Juli 2015 – Bremen und München

Cooler Egge ist cool.
Cooler Egge ist cool.

Sonntag, abends – München

Irgendwo in den reichen Vororten von München kamen wir langsam wieder runter. Im Autoradio besang Enrique Iglesias einen Helden, und die Autotüren waren nicht richtig geschlossen. „Inshalla“, sagte ich. „Was willste machen? Kannste nichts machen.“ A. manövrierte uns geschickt zwischen den Porsches, BMWs und Mercedes-Limousinen durch, bis zu einer typisch bayerischen Oase. Auf einem Hügel über der Isar stand dieser Biergarten. Davor noch mehr Luxusautos, komisch getunete Motorräder und eine übergroße Statue von Bavaria mit einem Gesicht von Franz-Josef Strauß. „Das ist so geil München hier“, sagte S. und zeigte auf eine Gruppe gelangweilt aussehender Tweens, alle mit weißen Hemden und kurzen Hosen in Farben, die Lachs, Mauve oder Babyblau genannt werden. Die niederländische Blues-Band coverte große US-Hits, und auf den Tischchen standen Amerika-Flaggen. Hier wurde der Independence Day gefeiert. Auf unsere überschwänglichen „USA“-Rufe zwischen den Liedern stimmte ein rotgesichtiger Voll-Bayer mit Cowboy-Hut ein. Krasses Wochenende.

Dadada da!
Dadada da!

Samstag, morgens – Bremen

Die Hühner in dem Verschlag schauen mich neugierig an. Die Sonne geht gerade auf, und vor dem Zaun streiten sich zwei Betrunkene um einen Döner. Egge liegt irgendwo in einem der Bauwagen und schnarcht. Auf dem ganzen Platz ist eine Stille, die nur von den vorbeifahrendenen Zügen unterbrochen wird. Ich habe die Nacht durchgemacht, es ist viel zu heiß zum Schlafen. Und Egge geht nicht an sein Handy. Auf dem Weg hierher, vorbei am alten Güterbahnhof Bremens konnte ich das reiche Deutschland begutachten. In jeder Ritze, unter jedem Dach lagen die Wohnungslosen in selbst gebauten Hüten, in Zelten oder unter freiem Himmel. Während der Hafen der Hansestadt zu einem der wohlhabendsten Viertel Norddeutschlands umgebaut wird, findet man hier die echte Armut. Und dazwischen den Bauwagenplatz und das Kulturzentrum Spedition, auf dem wir vor vielen Stunden unsere Punk-Rock-Lesung gemacht haben. Ich wecke Egge, und wir gehen zum Bahnhof: Sechs Stunden Zugfahrt bis München liegen vor uns.

Samstag, abends – München

Nach zwanzig Minuten kommt der Strom wieder. Mitten im Set fiel die ganze Anlage auf der Bühne aus. Einfach so. Wir klatschten und sangen weiter, das Publikum half uns. Als dann der Beat wieder reinkommt, wird gekreischt und geklatscht und gejohlt. Wir schwitzen und freuen uns. Das Kafe Marat in München ist unsere Homebase in der bayerischen Hauptstadt. Tolles Essen, tolle Stimmung, tolle Menschen. Der Abend wird gekrönt von dem DJ, der ausschließlich mit 7-Inch-Platten Hits aus den 80er-Jahren auflegt. Alle zeigen ihre geheimsten Moves und Tanzschritte. Wahnsinn. Mit der letzten Kraft schleppen wir uns zur Isar, ziehen uns nackt aus und springen in das kalte Wasser. Als wir auftauchen, steht da eine Blues-Band und zaubert Klassiker auf ihren Instrumenten. Dieses München, verrückt.

Konfetti sorgt für Hausverbot.
Konfetti sorgt für Hausverbot.

