stadt. Danke!

07. Januar 2012 – Arpke – Hinterhof

Alle regen sich auf. Über das Wetter. Über Politiker, die gelogen haben sollen oder über Berühmtheiten, die gar nicht so nett und freundlich sind, wie alle immer gedacht haben. Über Fußballer, die sich verletzen und gar nicht so geil spielen, wie sie sollten.

Und immer wieder über die Jugend. Über diese rotzfrechen Gören, die sich anmaßen, auf Elektro zu rappen. Eskalation zu schreien, anstatt nur Whoop,whoop! Die die Band nicht kennen und die andere auch nicht. Obwohl die doch so wichtig waren für die Entwicklung der gesamten Popkultur. Wie können die nur!

Und genau an dem Punkt wird es scheiße. Wir spielen immer wieder in Kontexten, wo das Durchschnittsalter unseres Publikums weit unter unserem liegt. Mit Bands, die im Grundschulalter waren, als der Euro eingeführt wurde. Und die alle keine Ahnung haben, wie sich das anfühlte, damals in den 90ern oder Anfang des Jahrtausends. Und ganz ehrlich: Es nervt, wenn Menschen ihnen daraus einen Vorwurf machen. Unbedingt versuchen durch ihr Alter reifer, weiter und irgendwie cooler zu sein, weil sie At the Drive-In noch live gesehen haben, oder Rage Against The Machine vor der Auflösung vorm Comeback. Dabei vergessen zu viele Leute, dass sie selbst mal in dem Alter waren.

Wir zumindest habe keine Lust, altersmäßig abgeschottet unterwegs zu sein und nur mit Gleichaltrigen zu hängen. Neben dem Rassismus und Sexismus ist die Altersdiskriminierung eine echte Herausforderung für unsere Gesellschaft! Deshalb war es auch wieder erfrischend im Jugendzentrum Hinterhof in Arpke mit lauter Musik vollgeschallert zu werden und sich beim Bier über die Vorteile von Jung- und Altsein zu unterhalten. Danke dafür!

2011 – Listen, Teil II.

Ja, es ist zu spät. Aber an dieser Stelle muss es sein. Ein persönlicher Rückblick vom Ensemblemitglied Egge. Danke für dieses bunte Jahr.

Schöne Musik:
1. Christiane Rösinger am Schauspiel – Meine Lieblings-Platte in diesem Jahr live samt Lassie-Songs. Toll.
2. Goldene Zitronen beim Boot Boo Hook-Festival. Viele fands doof. Gerade weil Schorsch damit umgehen kann, wurde es grandios.

3. Mogwai im Grünspan in Hamburg und im Capitol in Hannover. Einfach wegdriften.

4. Transmitter bei der Fete de la Musique und beim Open Flair. Was das knallt.

5. Bruno Punani beim Fährmannsfest. Für mich die Entdeckung aus Hannover 2011. Klezmer-Punk vom niedersächsischen Ural.

6. Nouvelle Vague im Capitol. Schön.

7. Flo Mega bei der Breminale in Bremen. Schweißtreibender Soul-Reggae.

8. Mediengruppe Telekommander auf der Stubnitz in Rostock und in der Glocksee. Adieu!

9. Alte Schule Masthorn beim Fährmannsfest. So klingt Politrappunk heute.

10. Clueso aufm Open Flair. Jetzt macht er auch Elektro. Gut.
Schön wars auch bei Supershirt, Kyuss, Klämpner, Jeans Team und auf all den Festivals von Fusion bis Boot Boo Hook.
 
 
2. Skurrile Kulturereignisse:
1. Vorlesung über Enterprise-Technologien in der Uni Hannover – super!
2. Schlagerfestival in der TUI Arena Hannover (Andrea Berg vergisst ihr Playback, Jürgen Drews knutscht Pressekollegen)

3. Karnevalsumzug in Hannover samt Gutti-Demo auf dem Opernplatz (kam leider keiner)

4. Die Prinzen singen im Capitol

5. Die Phudys geben sich als Mauerbrecher im Theater am Aegi

6. Klasse wir singen in der TUI Arena ist ein Singfestival von Tausenden Kindern in Niedersachsen – Massengesang macht mich nervös

7. Milow ist gar nicht so scheiße, wie man ihn scheiße finden möchte

8. „Schluss jetzt! Lauter“ von Stemann im Deutschen Theater Berlin war das beste Theaterstück 2011

9. Tanztheater „Babel“ auf Kampnagel in Hamburg war das beste Tanztheaterstück 2011

10. Das Udo Lindenberg-Musical in Berlin ist okay, das Stage-Musical hat sich wirklich an Kritik versucht & stets bemüht
Ansonsten loben wir The Computers im Heinz und Christoph Maria Herbst im Allgemeinen.
 
