08. Februar 2014 – Itzehoe – Lauschbar

Gemalt von saskia m. de kleijn

Der Koch im Café zeigt seinem Kumpel in der Pause ein Video, in dem eine Berliner Mädchengang eine Gleichaltrige zusammenschlägt. „Schlimm“, sagt er und schaut weiter auf das Handydisplay. Er lacht immer wieder kurz auf. „Schick mir mal den Link“, sagt sein Kumpel. Dann wischt sich der Koch die Hände ab und geht zurück in die Küche. „Ich muss jetzt noch das Geschnetzelte machen.“

Die Setliste des Abends

Am Hamburger Hauptbahnhof stehen sich zwei Gruppen gegnerischer Fußballfans gegenüber. Keine zehn Meter voneinander entfernt singen sich die HSV- und Hertha-Anhänger gegenseitig vor, wer von ihnen der geilste ist, und was sie mit den Müttern der anderen machen werden. Die Polizei steht in Kampfausrüstung ein paar Meter daneben. Ein Beamter isst eine Bratwurst und spricht ins Mikrofon. Am Ende des Abends hat der HSV wieder verloren, und die Fans greifen nicht die gegnerischen Anhänger an, sondern die eigenen Spieler.

Aufwärmen, Beatboys-style

Das Zimmer im Künstlerbereich ist über und über mit alten Kinoplakaten beklebt. „Kids“, „Ein Schweinchen namens Babe“, „Pulp Fiction“. Es sind die großen Hits des Arthouse-Kinos der vergangenen Jahrzehnte, aber auch Popknüller. Und beim Zählen fällt uns auf: Wir haben fast alle gesehen. „Die Poster sind super, oder?“, fragt unser Gastgeber Steffen. „Da hat man sofort ein Gesprächsthema beim Warten auf den Auftritt. Wir sitzen im ersten Stock eines alten Fachwerkhauses in der Itzehoer Innenstadt. Im Erdgeschoss ist die Lauschbar, ein Laden, der uns am Herzen liegt, bringt er doch Musik, Kunst, Zusammenkommen und gepflegtes Trinken in die Stadt. Itzehoe hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Ort entwickelt, wo wir Freunde wiedertreffen und sehr viel Spaß haben. So kümmerte sich die Künstlerin Saskia M. de Kleijn von der von uns gefeierten Kunstgruppe Secession! auch sofort um ein passendes Konzertplakat. Merci!

DJ MP3 und seine Hitz

„Hey, ich will jetzt ab und zu nach Konzerten auflegen. So wie das der geile Ole aus Berlin auf unserer Twisted-Chords-Tour immer gemacht hat.“ „Okay, Egge. Aber ich habe da keine Lust zu.“ „Aber ich muss doch Mixen lernen.“ „Ne, spiel einfach die Hits.“ „Ja, das ist geil. Ich mache einfach einen USB-Stick mit Hits, und dann feiern wir zu Rock, Pop, Hip-Hop, Techno – und Trash.“ „Vor allem Trash!“ „Ja!“ „Aber nicht, dass sich jemand dann noch Blümchen wünscht oder Scooter.“ „Geil, Blümchen und Scooter sind auf jeden Fall fest eingeplant.“
(Egge legt jetzt wirklich ab und zu nach Konzerten auf. Mit einem Laptop. Aber bitte nicht unseren DJ-Ultra-Freunden sagen, sonst sind wir durch in der Szene.)

Montag, 10. Februar 2014
Advertisements

26. Juli 2013 – Hamburg-Harburg – Keine Knete, trotzdem Fete

rumble im jungle

Der Hamburger Hafen ist hier ganz nah. Über uns steht bedrohlich der Hochspannungsmast. In der Ferne hören wir Schiffshörner und Güterzüge. Nur wenige Meter trennen diesen Dschungel von einer der größten Industrieanlage Deutschlands. Egge und ich haben uns hingesetzt. Bei mehr als 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit wie in den Tropen ist an unser sonstiges ADS-Hibbeln nicht mehr zu denken. Und dann gibt es ja auch noch die Szenerie zu bestaunen: Rund um uns herum wird gewerkelt, gebaut, geschraubt, Witze gerissen, ein kleiner, vergänglicher Traum entsteht hier am Rande des Hafens.