Freitag, abends – Bremen

Das Meet the Needles Festival in der Bremer Spedition ist ein Treffpunkt für Tätowierer, Künstler, Punkies und den üblichen Feierexperten, die Lust haben, auf Buntes, Tombola, Dosenwerfen und geile Musik. Wir machen die Einheizer und verschwinden dann zum Soli-Pfeffi. Die Hitze ist stärker als wir, wir kühlen uns in einem Babyplanschbecken. Egge gewinnt bei der Tombola eine pinke Kunstlederjacke und lacht wie ein kleiner Junge.

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Nazi-Dosenwerfen in Bremen.

Überall finden wir diese schönen Momente mit tollen Menschen. Wir haben ein so großes Glück, diesen Weg gehen zu dürfen. Wir verbeugen uns und sagen Danke! Wir hoffen, dass wir euch alle bald wiedersehen. Kuss.

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Hoch hinaus bei den Tätowierten.

 

Nachtrag vom Egge:
Ich steh ja vor allem auf die Musik bei unseren Ausflügen. In Bremen waren da ein DJ-Paar, irgendwo aus der Schweiz. Da kam ich mit meinem Kim Wilde-Halbwissen nicht weit. Superjungs, hab leider den Namen vergessen. Dafür absolut zu empfehlen: 100 Blumen. Kennt ihr ja. Einer der Halunken hat letztes Jahr mal in Düsseldorf im Linken Zentrum Krawall gewordene Musik aufgelegt. Die Ohren bluteten, wir verstanden uns. Nun also mit Band. Wäre die Technik nicht so herrlich besoffen gewesen, wäre mein Kopf vermutlich voller Glück explodiert. Es tut mir leid, dass ich Euch alle anschließend umarmen musste. Für Trashley war ich leider schon zu oft beim antifaschistischen Dosenwerfen. Gute Sache: man klebt die örtlichen Nazifressen auf Dosen und kassiert für jeden Wurf mit ner Art Minisandsack Geld für Projekte. Ich hab irgendwann doch gewonnen – eine Adriano Celentano-Platte, die ich den betrunkenen Technikern schenkte. Guter Abend. Schade, dass der Costa bei den Hühner gepennt hat. Tschuldigung. Kommt nicht wieder vor.

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Baden in München

Die Musikentdeckung in München hieß: Levitations. Die Band aus Berlin kam mit Mülltüte angefahren und präsentierte sich erst herrlich New Wave Punk Dingens-mäßig und zack: plötzlich werden Instrumente getauscht & klassischer Punkrock läuft. Sehr sympathisch. Haben auch direkt ein Loch in die Bühne getreten. Höhepunkt des Abends für mich: endlich ein Lady Gaga-Shirt in der Freebox, dazu Vleischpflanzerl mit Stampf & nächtliche Arschbomben. Letzte Worte zum Abend: holt Euch mehr Tattoos vom Ex-Chemnitzer. Guter Typ. München, was bist du für eine herzliche Gemeinde. Dankeschön.

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16. bis 18. Oktober 2014 – Twisted-Chords-Labeltour

In diesem Jahr durften wir wieder ein Wochenende mit unserem Label Twisted Chords auf Tour. Stuttgart, München und Nürnberg standen auf dem Programm. Mit dabei die tollen Bands Start a Fire, Amen 81, Todeskommando Atomstrom, Kaput Krauts und Special-K. Den Termin in München mussten wir leider absagen. Hier nun also ein kleiner Einblick in das Chaos, was wir Touren nennen.

Spiegel

Immer wieder gibt es diese Momente auf Tour, wo du tolle Menschen kennenlernst, und du weißt nicht, ob du sie jemals wiedersehen wirst. In Stuttgart passiert uns das gleich mehrfach. Es ist ein melancholisches Gefühl, aber auch sehr schön. Und solche Nasen, wie unsere Freunde von Kaputt Krauts oder von unserem Label Twisted Chords, sehen wir ja dann doch immer wieder an den unterschiedlichsten Orten auf diesem Planeten. Und dann schaut man sich an, macht ein, zwei kindische Witze, umarmt sich und ist sofort wieder auf einer Wellenlänge.

