Es wird endlich wieder Frühling

Boah, ey. Was für ein Winter. Wir haben uns ein paar Monate Pause von der Band gegönnt. In der Zeit sind so viele traurige Dinge passiert, Dinge, die wütend machen, aber auch Schönes. Unsere Akkus sind jetzt langsam wieder voll, Ende März werden wir unser erstes Konzert seit Langem bei zwei Shows im Osten dieses sogenannten Deutschlands spielen.

Am 23. März in Wurzen im D5
Am 24. März in Leipzig im Manfred

Wir freuen, endlich wieder unterwegs zu sein. Bis bald!

 

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Egges Rückblick zum Jahr 2016

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Ein Ausflug in die alte Heimat: Sommer in Neubrandenburg.

Meine Fresse, was war das denn?! Wir waren euphorisch im Frühjahr, im Sommer einfach drauf, im Herbst in einer Art Jahreszeit gewordenem Sauerstoffzelt & im Winter ordentlich bei der Inventur. Das Jahr 2016 war eines der intensivsten Jahre der Bandgeschichte – passend zum zehnjährigen Bestehen der Band mit dem komischen Namen. Vielleicht sind wir alt geworden? Vielleicht kosten Jobs, Ideen & Projekte außerhalb des Banduniversums doch mehr Kraft, als man es für möglich hält? Oder sind es die gesellschaftlichen Umbrüche, die einen nicht richtig schlafen lassen? Privates & Politisches. Gehörte für uns als Band immer zusammen. Gehört es immernoch. & manchmal möchte man die ganze Welt einfach gegen die Wand schmeißen und mit den Scherben nochmal neuanfangen & basteln. Geht nur nicht. Also zurück ins Werk.

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Beatpoeten auf der Bühne zum Internationalen 1. Mai Fest.

Da hilft es tatsächlich, ein wenig in den Fotos, Flyern und Erinnerungsfetzen zu kramen. Was war da eigentlich los, 2016? Waren wir viel unterwegs? Zu viel? Zu wenig? Gab es was zu entdecken? Haben wir etwas vergessen? Bestimmt. Mehr als ein Handy und eine Bahncard auf jeden Fall. Ein Versuch der Bestandsaufnahme.

Wir fangen einfach an. Die zehn besten Konzerte 2016

1. FCKR – Release-Show Soundso, Leipzig

2. Blixa Bargeld & Teho Teardo, Lissabon

3. Die NervenFaust, Hannover

4. The Incredible Herrengedeck, SO36, Berlin

5. Art Garfunkel, L’Olympia, Paris

6. Isolation Berlin – Faust, Hannover

7. Feine Sahne Fischfilet – Festival Täuchental, Leipzig

8. Hyäne Fischer, Fête de la Musique & Alt-H

9. NOFX & Pennywise, Faust, Hannover

10. KIZ, Swiss Life Hall, Hannover

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Posterboy in Leipzig mitm Monchi.

FCKR war eine Band, die mich dieses Jahr sehr begleitet hat. Immer druff. Ironisch. Klar. Irgendwie auch nicht. Da passen die verzweifelten Isolation Berlin-Schreie, der Postindiekram von Die Nerven, die Ansagen von NOFX bis FSF.

Die zehn Neuentdeckungen für mich 2017

 

1. Meute, Kulturarena, Jena

2. Gruppa Karl-Marx-Start, NBL, Leipzig

3. Das Flug, blank, Berlin

4. Oi of the Tiger, Heinz, Hannover

5. Coca Candy, Fährmann, Hannover

6. Argies, Störfaktor, Zwickau

7. Aktiv Passiv, Chekov, Cottbus

8. Rabaukendisko, Glocksee, Hannover

9. Klostein, Störfaktor, Zwickau

10. The Black Madonna, Fuchsbau-Festival

https://dasflug.bandcamp.com/track/deutlich-unterbewaffnet-in-hellersdorf

Ich merke immer mehr, dass die schönsten Konzerte vor allem mit Leuten zu tun haben, die man ins Herz geschlossen hat. Da mag nicht jede Note richtig sitzen, mit den richtigen Menschen im Publikum, an den Instrumenten oder an den Reglern passt das alles schon. Meute sind mittlerweile quasi berühmt, die Argies hab ich Jahrzehnte zu spät entdeckt, und Rabaukendisko sind vermutlich schon wieder durch. Egal. War schön. Und Das Flug trifft bald Coca Candy und Beatpoeten beim Wutzrock. Harhar.

Für die Vollständigkeit: nicht neu, aber noch immer spannend & großartig

1. Messer, Glocksee, Hannover

2. The Hirsch Effekt, Reeperbahn-Festival

3. Lumpenpack, Fährmann, Hannover

4. Kasimir Effekt, Fuchsbau-Festival

5. Beatbar, Fährmann, Hannover

Messer hab ich sehr gemocht. Haben mich überrascht in ihrer Dringlichkeit. Die anderen Bands sind wie kleine Schätze, die man in der Brusttasche trägt. Und wenn wieder jemand nach kleinen Tipps fragt: Bäm!