Kommunikation ist wichtig

Für ein Wochenende wird der riesige Garten eines Metal-Band-Fanklubs zu einem Abenteuerspielplatz. Meterhohe Brombeerbüsche wurden dafür abgeholzt, ein Labyrinth in den Wald gehauen. „Wir leben jetzt seit einer Woche auf dem Gelände, und am Anfang war das hier die grüne Hölle“, erzählt einer, der uns eingeladen hat. „Wir mussten mit Macheten und automatischen Heckenschneidern erst einmal aufräumen.“ Mit einem Team aus Hamburgern und Zürichern wurde so in wenigen Tagen ein Feierparadies geschaffen: Keine Knete – trotzdem Fete.

Parken

Seit 2004 gibt es das Umsonst-&-draußen-Festival schon. Nach diverser Umzüge und immer mal wieder Stress mit diversen Gegnern scheint die Gruppe in Harburg endlich so etwas wie eine Heimat gefunden zu haben. Mehr als 1000 Gäste an dem Wochenende scheinen das genauso zu sehen. Und auch, als während unseres Auftritts der Platzregen einsetzt, sind alle hilfsbereit, gut gelaunt, lächeln, versorgen alle mit Plastikplanen. So sieht gelebtes DIY aus.

Als wir am nächsten Morgen aufwachen, steht eine Gruppe an dem Bach, der das Gelände umfließt. Alle lachen. Im Graben liegt ein Auto. „Kein Problem, das holen wir nachher raus, wenn alle ausgeschlafen haben.“ Wir glauben ihnen.

Fusion 2012

Vielen Dank Rakete. Vielen Dank Palast der Republik. Vielen Dank Graswurzel.tv. Vielen Dank Grantler und Räuberhöhle. Vielen Dank Eva. Vielen Dank Jan, Linda, Max und H-Town! Vielen Dank Kristl und die Jenaeser Zelle. Vielen Dank Taifun aus München. Vielen Dank Janosch, Simon, Etienne und dem ganzen Kaffeeteam. Vielen Dank Abwärts. Vielen Dank AJZ NBB und den ganzen Sportlern aus MV! Vielen Dank an die Ekelhaften. Vielen Dank an Hannover, Leipzig, Hamburg, Bremen, München, Kassel und alle, die wir vergessen haben. Wir machen spielfrei bis Ende Juli!

09. Juli 2010 – Neubrandenburg – AJZ

Es ist schon komisch. Immer wenn wir in den Nordosten Deutschlands vordringen, um die Fusion zu besuchen oder um uns einfach an den Ostseestrand zu legen, schiebt Egge nen eigenartigen Film: Er erzählt dann von Asiaten, die dort den Dönermarkt bestimmen, von FDJ-Nachmittagen und von den Nazis, die in seiner Heimatstadt Eggesin nur noch die Glatzen genannt wurden. Es sind miese Geschichte, die mal einen ganzen Landstrich verteufeln, aber auch manchmal melancholische, in denen es dann um Papiersammelaktionen für den Sero-Altpapierhandel geht oder eben um die wunderschöne Landschaft: Mecklenburg-Vorpommern bleibt eben das Land der drei Meere: Sandmeer, Waldmeer, gar nichts mehr! Und trotzdem zieht es ihn immer wieder dorthin.

Am Wochenende fuhren wir ganz in die Nähe von Eggesin, der Hafenstadt Ueckermünde, den komischen Ortschaften namens Anklam und Pasewalk – nach Neubrandenburg. Und Egges Augen leuchteten, nicht nur weil der Taxifahrer ihm erzählte, dass es seine alte Disse „Holliday Inn“ noch gab. Hier kaufte er sein erstes Marken-T-Shirt von Wrangler, sah das erste Mal vierspurige Straßen und – Wow! – Ampeln! Und vieles war noch da im schönen Neubrandenburg, das einst als Großstadt mit 125.000 Einwohnern galt und nun nur noch 65.000 Menschen beherbergt. Einst war Neubrandenburg die jüngste Stadt der DDR. Jetzt macht jeder Jugendliche dort, dass er weg kommt, nach Hamburg oder Berlin.