Zuglektüre

Eine weitere Konstante auf Tour ist das frühe Aufstehen. Das Taxifahren durch morgendliche Städte, in denen noch keine Bahn oder Bus fährt, um den ersten Zug nach irgendwo zu nehmen. Und so gleiten wir wieder durch die Dunkel, das sich Deutschlan nennt. Draußen schimmern die Straßen unter dem ersten richtigen Herbstregen. Es ist kalt geworden. Egges Zugfahrt endet in Hannover, meine geht weiter nach Berlin. Eines der schönsten Feste feiern, die es gibt: die Hochzeit eines sehr sehr guten Freundes.

Kluge Worte

Eine kurze Pause von der Tour. Eine Unterbrechung, wie im vergangenen Jahr. Nur damals war es die Beerdigung eines Onkels, das den Ablauf von Feiern, Tanzen, Spielen unterbrach und mich wieder daran erinnerte, was im Leben wichtig ist: Liebe, Freundschaft, Gefühle. Es ist eine tolle Reise durch das Leben.

—-

Kumpel

In Nürnberg vergnügte sich Egge mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt, während ich in den vollen Zügen neue Freundschaften schlosst. Abends standen wir dann gemeinsam zum ersten Mal in dieser Stadt auf der Bühne. Das Zentralcafé sah so aus, als hätte die Punks ein Oktoberfest-Bierzelt übernommen. An den Wänden Fotos von der Internetseite München kotzt, die investigativ das größte Drogenfest der Welt – das Oktoberfest – dokumentiert. Dazu Stoiber als Pappfigur und natürlich blau-weißes Karo. Der Sound war super, der Schnaps lecker und die Meute lebendig. Tolle Stadt, tolles Konzert. Und nach uns kletterten noch viele Freunde auf die Bühne und lieferten den passenden Sound für den Beginn des Herbstes. Da vergaßen wir schnell, dass wir an dem Wochenende rund 20 Stunden im Zug saßen. Es lohnt sich halt doch immer wieder.

Und jetzt Egges Tourisfotos.

Der Bahnstreik.
Das Dürer-Haus.
Kunst und so.
Dürer.
Irgendwas mit gold.
Eine katholische Kirche.
Die Lorenz-Kirche.
Kirche fürn Frieden. Oder so.
Für Costa.
Der Stadtmauerturm.
Der touristische Handwerkerhof.
Die Burg und das Tor.
Ein Hommie.
Vorsicht, bissige Musik.
Kritik.
Hund spielt Slayer.
Protest gegen Armut.
Nochmal die Burg.
Nürnberg halt.

November 2013 – Twisted Chords Labeltour Süden

Was ist Punk im Jahr 2013? Konfetti im verschwitzten Gesicht? Bierflaschen mit den Zähnen aufmachen? Lederjacke und Nietenarmband? Aufnäher mit politischen Statements drauf? Ohne Shirt Schlagzeug spielen? Dem Sänger ins Gesicht spucken? Drei Akkorde lernen und eine Band gründen? #Einszweidreivier? Hier die zehn Gründe, woran du erkennst, dass du immer noch Punk bist.

10. Als Punk darfst du alles, sogar Künstler sein

Kunst, irgendwie.
Alte Punkrockklassiker im Stile von Goethe oder Schiller vortragen? Konfetti-Duschen? Klolektüre schreiben? Kunstwerke hinklotzen? Kein Problem, denn als Punk darfst du quasi alles. Du musst vorher nur laut genug pöbeln und ein Dosenbier aufmachen – dann weiß dein Umfeld sofort, dass das alles ganz punkertypisch ironisch gemeint ist. Und nicht ernst im Stile eines Kunststudenten.