Tacheless: Voll auf die Band gefreut, dann mit angezogener Handbremse zugeschaut

1. Beginner, Swiss Life Hall, Hannover

2. Milliarden, Heinz, Hannover

3. Alin Coen Band, Täubchental, Leipzig

4. Dirty Honkers, Ballhof, Hannover

5. Zugezogen Maskulin, FCLR, Hannover

Natürlich liegt es an den Umständen. Aber bei Alin Coen musste ich weg, die Honkers haben das Gaspedal verfehlt, und Zugezogen Maskulin? Ich mag die Musik, live hab ich keine einzige Zeile verstanden. Mhh. Ach so: die Beginner waren mit ihrem Set nach 45 Minuten durch. Am Rest der Show rätsel ich noch. Warum sollten wir für ein Video nochmal zu Samy Deluxe tanzen?

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Fusion-Konzert für zehnjährige Edelklos. Danke, HCWC!

So. Achtung, ernsthafte Kategorie: die zehn besten Beatpoeten-Auftritte

 

1. Fusion – Landebahn-HCWC (Eine Musik gewordene Liebeserklärung)

2. Ende Gelände-Abschluss-Rave (Danke, Herrengedeck!)

3. Hafenklang-Exil, HH (mit DiskoCrunch) (Heiß, mit DJ Costa)

4. Burg Herzberg Festival (Literaturrave)

5. Punx Picnic Neubrandenburg (Heimspielcharakter)

6. Bahnrave zum Open Flair (Grüße gen Renato, Felix und Tilman)

7. Lesung in Glocksee mit Leo Fischer (Grüße gen Malte & Indiego-Team)

8. SO 36, Berlin (mit Herrengedeck)

9. about.blank, Berlin (mit Das Flug)

10. KuZe, Potsdam

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Auf gehts, ab gehts, Ende Gelände.

Ganz wunderbar war es natürlich auch in Ravensburg, Witzenhausen, Cottbus & Zwickau, im Klapperfeld Frankfurt und vor allem herzlich in Norderstedt & Nordhausen. Vergesst diese Aufzählungen. Dieses Jahr war ein einziges Geballer & ihr habt uns trotzdem selig gemacht.

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Stillleben mit neuer Platte „Geheul“.

Zehn besondere Beatpoeten-Momente

1. Das dritte Album ist tatsächlich erschienen (Danke, Tobi!)

2. Neue Lesung „Unterwegs – das Elend“ läuft ausgerechnet beim A Summer’s Tale

3. Das neue Enterpreneur-Duell bei KreHtiv

4. Punker-Lesung endlich in der Køpi

5. Die letzte Mal Pegida-Lesung, Eisfabrik

6. Soundtrack zu „Traum.Ruine.Zukunft“ – dem Film zum Ihmezentrum

7. Video zu „19“ – kaum Reaktion – vielleicht stellen wir doch auf Youtube um

8. Erstes Plastic Bomb-Interview überhaupt

9. Doppelseiten-Text im Human Parasit

10. Release-Party läuft bei Onkel Olli – ohne Musik

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Start-Up-Familienduell in der Cumberlandschen Galerie beim KreHtiv-Geburtstag.

Zehn schräge Beatpoeten-Momente

1. Arbeitermedley zum 1. Mai in Braunschweig geht völlig schief 

2. Kaputter Nachmittags-Rave in Doksy

3. Kabelschnitt in Cottbus

4. Vinyl-Songliste passt nicht zur Pressung (ahh!)

5. Einkaufswagen auf der Bühne in Zwickau

6. Naziangriffe bei Ende Gelände

7. Mehrwertsteuer-Gau im Dezember

8. Textsicherheit der blank-Besucher bei Battlerap-Lesung

9. Schüler im Kunstverein Ravensburg

10. Wir haben laut Linus Volkmann eines der besten Punkalben im Herbst veröffentlicht

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Arbeiter, Bauern, Fahnenträger. Braunschweig 2016. Dem Morgenrot entgegen.

An dieser Stellte sollten die schönsten Alben folgen, FCKR ist genauso dabei wie Stereo Total oder die wunderbare Sammlung „Falscher Ort, Falsche Zeit Vol. 2“. Aber so recht komme ich in diesem Jahr nicht mit. Gerade noch Bowie gekauft, stirbt er. Bei Isolation Berlin komm ich kaum nach und kann die Alben nicht auseinanderhalten. Gerade läuft das Album  „Der Spielmacher“ mit Rösinger, Spechtl, Türen & Jens Friebe. Alle großartig. Das schönste Lied kam aber spät und ist von Jetzt! – uralt.

Achtung, Emotionen

Meine Mutter ist tatsächlich endlich im Ruhestand und ich feiere das sehr

Ausflüge gen Amrum, Paris, Lissabon, Prag & Rügen
Gründung des Büro für Popkultur & Zukunftswerkstatt
Freundeskreis-Abende & kreHtive Ausflüge
Die Arbeit ruft von Slam 2017 bis zur Goldenen Fanfare

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Rückzugsort Rügen.


Sommereinsätze & Weihnachtshilfe-Rekord
Süntelbuchen, Feldstern & Märchenwälder
Freunde & Menschen voller Liebe
Gegen jede Angst & Rassismus
Ein sprechendes Patenkind
Hochzeiten & Todesfälle
Familie neu entdecken

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Sehr selten: Süntelbuchen.