Wie gut tut es da, dass sich in Neubrandenburg Leute fanden, die den schönen Landstrich nicht nur Rentnern und Nazis überlassen wollten: Sie übernahmen ein wunderschönes Ausflugslokal mit Sonnenschirmen und Strandzugang und machten daraus ein herrliches AJZ mit Schimmelpunkerkeller, Infoladen und ner Diskohölle. Und ZACK! passierte es wieder als wir ankamen: Man zeigte uns freundlich die Betten, gab uns leckere vegane Pizza und schickte uns baden – ein Traum! Im Osten geht die Sonne auf. Selten trifft man so nette Menschen, so entspannte Leute, so gastfreundliche Kämpfer für letzte Freiräume in der Pampa auf einem Haufen. Es gab Schnaps für die Rote Hilfe, Crust-Hardcore für die Nietenpunks und Lagerfeuer für die Hippies. Das Ganze wunderschön illuminiert, toll. Wir geraten ins Schwafeln: Es war schön. Punks tanzten Pogo zu unserem Elektroschranz, wir tanzten später zu Toxoplasma und Canalterror bei der Altpunkaparty und schliefen friedlich ein.

Vorher versprachen wir – nicht ganz uneigennützig –, wiederzukommen, zum antifaschistischen Camping und Jugendtreffen in Lärz vielleicht noch in diesem Jahr oder einfach im nächsten, ins AJZ, zur benachbarten Fusion. Weil’s schön ist. Weil’s wichtig ist. Weil’s verdammt gute Leute sind. Geht doch alle nach Berlin, möchte man der Jungend hinterherrufen, aber sorgt dafür, dass solche Oasen weiterblühen. Danke für einen der schönsten Sommertage in diesem Jahr. Wir verneigen uns.

Egge zieht Bilanz: Ein halbes Jahr in Listen (und Costa?)

Achtung Halbzeit:

Zeit innezuhalten und sich an die schönsten Momente des Jahres 2010/2 zu erinnern. Es beginnt harmlos. Die Top-10-Konzerte:

  • Jan Delay in der Color-Line-Arena in Hamburg (mit Bo und Udo als Special-Gäste): Ganz große Nummer mit mehr als 12000 Gästen.
  • Jan Plewka singt Rio Reiser in Oldenburg: Spontan hingefahren und auch wenn mal jede Geste langsam auswendig kennt, immer wieder Gänsehaut. Unvergessliche Nacht.
  • Scorpions in Leipzig Arena und der Tui-Arena in Hannover: Ja gleich zweimal und ja, weils einfach gerockt hat. Keine Balladenband nimmt da Abschied, sondern echte Rock’n’Roller.
  • Dyse im Hamburger Hafenklang: Meine Herren können die Gas geben. Selten so mitgerissen worden.
  • Le Truc im Störtebecker Hamburg: Das Seitenprojekt von Antitainment stellte sich vor und hinterließ 30 Minuten Schredderschneise im Publikum. Wahnsinnige Show.
  • Gladbeck City Bombing in irgendeinem Backstageclub auf der Hamburger Reeperbahn: Sie wickeln sich mit Gaffa ein und behängen sich mit Tape-Bändern und spielen dazu rüden Elektro. Oha, die kriegen den Verrücktenbonus. Sehr geil.
  • Chumbawamba in der hannoverschen Glocksee: Weils einfach schön ist. Die Leute von der Insel haben schon jetzt Songs zum Tod von Maggie Thatcher.
  • Active Minds in der Hamburger Lobusch: Rüder Punk von zwei Urgesteinen des Punk. Und wenn die alten Säcke auch noch ihre Shirts lüften und nur Fett und Schweiß wabert, ists eklig, aber auch irgendwie schön.
  • Images in der hannoverschen Korn: Weil de Genossen mal richtig rocken!
  • Uiuiui auf der WG-Party in Lüneburg: Weils kruder Elektropunk ist und ein gelungenes Seitenprojekt von Naomi Go! Go! Wenn ich mich nicht täusche. Sehr lustig.