09. Du kennst Deutschland wie deine Nietenwestentasche

Fischfilet trifft Krauts trifft Poeten

Eingezwängt in einen alten Bus, wenn du Glück hast ein Mercedes, geht es jedes Wochenende auf die Autobahn. Nur Brummi-Fahrer reißen mehr Kilometer herunter. Deine Mitinsassen stinken (nur zur Information: auf dem Bild finden Sie Mitglieder der Kapelle Feine Sahne Fischfilet, Kaput Krauts und den üblen Beatpoeten), machen stumpfe Witze, stecken sich gegenseitig an. Mit Schnupfen, schlechtem Humor oder der Begeisterung für den kommenden Abend. Doch bis dahin geht es darum, die geheimen Abkürzungen, die geilsten Raststätten, die saubersten Klos oder auch die Insider-Tipps fürs punkige Shoppen zu aktualisieren. Punkbands kennen Deutschland besser als mancher Volksvertreter.

08. Du machst alles selbst

Abfukk auf Tour
Klar, T-Shirts machen, Platten aufnehmen, Tour buchen, Essen kochen – Do It Yourself ist die große Religion (jaja: Kein Gott! Kein Staat! Kein Fleischsalat!), und du machst alles, um alles selbst zu machen. Das hat einerseits den Vorteil, dass es sehr günstig ist. Andererseits gibst du dich dann auch nicht dem Konsumterror großer Corporations hin. Zahnschmerzen? Einfach mit Wodka gurgeln. Kabel gebrochen? Einfach selbst löten. Autoreifen kaputt? Geile Warnwesten anziehen und, richtig: Reifen einfach selbst wechseln. (Dit is ABFUKK, dit raffste nie.)

07. Du kennst keinen Schmerz

Barfuß vor der Mainstage tanzen? Scheiße!
Als Punk bist du robust und gegen jede Form von Leid imprägniert wie eine geile vegane Lederjacke. Da macht es dir auch nichts aus, barfuß auf der Bühne durch Scherben zu laufen, Zahnschmerzen zu haben, den einen oder anderen Pöbler eigenhändig rauszuschmeißen (oder zu küssen) oder nach einer Stunde Schlaf sofort tonnenweise Equipment zu schleppen.

06. Dich kann nichts mehr schocken

Tolerante Punks
Über Schimmel lachst du, vor Nazis hast du keine Angst, und Polizisten siehst du gar nicht mehr. Denn als Punk hast du schon alles gesehen, gewollt oder nicht. Egal ob Bandkollegen, die aus dem fahrenden Bus kotzen, Autobahnrennen mit offenen Seitentüren, gestreckte Nasensprays oder nackte Stagediver – dich kann nichts mehr schocken. Locker lässt du dich mit Bier anspucken und danach mit Konfetti einseifen. Kein Problem, wenn dir jemand eine Bierflasche in den Nacken oder die Unterhose steckt. Und Betrunkene dekorieren? Darüber hast du deine Bachelor-Arbeit verfasst.

05. Dich können doch viele Dinge schocken

OKF
Jetzt mal ehrlich: Wer scheißt schon komplett auf alles in dieser Welt. Als echter Punk bist du nicht nur Anarchist, Nihilist und Bierathlet, sondern auch Moralist. Krieg, Gewalt, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Lebensmittelindustrie, Finanzwesen, der „Staat“, jeder findet etwas, dass er richtig scheiße findet. Und wenn es die anderen Punks selbst sind, die dich nerven. Witze wie „Woran erkennt man einen Veganer auf einer Party? Er wird es dir erzählen.“ bringen dich zur Weißglut, und gelebte Ungerechtigkeit sind dein Treibstoff. So schaffst du es, dich auch während des schönsten Konzerts über Dinge wie Sound, Licht, Outfit der Band und Shirts aufzuregen. Fuck Yeah! (Peter Lustig sagt: „Jedes Dagegen ist auch ein Dafür.“)

04. Du lebst Minimal

Down-to-earth-Sleeping

Du brauchst nicht viel zum Leben: Ein bißchen was zu essen, ab und zu ein Bier, eine Dusche und einen Schlafplatz. Als Punk bist du es gewohnt, wenig zu haben und wenig zu nutzen. Wer verlangt schon nach weichen, warmen Betten, wenn er mit 20 anderen Punks im Backstage schlafen kann? Und wenn dann doch mal etwas fehlt: Dann baust du es dir selbst (Siehe Do It Yourself).