 
3. Schlimme Kulturereignisse:
Arschkrampen im Theater am Aegi – nee. Göbel, kotz, brech.

Der W. im Capitol – schlimm, der Böhse Onkel macht auf Verständnisschulter und Erbauungspredigt – anschließend drüber schreiben, ist wie Kampfhundebesitzer anklagen

Siggi & Raner im Theater am Aegi – ach ja, das war auch mal lustiger
 
 
 4. Fünf Filmmomente:
1. Pina von Wim Wenders – göttlich

2. Absolute Giganten im Stadion des FC St. Pauli und im Baukasten Hannover

3. Rocky Horror Picture Show in Hannover mit Freunden – und Mirco spricht jede Zeile mit

4. Melancholia – Gänsehaut, groß

5. Eine dunkle Begierde – bin im Dunkeln eingeschlafen
 
5. Gesprochen & Gewundert:
1. Tom Gerhard ist im Cinemaxx Hannover eine einzige Falte

2. Hanna Herzsprung ist bei nem Kurzfilmdreh in Hannover schön – schön einsilbig

3. Tom Astor macht in Wirklichkeit Country!

4. James Last will weitermachen – egal, wie lang

5. Ottfried Fischer kämpft ausgerechnet als CSU-Wertebewahrer gegen Bild
 
 
 6. Gesprochen & Bewundert
1. Roberto Blanco, bei der Infa getroffen, selten so viel über Popkultur verstanden

2. Heinz Rudolf Kunze im Maritim Hotel Hannover – krasse Brille & politische Einstellung, aber immer klar und direkt

3. Die Echse – die Rettung des Handpuppenhumors

4. Sven Regener hält nicht viel von langen Sätzen

5. Klaus Farin im Literarischen Salon – das Archiv der Jugendkultur

6. Daniel Küblböck – gar nicht so doof

7. Katrin Bauernfeind – verliebt

8. Thomas Meinecke im Literarischen Salon – Minimal ist nichts anderes als Tempelkultur, wow.
 
7. Verloren:
1. zwei Handys

2. eine Brille

3. einen Bulli, zeitweise

4. Geduld mit Internetanbietern

5. eine Wohnung in Hamburg
 
 
 8. Moderationsmomente:
1. Moderation der Auftaktkundgebung der Anti-Atomkraft-Bewegung

2. 1. Niedersächsische Poetry Slam-Meisterschaft in Hannover im vollen Opernhaus – Gänsehaut

3. Running Mic zum Open Flair – wir lesen sechs Stunden im hessischen Nahverkehr und die Leute haben tatsächlich Spaß.

4. Erster Team-Slam an der Parkbühne Hannover – lesen unterm Mond samt Picknick

5. Neue Sachbuchreihe mit politischen Themen und Büchern – eeeeendlich! Pavillon! Danke Lisa-Marie fürs Vertrauen

6. Zehn Tage moderieren für die Ideenexpo, samt Mirko Slomka und Katrin Bauernfeind

7. Moderation für den Literarischen Salon mit Klaus Farin, große Unterhaltung

8. Science Slam-Finale im Convention Center mit Kulturministerin vor 1000 Menschen

9. Moderation des Halbfinales der Deutschen Slammeisterschaften im Uebel und Gefährlich

10. Nochmal Slam: Erster Teamslam in der Hamburger Fabrik
Auch wunderbar: der Autofreie Sonntag mit 200000 Besuchern, die Aktion Sicherer Schulweg mit 20000 Kids, Fährmannsfest mit 15000 Besuchern, die erste Moderation für das Handwerk mit Martin Kind, erste Moderation für ABF, die Science Slams im Pavillon und die Poetry Slams bei Faust.
 
 
 9. Lesemomente:
1. Für das Recht auf Faulheit – endlich wieder Gedichte vortragen, Braunschweig, Kaufbar

2. Texte fürs Bleiberecht, Wolfsburg, Stadtbibliothek, danke an Dominik

3. Lesen fürs Buch, nicht fürs Bier, Brauhaus Hannover

4. Gedichte für Schüler des Slam-Workshops im Jugendknast Hameln

5. Gedichte für Schüler des Slam-Workshops im alten Bahnhof in Seelze
 
10. Momente, die bleiben, in Stichpunkten:
1. Island
2. Ostsee
3. Sylt
 
 
Skurrile und schöne Momente, die bleiben:
1. Eine ganze Woche Düsseldorf, um über Lena zu recherchieren
2. Eine ganze Nacht im Spielzeugladen verbringen
3. Das erste Mal auf dem stillgelegten Tempelhof laufen
4. Hochzeit im Hafenklang Hamburg feiern
5. Mit Zehntausenden in Dresden Nazis aufhalten
6. In Dresden in einem Trabanten schlafen
7. Ein Video mit einem Fanfarenzug drehen
8. Die Fusion noch 15 Stunden besuchen
9. In Utrecht die Sonnen untergehen sehen
10. Mit Herrn Costa aufwachen