Das kommentiere ich hier alles weniger. An jedem Stichwort hängen Erinnerungen, Gefühle & Eindrücke, mal schmerzhaft, mal voller Herzlichkeit. Ich danke allen Menschen für ihre Liebe, Geduld & oft auch: für ihr Verständnis.

Lumix Festival: HAZ-Talk im Container (oder:
HAZ-Fotocontainer beim Lumix-Festival in Hannover.

Wieder was gelernt

1. Das erste Mal Eisstockschießen

2. Jurymitglied bei Jugend spielt für Jugend

3. Foto-Container beim Lumix-Festival für Fotojournalismus

4. Mitglied einer Bulli-Schau-Jury

5. Freier Fall im Hochseilgarten

6. Hexenschuss

7. Schwarzlichtminigolf

8. Endlich Lammbock

9. Ihmezentrums-Picknick

10. Xylophonsolo
11. Das erste Mal Off-Sprecher in einem Film
12. Arbeitsplatten-Ausschnitt für Küchen
13. Das erste Einstecktuch
14. Sturmglocken-Halloween
15. Suppenverkauf für den guten Zweck

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Beatpoeten in Prag.

Dieses Jahr war geprägt von neuen Erfahrungen und Sprünge ins kalte Wasser. Manchmal merkt man das erst hinterher. Soll ja jung halten. Aber insgesamt war ich doch öfter bei Ärzten als nötig. Danke, 2016!

Die schrägsten und schönsten Kulturmomente 2016

1. Der Film Lobster – alles daran ist genial
2. Die Gründung der Hörregion & die Gala im HCC & die Dadüdada-Performance dazu
3. Annadigiding – Stell dir vor, Rainald Grebe macht was – und keiner geht hin
4. Cheerleader in Finnland – ein Film, den ich nicht verstehe
5. Hörspielsommer Leipzig – weil die Idee nach Hannover muss

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Musik und Mousse T bei „Digital Sounds“.

Die schönsten Moderationen 2016

1. Der Konferenz „Digital Sounds“ im Anzeiger-Hochhaus. Hatte ich unterschätzt, bin nach Vorträgen von Sennheiser und Hochschulprofessoren und Gesprächsrunden mit Mousse T. bis Toshifumi Kunimoto von Yamaha sehr klüger rausgegangen.
2. Verleihung des Niedersächsischen Wirtschaftspreis mit Stephan Weil und Olaf Lies. Spannende Preisträger & schöne Geschichten. Und vor allem: munterer als 2015.

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Klimaretter der Region Hannover.


3. Klimaschutzkuratorium der Region Hannover mit Kammerchefs, Klimarettern und Experten wie Karsten Schwanke. Ein kurzweiliger Ritt durch gefühlt 15 Talkrunden.
4. Hauptbühnen beim Entdeckertag, Autofreier Sonntag & Aktion Sicherer Schulweg: ich mag die hannoverschen Großveranstaltungen, wenn sie so abwechslungsreich vom Programm ausfallen wie diese.
5. NOFX & Pennywise auf der Faust-Wiese: fürs Herz
6. Metropolversammlung in Osterode mit OBs, Uni-Präsidenten, Kammerchefs, …
7. Tag des demokratischen Engagements mit Konstanze Beckedorf im Neuen Rathaus

Tag des demokratischen Engagements
Spax fordert gelebte Demokratie.


8. Ihmezentrums-Diskussionen im Capitol und im Zentrum mit Stefan Schostok, Verwalter Torsten Jaskulski und dem Bund Deutscher Architekten
9. Festival-Talks beim Fuchsbau-Festival, Fährmannsfest & Lumix-Fotojournalismus
10. Das neue Start Up-Slam
-Format mit VOXR-Technik an der Leibniz-Universität

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Start Up-Slam an der Leibniz Universität.

11. Ehrenamtsgala des Freundeskreis Hannover
12. HAZ-Foren zu Hannover 96 mit Bader & Stendel, Hebammen, A2, Image & Inklusion
13. Studentenw
erkspreis & „Von Leibniz zu Bahlsen“-Gala
14. Suchthilfelauf & Helmfest, Weihnachtsmarktfeten, Expertenforen & HAZ-Aktionen

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Spendensammlung in der Neustädter Hof- und Stadtkirche.

15. Poetry Slams, Science Slams & der Fanfarenzug-Slam zum Schützenfest, im Gartentheater Herrenhausen, Audimax Göttingen, Opernhaus, Lessing-Theater Wolfenbüttel, Stadthalle Holzminden, Schloss Bevern, Oldenburger Exerzierhalle, Kulturmühle Buchhagen, Empore Buchholz, Kirche Seelze, Salon Hansen Lüneburg

Insgesamt komme ich auf mehr als 80 Moderationen für 2016. Mal kleine Ansagen, mal ganze Tagesprogramm. Es ist immernoch sehr vielfältig von Punkrock bis Preisgala. Und ein wenig hoffe ich, dass es so bleibt. 2017 stehen Klostertage an, die deutschsprachigen Slammeisterschaften & Medienkonferenzen. Der Science Slam zieht ins Schloss Herrenhausen und auf die IdeenExpo 2017. Und der Leinestern wird vergeben.