03. Du braucht nur drei Akkorde, um auf Deutschlandtour zu gehen

Kreativität, yolo.
Noten lesen findest du, richtig, scheiße. Und die Gitarre richtig stimmen – warum? Als Punk brauchst du nur ein paar Töne auf deinem Gerät hinkriegen, und schon geht es auf Tour. Es sei denn, du bist der Bassist. Dann reicht es schon, ein Instrument zu haben und richtig böse zu gucken. Bassisten sind fast so schlimm wie Drummer. Aber nur fast (Ausnahmen: Todeskommando Atomsturm, Kaput Krauts, Abfukk & alle Twisted Chords-Bands, natürlich). Und wenn du noch nicht einmal einen Bass hast, dann kaufst du dir einen Synthesizer. Soll auch bei manchen klappen.

02. Du bist ein Experte, für alles

01. Du hast deinen eigenen Style

Treffen sich zwei Jeansjacken und gründen eine Band.

Du bist ein Individuum. Du hast deine eigene Meinung, deine eigene Sicht auf die Welt und deinen eigenen Style. Dass alle anderen auch vorwiegend schwarz oder Jeans tragen, ist Zufall. Auch Kapuzenpullis siehst du eher selten, wenn du mit anderen Punks unterwegs bist. Das macht es natürlich schwierig, sich auf Partys gegenseitig als Gleichgesinnte zu erkennen. Vor allem, wenn fast niemand Piercings oder Tattoos hat. Gut, dass es ein grenzenüberschreitendes Mittel gibt, sich gegenseitig als Punk zu erkennen. Das hier zu schreiben, hat uns der Verfassungsschutz aber verboten.

(Disclaimer: Dit is Punk, dit raffste nie.)

c.

Zugabe:

Was Egge gelernt hat

– zwei Flaschen Rhabarbarsaft, eine Flasche Korn & 3 Tüten Vanillezucker macht: Watteschädel
– Radio Corax in Halle macht duftes DIY-Programm
– nur rauchen darf man nicht im Studio
– in Leipzigs Bermudadreieck kann man Punkern Turnschuhe abkaufen
– es gibt tatsächlich drei Läden in LE die Bermudadreieck heißen
– ja, es gibt Menschen die verbessern Schreibfehler in WIZO-Texten
– jajaja, WIZO!
– Zivilpolizisten lauchen am lautesten
– der kleine Dicke, der am Bühnenrand wie irre immer SPRING DOCH schreit, wird dich immer, wirklich immer, fallen lassen
– niemand hat ein Smartphone für die Mitfahrgelegenheit nach Dresden
– alle haben ein Smartphone, um die krude Geschichte bei Facebook zu posten
– man kann Holzlatten auf einem Crashbecken spielen
– RMB ist die meist unterschätzte Elektrokapelle der neunziger Jahre
– wir wissen auch nicht, warum diese dann auf einer Achtziger-Party läuft
– wenn man sich bei „Asterix bei den Pikten“ zwei Finger in die Mundwinkel steckt und den Mund auseinanderzieht und versucht den Titel … ach lassen
– der beste Antifa-Witz überhaupt? „Macht die Handys aus, dann erzählen wir..“
– Seitanüberdosis führt zu Magencrust
– Dosenfisch im Tourbus ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde
– im Münchner HUIJ gibts vegane Weißwurscht
– im Münchner kafe marat sympathische Eltern im Moshpit
– blöde, prügelnde Punks, die Sieg Heil vorm letzten autonomen Zentrum in München brüllen, sind vielleicht tatsächlich nur blöde und prügelnde Punks
– ein alter Schuh als Deko verkauft doch keine einzige Platten mehr
– die literarische Fachzeitung in München heißt DRECKSBLATT
– Pablo Haller und Hartmuth Malorny veröffentlichen darin
– Soul ist der neue Punkrock
– auf Knieen rutschen ist wieder angesagt
– man findet im 3 Uhr nachts in München keine Taxen
– naja, keine leeren Taxen
– in Tübingens Eppelhaus riecht es nach Mandeln & Weihnachten
– der K. ist ein sehr freundlicher Gastgeber
– Hirsebällchen fallen immer mit der weichen Seite auf den Boden
– John Travolta-Gedächtnis-Tanzschritte sind 2013 nicht mehr peinlich
– Im Basler Hirscheneck lädt man zu lieblichen Hardcore-Klängen die Familie zum Essen & Verweilen ein
– Bomben an Grenzübergängen nerven die im Stau sitzenden Anarchisten
– „Ey die Hunde“ hat mehr Strophen als es Mülheim Asozial für möglich halten
– „Auto“ ist das lyrischste Lied der Kaput Krauts
– aber Lyriker sollten Fußnoten lesen können
– Gruppenkuscheln ist der neue Blutpogo
– Fliegt doch nach Berlin!

