Man müsste Klavier spielen können

1. Ted
2. Gimmick
3. Der Sachzwang (Kommerziell)
4. 70000 Worte
5. Bunte Häuser
6. Zugvögel
7. Waldgeschichten
8. Da ist Leben
9. Auf meinem Profil wird immer nur Werbung gepostet
10. Alman Usulü
11. Destille 4.20 Uhr
Bonus: Unwort des Jahres

Text und Musik: Egge und Costa

Aufnahmen: Manuel Gehrke, Fynn Alster, Slash Hammer, Matias Oepen und Hans von Freymacher

Abmischung und Mastering: Ulli-Timo Hammann

Fotos: Dagmara Celta

Gestaltung: Ralf Rohde

Erscheint im Mai 2012 Twisted Chords (Broken Silence)

Yeah!

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Beatpoeten treffen Mirco Buchwitz

Es gibt Menschen in diesem Universum voller Bühnen, Backstageräumen und Hinterhofbänken, die sind immer genau dann da, wenn man sie braucht. Einer davon ist für uns der Künstler Mirco Buchwitz aus Hannover. Ein Wort dazu.

Es war Ende der neunziger Jahre als Egge das Kulturzentrum Faust betrat und ein Kerl in Jeansjacke Gummierdbeeren an sein Publikum verteilte, während er mit Stimmen aus dem Off redete. Die Texte waren mal urkomisch, mal melancholisch, immer nah am Leben. Mirco verband Musik schon mit Texten, als Egge noch an eine Lyrikkarriere glaubte. Nur, dass er sich nach fast jedem Song umzog, war irgendwie merkwürdig.

Die Jeansjacke trägt er manchmal immer noch, aber gut getarnt unter einer Lederjacke. Nach etlichen Hörspiel-CDs, Auftritten in ganz Europa mit eigenem Programm, Kabarettpreisen und Auszeichnungen für seine Hörspielminiaturen, hat er sich hingesetzt und einen großen Roman geschrieben. „Nachtleben“ erschien bei Aufbau und ist eines der besten Bücher 2011 gewesen. Wir freuen uns, dass Mirco Zeit fand, um uns ein kleines Video zu basteln.

Wir danken dir und sehen uns in der Glocksee, auf deinem Sofa, unterwegs. Und wenn wir dran denken, bringen wir dir eines dieser schwarz-weißen Flohmarktbilder mit. Am besten einen Kindergartencowboy mit großem Hut. „Just Cruisin'“.

www.mircobuchwitz.de