03. November 2012 – Berlin – tazpresso

„So wenn ihr nicht ruhig seid, müssen wir weinen.“ Eigentlich würde jetzt die Vorstellung der neuen taz-Berlin-Seiten anfangen. Doch die Gäste, die an diesem Freitagabend in das Café im taz-Gebäude gekommen sind, haben eher Lust, sich über Aktuelles auszutauschen.
„Wir sind drei Lesende, zwei Frauen und ein Mann. Und damit ihr jetzt ein wenig besser reinkommt, fängt der Mann an. Der hat ja auch eine stärkere Stimme!“
Alle lachen, dann ist es schlagartig still.
Eine Frau kommt, nimmt sich eines der Mikrofone. „Wenn so etwas in dieser Zeitung funktioniert, ist es nicht meine.“
Es war ein schöner Abend. Vielen Dank an J. und J.

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Presseschau elf/zwanzigelf

„Integration kann ich meinen Fans nicht beibringen“
Zeit Online mit einem interessanten Interview mit Bushido.

In memoriam: Leon Botha, South African artist, DJ, and wonderful human being
Ein Nachruf auf Leon Botha, der mit Die Antwoord im vergangenen Jahr durchgestartet ist. Botha starb in der vergangenen Woche an Progeria.

Über Kisch und Kitsch
FAS-Feuilletonchef Claudius Seidl und Zeit-Dossier-Leiter Stefan Willeke im Streitgespräch bei journalist.de über René Pfister, Den Kisch-Preis und die Wahrheit.

Der unkorrekte Computer
Der Freitag nimmt unsere Werkzeuge auseinender und findet sehr viel Böses.

Ausstieg ohne Umstieg
Telepolis über die sogenannte Energiewende.

Facebook erkennt Gesichter jetzt automatisch
Die Tagesschau erklärt mal, was da bei uns zukommt.

Wie das Aufbegehren Schule machte
Die FAZ blickt zurück auf die Ökobewegung.

Rettet die Welt vor den Weltrettern
Eine Polemik auf die Gutmenschen in der Süddeutschen

Presseschau neun/zwanzigelf

Ach, Attacis!
In der taz schreibt Benedict Ugarte Chacón über attacs Weg in den Mainstream.

Rude Boys
Eine schöne Biographie der Beastie Boys im Ney York Times Magazine.

Rangliste entlarvt Europas Klimasünder
Bei Spiegel Online: eine Liste der Firmen, die am meisten C02 verbrauchen.

Wie anti darf Pop sein?
Jan Freitag schreibt auf Zeit Online über die aktuelle Diskussion von Pop, Kritik und Gedöns.

Tod auf Raten
Wie kleine Kommunen langsam aussterben, darüber schreibt der Spiegel.

Was ich noch sagen wollte
SZ-Redakteur Werner Bartens schreibt, was er hinter den Kulissen von Fernsehtalkshows gesehen hat.

100 Prozent Ökostrom
Die taz berichtet, der Landkreis Lüchow-Dannenberg im Wendland habe die Energiewende schon hinter sich.

Hier wächst die Hoffnung
Jessica Braun schreibt auf Zeit Online über die Chance Detroits, sich durch Urban Gardening neu zu erfinden.

Ach nee, doch nicht!
In der Schaltzentrale wird das Chaos der Berichterstattung um Osama bin Ladens Exekution veranschaulicht.

Presseschau acht/zwanzigelf

„Was uns rettet, ist die Liebe“
Tolles Interview mit Rolf Zacher über die Hochs und Tiefs seiner Karriere.

„Funk ist aus dem Nichts erschaffen“
Noch ein tolles Interview, dieses Mal mit Bootsy Collins.

Formeln der Freiheit
Wie Physiker Gesetzmäßigkeiten aus Atomphysik oder Thermodynamik auf die Gesellschaft übertragen.

Was folgt auf den ökologischen Sieg?
Risikoforscher Ulrich Beck über neue Konflikte in der Umweltpolitik

Haben böse Menschen Humor?
Jakob Augstein, Henryk M. Broder und Mathias Mattussek im Gespräch über den deutschen Beitrag zum Humor.

Warum im „Land der Ideen“ Arbeit neu definiert werden muss
Darum nach dem Klick

Kulturwertmark
Der Chaos Computer Club über ein neues Konzept zur zeitgemäßen Vergütung im Internet.

Presseschau sieben/zwanzigelf

„In Afrika könnte die globale Vernetzung per Handy stattfinden.“
Schönes Interview des Freitags mit dem Autor von “The Internet of Elsewhere”, Cyrus Farivar, über die Veränderung von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft durch das Internet.

„Die subversive Kraft der Kunst“
Klaus Staeck über die Proteste zur Verhaftung von Ai Weiwei und warum Grenzverletzungen so wichtig wie nie sind.

Zahl gewaltbereiter Neonazis gestiegen
Laut Verfassungsschutz ist die Zahl gewaltbereiter Neonazis in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Eine Zusammenfassung bei Zeit Online.

Wachstum der Grenzen
Ralf Fücks in der Zeit über die ökologische Moderne.

Presseschau sechs/zwanzigelf

„Weltfremd und unglaubwürdig“
Der sogenannte Stararchitekt Meinhard von Gerkan bei Spiegel Online darüber, dass Ai Weiwei „absichtlich die chinesische Staatsmacht provoziert“, und warum er zwar für die KP in Peking baut, aber nicht damals für die SED in der DDR.

Aus dummen Streichen wird eine politische Idee
Kai Biermann auf Zeit.de über Internet-Aktivisten und digitale Bürgerrechte, anläßlich der re:publica 2011.

Berlin Folgen
Eine tolle Serie auf taz.de von tollen Fotografen über das Leben in Berlin und so.

Robin Hood tax: 1,000 economists urge G20 to accept Tobin tax
Ein Artikel im Guardian über die Wirtschaftler, die die Einführung einer Transaktionssteuer befürworten.

„Ich bin doch so gerne bei der Unterschicht“
Unser Held Rainald Grebe auf Spiegel Online über den Ruhm, die Nähe zur Elite und warum er vielleicht doch nach Brandenburg zieht.

Die Contentindustrie ruft nach der Politik
Silvio Duwe schreibt bei Telepolis über die Verbände, die ein Ende des „rechtsfreien Raums Internet“ fordern.

„Drohgebärde der Finanzindustrie“
Tom Strohschneider auf dem Freitag-Blog erklärt, warum das Büro von Attac wirklich durchsucht wurde.

Tor in Fukushima!
Marcus Jauer in der FAZ über die Lust am Alarmismus der Medien.

Die fremdenfreundlichen Deutschen
Die Deutschen sehen die Einwanderung entspannter, als die Politik denkt, schreibt Lisa Caspari in der Zeit.

Presseschau fünf/zwanzigelf

Einfluss zu verkaufen
Die taz hat mal versucht, Werbung als redaktionellen Inhalt bei Tageszeitungen zu kaufen. Ein paar sind drauf reingefallen.

Im Rausch der Gefahr
Kerstin Holm schreibt in der FAZ über DJ Stalingrad, einem Künstler/Rebell aus Russland, der die dortige Regierung herausfordert.

Was treibt die Bundespolizei in Saudi-Arabien?
Ein ARD-Fakt über deutsche Polizisten, die im Auftrag des EADS Sicherheitsleute in Saudi-Arabien ausbilden.

Rettung der Welt: Was Sie sofort tun können
Zehn Schritte, mit Harald Welzer

Drive like an Egyptian
Unsere Freundin Joanna Itzek schreibt in der Taz über ihren abgefahrenen Roadtrip durch Post-Revolte-Ägypten.