Anhören, anfreunden, abfeiern:

Kaput Krauts
Todeskommando Atomsturm
ABFUKK
Amen 81
Twisted Chords
Atari Leipzig
kafe marat München
Epplehaus Tübingen
Basel Hirscheneck

Mai 2013 – Rangeln gegen Rechts Tour

Um ein Gefühl von unserer Woche zu bekommen, kannst du folgendes Lied laufen lassen. Musst du aber nicht. Ist aber ein tolles Lied.

7. Mai – Berlin – re:publica

Costa bei der re:publica 2013

Ich werde über Bratwürste reden. Und warum sie als Symbol für die Deutschen so unglaublich wichtig sind. Kein Politiker kommt daran vorbei, mindestens einmal in so ein Vieh zu beißen, wenn er gewählt werden möchte. Das Problem: Es gibt kein würdevolles Bratwurstessen. Die Bratwurst wird aber die Bundestagswahl entscheiden. Mindestens. Weil ich mich über ein dreiviertel Jahr mit der Forschung dazu auseinandergesetzt habe, hat mich die re:publica eingeladen. (Das Video meines Vortrags lade ich demnächst bei Youtube hoch.) Die taz, radioeins und ein paar Blogger interviewen mich anschließend, Anfragen für Vorträge kommen rein, verrückte Sache.

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Im Anschluss an die re:publica muss unser Coach zu einem Masernkranken. Wir sind geimpft und gehen daher in unsere Berliner Stammkneipe, Alter Roter Löwe Rein in Neukölln. Ein Drittel von den tollen The Incredible Herrengedeck wartet da schon, schließlich schulden wir dem jungen Mann nicht nur diverse Drinks – er hat für ein neues Lied von uns Vocals beigesteuert – er feiert außerdem seinen Uniabschluss im Löwen. Toll. Charlotte, unsere Verlegerin bei Sprechstation und umtriebige Literatur-Förderin Berlins kommt angeschwipst von einem Melvins-Konzert. Und unser Innenarchitekt Julian zeigt Fotos seines Sohns. Außerdem dürfen wir in einem Himmelbett schlafen. Gönn dir, sagen wir uns. Die Tour hat erst angefangen.

8. Mai – München – Kafe Marat

München, gefährlich
Unsere Freunde in München haben eine Partei gegründet: Wiesn Free Youth fordert ein Ende des Oktoberfests auf den Wiesn und dafür eine Umwandlung in Parkplätze. Parkplätze, finden wir auch, sind die Zukunft, daher unterstützen wir sie gerne. Vor allem, weil sie uns einen netten Biergarten empfohlen haben. Die Maß schafften wir zwar nicht ganz, zu abgelenkt waren wir von dem Töpfchen Obazda, der überall in Bayern neben Salz und Pfeffer auf jedem Tisch steht. In alternativen Läden sogar vegan.