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Fertig in Hamburg.

Und nun? Ein neues Jahr liegt vor uns und mir. Am Anfang dieser Aufzählung dachte ich, so viel war 2016 doch gar nicht los, warum bin ich so müde? Ach ja. Darum. & trotzdem kann ich es gar nicht abwarten, den Kalender zu füllen, Pläne mit wunderbaren Menschen zu schmieden & treff gleich einen wie Herrn Costa, um Unfug und Umstürze zu planen. Das Übliche also. Kommt gut ins Jahr 2017. Weitermachen & munter bleiben.

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Lesung zu 10 Jahre Beatpoeten beim A Summer’s Tale in Luhmühlen.

#Sommer 2016, wow!

Sommer 2016. Ein Sommer voller Staub, Sonne & Menschen, die man in einen Koffer packen möchte, um sie zu Hause auf dem Balkon wohnen zu lassen. Wir danken für wunderbare Konzerte, Lesungen & kleine Aktionen am Rande bunter Festivals, die wir besuchen durften. Eine kleine Auswahl an Bildern & vor allem ein großes Danke, gen 1. Mai Faust & Braunschweig, Fusion, Punx Picnic im AJZ Neubrandenburg, Lesezelt Burg Herzberg-Festival, Störfaktor Zwickau, Green Island in Nordhausen, Fuchsbau Festival, Stuss am Fluss in Cottbus, A Summer’s Tale, Ende Gelände & Klimacamp, Wagenplatz Norderstedt, Open Flair Eschwege, 2er, Wasted in Leipzig, The Incredible Herrengedeck, Lars Ruppel, Felix Römer, Käptn Blauschimmel & die Süßwassermatrosen, Kotfront, Kaput Krauts, Renato Kaiser, Tilman Birr, NOFX, Marvin Ruppert, Feine Sahne, Hendrik Infone, Onkel Olli und unfassbar viele Menschen & Kapellen mehr. ❤

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Das Ende des Sommers.
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Open Flair Raildshow zwischen Göttingen und Eschwege.
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Release-Party bei Onkel Olli in Hannover.
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Stuss am Fluss in Cottbus.
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Soli-Pfeffi beim Wasted in Leipzig mit Feine Sahne Fischfilet.
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Saunalandschaft beim Punx Picnic in Neubrandenburg.
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The Incredible Herrengedeck bei der Ende Gelände-Aftershow.
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Wagenplatzfest Norderstedt.
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Edeltoiletten bei der Fusion.
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Doksy-Pfingstcamp.
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Landebahn Fusion.
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Karaoke bei der Fusion.
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Störfaktor Zwickau.
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Open Flair. Foto: Marvin Ruppert.
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Backstage A Summer’s Tale mit Filo, Rita, Sim, Sebastian und Sebastian.
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Lesezelt beim Burg Herzberg-Festival mit Lars Ruppel (hinterm Vorhang).
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Das Lumpenpack beim Fährmannsfest.
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Hendrik Infone beim Fuchsbau Festival-Finale.
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Marvin Ruppert auf dem Weg zum Open Flair.
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Feine Sahne Fischfilet und Kaput Krauts in Leipzig.
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Stuss am Fluss in Cottbus.
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Fusion-Landebahn.
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Doksy-Pfingstcamp.
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Burg Herzberg-Festival.
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Green Island in Nordhausen.
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Fusion.
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1. Mai Braunschweig.

Neunzehn

Wir sahen die besten Köpfe unserer Generation vom Wahn zerstört, hungernd hysterisch nackt, die sich im Morgengrauen durch die Punkerstrassen schleppten auf der Suche nach einem wütenden Schuß

Engelköpfige Hipster, dem alten himmlischen Kontakt zur Sternenlichtmaschine im Getriebe der Nacht entgegenfiebernd, die arm & abgerissen & hohläugig und high im übernatürlichen Dunkel

der Armeleutewohnungen rauchend wachsaßen, schwebend über dem Häusermeer in Punker-Ekstase

die durch die Universitäten gingen mit strahlend kühlem Blick und Halluzinationen von St.Pauli und Off’schen Tragödien unter den Schülern des Krieges hatten

All diese wundervollen Leben, die verschwendet wurden – weil sie mit Punkrock in Berührung kamen. Zerstört mit 19. Wir prangern das an!