Die Top-10-Kultur-Ereignisse:

  • Die Deichkind-Operette im Hamburger Kampnagel: Noch nie habe ich gesehen, wie sich eine erfolgreiche Band so schonungslos ehrlich selbst entzaubert hat. Danke für diesen Abend!
  • „Mohammed TV“ in der hannoverschen Glocksee: Packendes, verstörendes Theaterstück über Ängste und Panik. Großartig!
  • „Auto! Auto!“ im hannoverschen Pavillon: Zwei Percussionisten zertrümmern einen Opel und spielen mit Vorschlaghammer Tschaikowski drauf. Hatte ich noch nicht gesehen und habe nur gelacht.
  • Galerie-Entdeckung für mich: die Hamburger Urban-Art-Galerie „auf halbacht“
  • „Hören 2010“: Was als Eurovision Song Contest für hannoverschen Musikhochschüler gedacht war, entpuppte sich als echte Talentschmiede.
  • Jason Dodge im Künstlerhaus in Hannover: Ja, der Typ hat ne Macke. Er wirft Silberbarren durchs Fenster und nennt das Kunst. Super Ideen.
  • „Nipple Jesus“ in der Cumberlandschen Galerie in Hannover: Weils einfach ein richtig guter, unterhaltsamer und nicht blöder Abend war. Sehr geil.
  • „Anders Festival“ im Hamburger Haus 73: Weil ich zu spät zu diesem sehr schönen Festival kam, gabs nur noch Getränke und tolle Gespräche. Leider waren zu wenige Gäste da, das Programm war der Hammer!
  • Subway to Sally im Capitol Hannover: Weils skurril war und nicht wirklich in die Top-Ten-Konzerte gepasst hätte
  • Sin Nombre: Weil zumindest ein Kinofilm in dieser Rubrik auftauchen sollte.

Die Top-10 der skurrilen Ereignisse:

  • „Zeiten ändern dich“-Vorabpremiere in Hamburg: Gott, Bushido!
  • Das „Supertalent“ in der hannoverschen AWD-Hall: Sorry, Carlotta
  • Karneval in Hannover: Alaaf!
  • Ben Becker liest in der hannoverschen AWD-Hall die Bibel: Gott!
  • De Höhner im hannoverschen Aegi: Kölsches Schunkelchaos an der Leine
  • Das Theatererlebnis des Graffitimuseum in der Cumberlandschen: war leider keins.
  • Corvus Corvan oder so im Musikzentrum Hannover: Mittelalterlangeweile mit hübschem Drummer.
  • Schiffrundfahrt an der Autostadt Wolfsburg: Bitte!
  • Der Beatpoeten-Auftritt in Lüneburg, als ein DJ uns von der Bühne drängen wollte
  • Die Wailers im Musikzentrum – ganz düster

Die Top-10-Geschichten für die Zeitung

  • Die Lena Meyer-Landrut-Geschichte: Weils mich nach Köln und Oslo gebracht hat, weil ich ein wenig zuschauen durfte, wie Stars geboren und gemacht werden, weils traurig macht und ein wenig auf einen selbst zurückwirft. Die wichtigste Frage für mich: Warum brauchen wir eine Lena? Welche Bedürfnisse spricht sie an, was projizieren wir alles in sie hinein, wie soll sie alle Wünsche befriedigen? Und warum nehmen wir uns nicht einfach, was wir in ihr vielleicht suchen? Darum Platz eins.
  • Wetten, dass..?: Weils für mich Anlass war, über den neuen Samstagabend-Moderator nachzudenken. Wird Raab der neue Gottschalk und was heißt das? Spannend.
  • John-Raabe-Porträt: spannender Mensch, der Enkel vom Schindler in China. Film mit Tukur schauen und dann mal den Raabe-Enkel im Netz googeln. Sehr interessant.
  • Die Cyril-Krueger-schaut-zurück-Geschichte: Der Mucker schaut auf die drei Monate „Unser Star für Oslo“ zurück und reflektiert den ganzen Hype um Castingshow, die TV-Auftritte und die Werbemühle.
  • DJ-Bobo-Interview: Weil der Typ seit vier Jahren für die UN-Hungerhilfe malocht und gern im Iran spielen würde – die Jugend stehe dort auf ihn. Er verpackt seine Botschaften („respect yourself“) in den Lieder und ist selbst angepisst, dass er immer nur als Gute-Laune-Bobo wahrgenommen wird.
  • Jeanette-Biedermann-Interview: Weil sie eine Stunde darüber reden kann, dass sie wirklich macht was sie will. Und dann gabs eine persönliche Geschichte und sie sagt die Tour ab. Interview erschien nicht.
  • Die vielen kleinen Begegnungen, die einen mehr prägen als man anfänglich denkt: der Tänzer und Choreograph Felix Landerer, Tobias Schlegl, Wüstenforscher Michael Martin, Schauspieler Kai Wiesinger und Autor Wolfgang Hohlbein.
  • Rio Reiser soll umgebettet werden! Die Möbius-Brüder haben keine Kohle mehr für Fresenhagen, also soll der Ton Steine Scherben-Hof verkauft werden. Weil Rio mit Ausnahmegenehmigung im Boden liegt, müsste er bei Verkauf raus! Wahnsinn!
  • Für den 7.-Tag hab ich die Geschichte der Drückerstuben aufgeschrieben, habe mit Abhängigen gesprochen, mir Druckstuben angeschaut und mit den politischen Kämpfern dafür geredet. Wahnsinnig interessant. In Hamburg sind noch heute Spritzenautomaten verboten, obwohl es viele Leute vor Infektionen schützen könnte. Schill hatte die damals verboten. Mittlerweile regiert in HH schwarzgrün. Keine Änderung.
  • Ich durfte über die Peter-Lorenz-Entführung genauso schwadronieren, wie über die Bierkrawalle im Vormärz, Pacman und Deep Throat. Ich mag die Rückspiegel-Rubrik. Danke für jede Rückmeldung von Euch zu meinem Broterwerb!