München, kulinarisch

Bei der Lesung zeigt sich die Textfestigkeit der Münchner Avantgarde: Besonders abseitige Lyrik deutscher Punkgruppierungen wurde mitgesprochen, alles in allem ein sehr kulthafter Abendbeginn. Im Anschluss dann traten Blank Pages aus Berlin allen in den Arsch. Geile Band, gute Trinker, nur schnarchen tun einige beim Schlafen. Wir machten dagegen auf Punkrockkaraoke und Zappelelektro. Dufte.

9. Mai – Ludwigsburg – Demoz

Egge meint das ernst

Schnapps selbst ansetzen ist DIY. Gemüse auf dem Feld mitnehmen und einlegen ist DIY. Sich in seinem eigenen Garten die Gewürze anbauen ist DIY. In Ludwigsburg Kultur ermöglichen ist DIY. Es ist schon Jahre her, dass wir im Demoz gespielt haben. Damals verkrümelten wir uns nach dem Auftritt still ins Gästezimmer und schauten auf arte ein Livekonzert von The Doors an. Fanboys, wie wir sind. Konzerte dürfen in dem tollen Laden momentan nicht gemacht werden, aber Lesungen! Als kleine Erholung zum Rave in München besuchten wir tolle Menschen, die direkt am Neckar ein Leben führen, wie es selbstbestimmter fast gar nicht mehr sein kann. Dass es leckeren Schluck aus Blumen gibt, konnte Egge nicht fassen und probierte zahlreiche Sorten durch. Ich blieb beim Walnussschaps. Lecker.

Schwäbischer Hans Dampf

Auf dem Weg nach Ludwigsburg wurden wir in Stuttgart von einer besonderen Vatertagstour überrascht: Die Dampflok Feuriger Elias wartete auf uns am Hauptbahnhof, wir lösten zwei Tickets, holten uns Butterbrezn und Bier und standen die ganze Zeit neben alten kleinen Jungs auf der Plattform und genoßen die Sonne. Tuuuut, machte der Zug, und wir mussten uns Asche aus dem Haar klopfen. Nachhaltig entschleunigt kamen wir dann in der Residenzstadt an.

Deshalb heißt das Wlan Hannover

Zum ersten Mal trafen wir dort auch Toby, der vor knapp einem Jahr unser zweites Album auf seinem Label Twisted Chordz rausbrachte. Bei Sojawurst, Grillkäse und Gemüse schmiedeten wir schon Pläne, welchen Schabernack wir auf der geplanten Labeltour im Herbst machen würden. Manches erzählten wir ihm aber nicht. Hehe. Am Ende gab es noch eine tolle Einführung in lokale Punkgeschichte, eine Listening-Session moderner Popmusik und das Gefühl, genau am richtigen Platz zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten zu sitzen. Danke!

10. Mai – Mainz – Peng

Mainz, ganz anstrengend

Der Main plätschert, die Sonne hat sich hinter einer Wolke versteckt, dafür schmeckt der Weißwein umso besser – Touren ist harte Arbeit. Immer wieder. Auch in Mainz, unweit der Ausgrabungen aus der Römerzeit müssen wir uns eingestehen, dass so ein Unterwegssein nicht jeden Tag ginge. Auch im anschließenden Italiener-Test (Wie gut ist die Pizza Margherita, was kann die Tomatensauce?) gehen wir an unsere Grenzen. Ich führe auf der Straße ein Interview mit Radio Eins, Egge kauft sich einen Schellenkranz – Thug Life, sagt man dazu, oder?