Beatpoeten, 2016

Beatpoeten – #Geheul

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Was das denn? Auch das dritte Album der hannoverschen Beatpoeten dürfte für heitere Genre-Rätselei in feuilletonistisch vorgeprägten Haushalten sorgen. Irgendwo zwischen grobkellig ausgeschenktem Elektropunk, krachklugem Kabaretthumor und vermummter Spoken-Word-Einlage werkelt das Duo an einer eigenen Legende zwischen den, nun ja, Stühlen. Der tätowierte Volontär würde dichten: Sie ziehen konsequent ihr Ding durch. Ha! 2012 erschien „Man müsste Klavier spielen können“ und selbst Stinkepunx mit eher stalinistisch geprägtem Musikgeschmack kamen ins Hüftschunkeln. „Das ist der Spirit, der mal Punk hieß“, schrieb OX. „Besser als Egotronic“, urteilte TRUST. „Kamerun’sche Schnappatmung“, schimpfte INTRO. Und PLASTIC BOMB verkündete: „Ficken, Saufen, Oi!“ Es folgten Festivalauftritte von Fusion über Open Flair bis lustigen Zusammenkünften namens Meet The Needles und hunderte Konzerte von Künstlerkatakombe bis Punkerkeller in Deutschland, Tschechien und Schweiz. An ihrer Seite: Kapellen namens Kaput Krauts, Todeskommando Atomsturm, Kackschlacht und Käptn Blauschimmel. Andere Bands gehen auf Tour, die Beatpoeten betreiben offensiv Konzertplakatlyrik. Dazu entwickelten sie das erfolgreiche Lesungsprogramm „Popper lesen Punk“ samt edel vorgetragener Deutschpunktexte, das Achtsamkeitsseminar namens „Opfer lesen Battlerap“ und zu guter Letzt das „HatePoetry“-Happening zu Pegida-Kommentaren, „Nicht reden, hanteln“.

Arschbomben jenseits der Diskurse

Jetzt endlich wieder neue Musik, zwölf Tracks voll knackigem Elektro-Punk mit Humor und Haltung und deutschen Texten, die mal politisch, mal persönlich ausfallen. Schlaue Statements gegen den Zeitgeist, die von Egge gelesen, gerappt und deklamiert werden. Es geht um Arschbomben jenseits der Diskurse, Romantik im Gefahrengebiet, Verfallsdaten für Jugendkulturen, Antifaschismus zwischen Garagentreffs und Punk als Lebensretter. Carlos verbindet Synthiemelodien mit peitschenden Beats, ballernde Bässe mit entschlossenen Brüchen. Und irgendwo grüßen still Rotzkotz und Schleimkeim.

revolverheld, heckler & koch / helene fischer & celler loch

Die Platte „#Geheul“ ist ausgefeilter, filigraner und vielleicht ein Stück weit verspielter als seine Vorgänger. Lieferten die Beatpoeten einst strikten Hörspielklingklang und später tanzbare Demoslogans, bieten sie nun ein ganzes Album voller Zugangsmöglichkeiten. Reflexionsstunde als Szenesport, DIY-Feierei als kritische Gesundheitsvorsorge und ein paar Gedanken zu Kunst und Stille als Meilenstein in der Endlosrille. Ein Soundtrack tauglich von Aftershowparty über Punkeryoga bis Nietenfestival. Die Beatpoeten sind Kunst ohne abgehobenen Quatsch, bedienen sich einerseits im Elektro-Bereich, lassen aber gleichzeitig gerne ihre Deutschpunk-Wurzeln durchscheinen.

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bastis blitzkrieg hat ja jetzt auch lactoseintolleranz

Irgendwo zwischen Kellerrave und Kabarett, zwischen politischem Aktivismus und Tourabriss: Seit zehn Jahren zuckeln die beiden mit ihrem Programm durch die Lande und werden nicht müde, an eine schillernde Welt zu glauben. Unterwegs ist das neue Zuhause und der AZ-Keller immer noch der angenehmste Platz. Ein wenig Glitzer fürs Gemüt. Hach.

Das Album erscheint ausschließlich auf Vinyl, LP kommt mit 350g Cover, Textinlay und Downloadcode.

Ende April/Mai ist es soweit. Die Band kann man unter beatpoeten@googlemail.de kaufen, türlich.

Auf ins Jahr #2016

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Holla, 2016. Wir feiern 10 Jahre Beatpoeten & feiern in Køpi & ://blank, trudeln bei der Fusion & an Sandstränden rum. Soll heißen: wir basteln am Booking & an Neuigkeiten. Ein Überblick:

1. „Weißte noch, Schulhofkonzert Döbeln?! Hähähä.“ Ja, wissen wir noch. Wir präsentieren daher die neue Lesung: „Kann ich Euch aufm Benzinkanister begleiten? Die schillerndsten Momente der letzten zehn Tourjahre. Oder: Ich stehe eigentliche nicht auf Elektro, aber …“ Vorpremiere ist am 26. Februar im Ihmezentrum. Hannoversche Premiere dann im April. Es geht um Schlägereien unter Kunststudenten in Ottersberg, Hardstylepublikum im Berliner Hangar & um Persil Megaperls im Hallenser Durchlauferhitzer. Schlimm. Von April an auch bei Euch. Mit Kerzen. & Bingo natürlich. Vernissagetauglich.

2. „Spielt ma‘ Kommerziell!“ Die „Endlich ma neue Songs“-Tour ruft. Wir spielen Konzerte auch 2016 traditionell möglichst an Wochenenden. Greifswald, Norderstedt & Hamburg sind gesetzt. Auf der Wunschliste stehen Flensburg, Saarbrücken, Freiburg, Dortmund & ein Bergdörfchen in der Schweiz. Altes Spiel: Ihr fehlt? Meldet Euch. PS: ihr Zecken in Weimar & Gotha, macht ma die Strümpfe klar! & Rostock: immer nur 50 Jahre Hansa feiern klingt nach Gefahrenminimierung! Wo bleibt das musikalische Risikokapital?