Einfach 10 Dinge, die ich gelernt oder die mich bewegt haben – die Reihenfolge entspricht dem Zufall

  • Ich habe einen Steuerberater
  • Ich kann Mexikaner trinken ohne zu kotzen
  • Die Ostsee lässt mich nicht los. Ich muss da oben dringend was klären. Solange findet ihr mich dort, immer wenn ihr lange nichts von mir gehört habt
  • Reality Bites wird immer mehr und mehr zu meinem Lieblingsfilm
  • Es ist höllisch schwer über Freunde und Bekannte zu schreiben. Sorry Enzo. Ich mach sowas in Zukunft einfach nicht mehr.
  • Es ist großartig, gute Freunde zu haben – auch wenn man manche sehr selten trifft. Danke! Und danke dir, Herr Costa!!
  • Die schönsten Dinge 2010: Wunderkerzen, Sonne und Hotelfrühstück
  • Es ist wirklich so, dass das Leben funktioniert wie ein komliziertes Stück Kunst. Manchmal reicht ein Schritt zurück, um den Maßstab zu verändern. Und dann zählt nur das Bauchgefühl.
  • Es macht Spaß zu Hause zu sein, wie es Spaß macht, unterwegs zu sein. Und ich mag Hamburg.
  • Manchmal ist weniger mehr.

Die Top-10 der Eggeauftritte – ohne zwingende Reihenfolge

  • Ich schreib einfach mal pauschal alle Slams mit Henning in der Faust. Weils einfach auch nach sechs Jahren Spaß macht. Auch wenn wir viel lästern, wir mögen die Auftretenden wie die Zuschauer. Es bleibt eine Leidenschaft bei aller Routine. Gilt auch für Bad Münder und Celle.
  • Einziger Ausnahmeslam: die Nummer in der Oper Hannover. Vor 1200 Leuten moderieren ist schon geil.
  • Und noch ein Slam: diesmal Jena. Weils ne Ausnahme war, aber für Martin und die DB-Schlafwagen mach ich immer wieder eine. Das gilt auch für den Slam von Felix Römer in Kassel.
  • Die Moderation vom Projekt „Yes, we can“ – eine Podiumsdiskussion mit ner Menge Politiker zum Thema Integration
  • Die Moderation der Reihe Cinema Global zum Thema Graswurzeljournalismus mit Graswurzel.tv und Kanak.tv. Sehr spannend.
  • Die Moderation vom ZiSH-Schreibwettbewerb. Weils mir tatsächlich immer noch Spaß macht.
  • Die Lesung in der Hinterbühne in Hannovers Südstadt. Sehr intim.
  • Die Lesung beim Kulturkiosk. Thema: Lena & ich. Das war wirklich schön und hat mich ziemlich berührt.
  • Die Moderation des 1. Mai-Fest bei Faust in Hannover. Immer wieder schön. Bühnenanarchos tanzen zu Pipi Langstrumpf. Das findet nicht jeder gut.
  • Die Moderation des Autofreien Sonntag in Hannover. Boh, macht das Laune!

Soweit. Die Auftritte der Beatpoeten machen wir mal extra.
Danke für das erste halbe Jahr!
Danke Euch!!