3. „Gibt’s Euch auch bei Bandcamp?“. Nö. Auch Spotify war ein Versehen. Wir versuchen uns da gerade überall rauszuklemmen. Wir bleiben ne Kapelle, die man am besten zu sich direkt einlädt, mit der man feiert, während andere direkt pennen gehen, mit denen man Witze, Zeit & Getränke teilt. Dann bringen wir auch ne Schallplatte mit. Oder helfen beim aufräumen. Muhaha. Vielleicht 2016 auch eine neue Platte. Wir hängen an der Grafik. In bunt!

4. „Euer letztes Video ist älter als Youtube”. Jaja. Haben wir auch gemerkt. Costa ist dran. Aber nur mit Mett einreiben & zum Singleabend ins Brauhaus torkeln, klingt noch nicht nach Konzept. Drei Videos sind geplant.

5. „Seid ihr nicht langsam zu alt für den Mist?“ Wa? Wer hängt denn hier bei Facebook rum?! Wo ist denn Deine Snapchat-Einlage? Schreib doch Blogs voll, wir fahren lieber weiter an den Wochenenden durchs Land & probieren Eure Cocktails. #Ageism!

6. „Ich bin nur Fan wegen des lustigen Pegidakommentarvideos. Eure Musik nervt.“ Nun ja. Pegida nervt uns mehr. & die Lesung läuft nur noch einmal in der Eisfabrik zum Frühlingsanfang. Wird eher Zeit, sich wieder den Kommentatoren zu widmen.

7. „Macht ma wieder was Besonderes. Früher war mehr Quatsch.“ Früher war auch mehr 1,2,3,4. (Grüße!). Zumindest eine Schnapsidee lautet: Sonnenaufgangskonzert vor dem Indiego Glocksee. Schön um 5 Uhr für alle Jogger & Verstrahlten. Mit Liveinterviews auf der Bühne vorm Laden.

8. „Mit wem spielt ihr denn so?“ Mit Kaput Krauts. & knuddligen Stinkepunks.

9. „Wie erreich ich euch wegen meiner Geburtstagsfeier?“ Puh. Klär das mit beatpoeten@googlemail.com Die weltbeste Ayse Hogefeld meldet sich.

10. „Macht ihr auch Workshops?“ Check unser Xingprofil. Gnignigni.

Auf ein buntes 2016 mit Euch. Schön, dass es Euch gibt.

Costa & Egge

PS: Foto ist von Felix Noelle

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Egges 2015 – Ein Rückblick

Die zehn besten Konzerte:

1. New Order im Tempodrom in Berlin (Guter Sound & zwei großartige Joy Division-Cover)
2. Wanda im Capitol (Zuerst in NB im AJZ gehört, am Ende des Jahre läuft der Bussi-Riot live im Capitol)
3. Susanne Blech beim Gleichstark-Festival (Die Demos wurden mir einst in Ravensburg präsentiert, live eine absolute Sensation)
4. Kasimir Effekt im Lux, Broncos, Fährmann, usw. (2014 lief das Trio noch als Jazz, jetzt hat Hannover eine wunderbare Klubband)
5. Käpt’n Blauschimmel & die Süßwassermatrosen (Die Band aus Cottbus bei Feinkost Lampe; sehr gut; unbedingt zum Fährmann holen)
6. Deichkind in der Swiss Life-Hall (Filmriss)
7. Madame Puschkiin beim Fährmann, Gleichstark, Theaterkeller (verdammt gute Band aus Hannover)
8. Gisbert zu Knyphausen bei Faust (selbst das Kinderlied war gut)
9. Kraftklub auf der Plaza und der Swiss-Life-Hall (immer noch live eine Bank)
10. Bilderbuch in der Swiss-Life-Hall (waren nur Vorband, bei Faust verpasst, trotzdem: genial)

Die zehn schillerndsten Neuentdeckungen

1. Isolation Berlin im Akud, Berlin (Unfassbar junge, geniale Band. Mix aus allem Schönen.)

2. Erfolg & der Mädchenchor, Fusion (Platte kaufen!)
3. Schnipo Schranke im Lux
4. Hygiene Fischer & die Atemlosen, Alt-H
5. Static Me in Wermelskirchen
6. The Levitations im Marat München
7. Naive in Wermelskirchen
8. Das Neue Nichts beim Fährmannsfest
9. Asthma La Vista in Zwickau
10. Abramowicz beim 1. Mai Hannover

Schön war es mit Bensley, Kkorpus Delikkti, Elaiza, Vodka Revolte, Antilopen Gang, Brazzo Brazone, Noam Bar, Ich kann fliegen, Berufschaoten, 17 Hippies und den vielen anderen Künstlern, Musikern und Kaputten.

Zehn Band, mit denen wir Spaß hatte

1. Supershirt-Abschied im Molotow in Hamburg (alles gegeben)
2. Mülheim Asozial im Nexus (Eine Band wie Straßenschlacht)
3. Kackschlacht in Erfurt, Wagenplatz (Entertainment der abseitigen Sorte)
4. U 3000 bei Leinehertz, Faust, Glocksee, Akud (drücken Euch die Daumen)
5. Koukoulofori in HH und Norderstedt
6. 100 Blumen in Bremen, Güterbahnhof
7. Todeskommando Atomsturm im Nexus
8. Kaput Krauts & Das Flug im Haus in Jena
9. Panzerband im Stumpf
10. Feine Sahne Fusion

Zehn skurrile Konzertmomente

1. Helene Fischer in der HDI-Arena (Ganz großes Entertainment)
2. Tigerjunge beim Fährmann (Ganz großes Ravegefühl 1991)
3. Tom Tulpe im Akud (Ganz große Lyrik)
4. Laing beim Gleichstark (Ganz großer Hit)
5. Boys of Terror beim Platz-Sommer (Ganz große Show)
6. Larissa Strahl (Ganz viele Autogramme)
7. Prag bei Kampnagel (Ganz große Nora)
9. The Forrest im AJZ (Ganz groß & schön)
8. The Guilt in Wermelskirchen (Ganz schön laut)
10. Sophie Hunger im Capitol (Ganz schön leise)

Drei Ohrwürmen 2015

1. Schnipo Schranke

2. Pisse

3. Grossstadtgeflüster

Die drei besten Filme 2015

1. B-Movie – Lust & Sound (Großartige Collage, großartiger Soundtrack)
2. Victoria (Nach Absolute Giganten schöner Streich von Sebastian Schipper)
3. Als wir träumten (Gute Umsetzung des Buchs von Clemens Meyer)

Foto: Philipp von Ditfurth
Foto: Philipp von Ditfurth

Menschen 2015

1. Mit Wolfram Hänel und Ulrike Gerold hat die HAZ ein Kinderbuch realisiert, einen interaktiven Krimi gestaltet und einen Adventskalender samt 24 Minibücher gebastelt. Mit keinem Menschen hatte ich 2015 mehr zu tun – und es gab Rotwein und wunderbare Abende im Kanapee
2. Michael Rossié & Gerald Hüther waren für mich die besten Redner beim HAZ-Expertenforum
3. Tim W. war mein erster Praktikant & damit der beste
4. Rocko Iremashvili ist ein Künstler aus Georgien. Ich hab erst Texte über ihn geschrieben & ihn endlich getroffen.
5. Joy Lohmann ist der einzige Künstler, der aus alten Brücken-Herzen eine Skulptur machen kann, die dann auch noch in der Kröpcke-Uhr ausgestellt wird.
6. Dong-Sean Chang & Johannes Kretzschmar: die besten und sympathischsten Science Slammer (Costa natürlich auch)
7. Florian Wintels & Johannes Berger sind für mich die besten Poetry Slammer 2015, & David Friedrichs Finaltext war groß
8. Rainer-Jörg Grube ist Bezirksbürgermeister. Am Ende des Stadtteilfestjahres liegt er mit fünffachem Fußbruch im Krankenhaus. Alles gegeben.
9. Jochen Lahmann ist Hufschmied – und hat mit weiteren Schmieden das Brandenburger Tor auf Hufeisen gebaut – Weltrekord für den guten Zweck.
10. Chuck Airy Glitter: Luftgitarrenmeisterin. Unfassbar.

Liebesschloesser

Orte 2015

1. Kroatien Hvar (Urlaub!)
2. Elbsandsteingebirge (Kahn fahren auf der Grenze)
3. Schwerin, Rostock, Neubrandenburg & Jamel
4. Teneriffa & Gomera (nach sechs Stunden Weg Bier & Wasser)
5. Ihmezentrum (Changemanagement & Ort für Ideen 2015)
6. Wilhelmshaven
7. Weserufer Minden (Festival am Flussufer)
8. Lügenstein & Lippoldshöhle (Wandern im Ith)
9. Kraftwerk Herrenhausen (Musik im leeren Ölspeicher)
10. Immer wieder Ostsee

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Gomera 2015

Momente 2015.

1. Y. spricht, läuft & lacht
2. Neunmal Hilfe für Vereine in Borstel, Uetze, Idensen, Benthe & Landringhausen („Sommereinsatz“)
3. Luftgitarrenflashmob zum 900. Jahre Linden-Fest
4. 19000 Menschen gegen Pegida in Hannover
5. Hannover erhält in Augsburg den Auftrag zu den Slammeisterschaftten 2017
6. Fanfarenzug-Disko im Alt-H zum Schützenfest funktioniert
7. Mehr als eine Million Euro für die HAZ-Weihnachtshilfe
8. Beatpoeten-Album ist fertig, nur noch durchs Presswerk
9. Das Brandenburger Tor aus Hufeisen wird fast 7 Meter hoch, 8 Meter breit und bringt 12500 Euro für guten Zweck
10. Schwarzlichtparty im Heinz

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Goldene Fanfare – Fanfarenzüge treten mit Popsongs gegeneinander an.

Skurrile Momente 2015

1. Karneval auf Teneriffa
2. Star Wars Night im Kaufhof
3. Bockspring-Weltrekordversuch
4. WM-Pokal anschauen in Barsinghausen
5. Vocal-Heros in Holzminden

Fünf Lesungen 2015

1. Lesung für das Lampedusa-Projekt im Bildungsverein
2. Lesung für die Freiheits-Ausstellung von Rocko Iremashvili in Hannover & Gehrden
3. TAK-Lesung bei den Nachtbarden
4. Jazzslam mit Johannes Berger bei Faust
5. Buch zu 900 Jahre in Linden bei Feinkost Lampe – ohne Stimme

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Lesung bei der Fusion.

Fünf schönsten Festivals 2015

1. Open Flair – weil die Familie Veranstalter ist
2. Fusion – weil Neubrandenburg & Rostock so herzliche Menschen beherbergt
3. Bunte Republik Neustadt – weil wir noch nie da waren & es völlig wahnsinnig ist
4. Meet The Needles – weil ich eine Jacke beim Glücksrad gewonnen habe
5. Fährmannsfest – weil es immer noch überraschende Bands gibt

Schön war es auch bei der Gleichstark-Premiere, bei den Sommerfesten in Schwerin, Norderstedt und im Braunschweiger Nexus, beim FCLR & bei der Féte, beim Wagenplatzfest in Erfurt und Rock gegen Rechts in Oldenburg.

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Finale für den Stadtdialog.

Die schönsten Moderationen 2015

1. #hannover2030: Beim Stadtdialog durfte ich den Abschluss im neuen Sprengelmuseums-Anbau moderieren, den Sporttag im Rathaus, den Jugendtag am Ihmeufer, den Bürgermeistertreff in der HDI-Arena und eine Runde zum Ihmezentrum auf der MS Wissenschaft.
2. 900 Jahre Linden: das zentrale Fest zum Stadtteiljubiläum war großartig.
3. Der Niedersächsische Wirtschaftspreis im HCC mit Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, Kammern & Verbände.
4. Science Slams zur IdeenExpo & zur Langen Nacht der Wissenschaft in Göttingen
5. Entdeckertag der Region Hannover auf dem Opernplatz Hannover
6. Fest zur Kröpcke-Uhr und zum Kröpcke-Jubiläum
7. Slams in Oper, Lessing-Theater Wolfenbüttel, Empore in der Nordheide, Schloss Bevern, Fabrik Hamburg & Gartentheater Herrenhausen
8. HAZ-Aktionen wie Forum, Expertenforum, Aktion Sicherer Schulweg, Helmfest, Schreibwettbewerb, etc. & die „Goldene Fanfare 2015“
9. Festivals wie Fährmannsfest, Open Flair & Gleichstark-Festival und Diskussion beim Platzprojekt-Sommerfest
10. Suchthilfelauf & Wochen gegen Rassismus

Spannend war es auch bei der Pressepreisverleihung für Schülerzeitungen, dem Infrastruktur-Kongress im Sparkassen-Forum, beim book:look-Abend im Pavillon, das Sportbuzzer-Finale im Stadion und bei der Hörregion im Pavillon.

Foto: Marvin Ruppert
Foto: Marvin Ruppert

Die zehn schönsten Beatpoeten-Auftritte 2015

1. Konzert beim Open Flair im E-Werk
2. Lesung & Fusion-Duell für die Kloschlangen in Lärz
3. Pfingstcamp-Konzert in Doksy
4. Konzert in der Villa Dunkelbunt
5. Premierenlesung „Opfer lesen Battlerap“ in Aschaffenburg, Stern
6. Premierenlesung „Beatpoeten lesen deutsche Verhältnisse“, Hochschule Hannover
7. Konzert bei der Bunten Republik Neustadt
8. Lesung & Konzert im Kafe Marat in München
9. Punklesung in Potsdam
10. Itzehoe – ein letztes Mal in der Lauschbar

Und kannst Du Dich erinnern? An den zersplitterten Notenständer im Lutherkeller in Zwickau? An die Skate-Gelände-Lesung in Neubrandenburg und den Abend im AJZ, zu dem plötzlich alle kamen und bei dem Wanda aus den Boxen brüllte? An die leere Tanzfläche im Conne Island in Leipzig? An den Schnaps im Klaus-Haus, an die Feier mit Kackschlacht in Erfurt auf dem Wagenplatz, an die Fete in Wermelskirchen? Haben wir nicht gut getanzt in Wismar beim Hausfest, beim Sommerfest in Norderstedt, beim Hochschulfest in Fulda? Die Pommes in Oldenburg? Oppermann in Göttingen? Die Dachterrasse in Braunschweig? Die Lesung im Pavillon? Der Abend im filler in Erfurt? Der schwere Gang in der Lagerhalle in Bremen? Und die Kunst im TAK in Hannover? Wow.

Das Album ist längst aufgenommen und wir hängen an der Grafik. Im kommenden Jahr feiern wir zehn Jahre Beatpoeten und spielen dann auch endlich in Hannover. Ich danke Euch für ein buntes, wildes Jahr 2015 und freue mich auf künftige Ausflüge. Danke den liebsten Menschen, die das alles so mitmachen*

egge