Mainz, elegant

Die Innenstadt ist gefüllt mit panischen Brückentags-Shoppern. Zwischen Christi Himmelfahrt und dem Wochenende haben sich viele Leute den Tag frei genommen, den sie jetzt im Eiscafé Venezia, im Kaufhaus oder gut gelaunt in Deutschland-Trikot mit Petrick, Luca und Leonie beim Schuhekaufen verbringen. Wir holen uns Kaffee, schauen uns das Treiben an und stellen uns absichtlich in den Weg. Toll.

Mainz, Underground

Unsere Freunde vom Mainzer Künstlerkollektiv Peng haben mal wieder eine neue Heimat: Dieses Mal ist es ein ehemaliges Autohaus in Sichtweite des Hauptbahnhofs. Auf etwa 6000 Quadratmeter haben sich zahlreiche Künstler, Handwerker, Musiker und Macher eingenistet und basteln an ihrer Idee eines bunten, toleranten und fortschrittlichen Mainz. Selbst das Bier wird hier selbst vertrieben. Im Rahmen des „Killed Kitty“-Festivals durften wir ein Set auf einem runden Präsentierteller machen. Schade, dass sich das Teil nicht mehr drehen ließ. Es war ein wilder Abend, eine kurze Nacht. Merci an alle Beteiligten.

11. Mai – Köln – AZ

Banden bauen

Banden-bilden-Workshop, Molotow-Cocktailbar, Kessel-Salat – die Crew des Kölner AZ hat wirklich Humor bei ihrem Barrikaden-Festival. Im Hof werden Holzungetüme gezimmert und sich ausgetauscht, wie „der Staat“ lange genug mit so etwas fern gehalten werden kann. Dabei ist das Zentrum in Kalk von der Schließung bedroht. Dann lieber feiern und organisieren. Wir durften im vergangenen Jahr schon in Köln spielen, damals hatten wir schon riesigen Spaß. Dieses Mal sollte es noch besser werden: Am Schluß gründeten wir sowas wie einen spontanen Kneipenchor, inklusive Hunden. Besonders beeindruckend war wieder mal die Textsicherheit des Publikums. Yeah! Da schmerzte auch die Auswärts-Niederlage von 96 in Leverkusen nicht, die wir uns am Nachmittag im Stadium angeschaut hatten, nachdem wir sehr günstig noch Karten auf dem Schwarzmarkt bekommen haben. Wenn schon Ruhrpott, dann auch mit Pommes und Fußball.

Köln, ehrlich

Wir verbeugen uns für diese unglaubliche Woche bei allen Menschen, die wir getroffen haben, die uns begleitet haben. Die uns mit Witzen, Essen, Schnaps und Schlafplatz versorgt haben. Die uns bunte, spannende, wilde Städte gezeigt haben. Vielen Dank!

08. März 2013 – Winterschlaf, such dir neue Opfer

Egge und Hans

Ja, wir machen jetzt nicht nur so Musik, sondern wir spielen auch die Lyriker. Nach einer tollen Premiere in der hannoverschen Kneipe Team Nordstadtbraut letztes Wochenende, gehen wir mit dem Programm Popper lesen Punk nun auch auf Tour: Am 14. März in Berlin, am 15. März in Leipzig, am 8. Mai in München. Weitere Termine, unter anderem in Hamburg, Neubrandenburg und Köln, sind in der Mache.

Am 16. März dürfen wir gemeinsam mit den geilen Leuten vom Gonzo-Verlag deren Leipziger-Buchmesse-Aftershow-Party bespielen. Mit auf der Bühne im Schlechten Versteck steht Pablo Haller. Rumkommen!

Neulich in der Zeitung

Daneben arbeiten wir natürlich auch an neuen Liedern. Einen ganzen Tag haben wir nur Klavier aufgenommen. Mit unserem alten Freund Hans von Freymacher, der auch schon die ersten Aufnahmen vor rund sechs Jahren mit uns gemacht hat. Ein wenig ungewöhnlich, aber es soll ja nicht immer nur bumbumbum machen. Kommende Woche in Berlin geht’s ins Studio, Drum-Sounds, E-Orgel und weitere Stimmen aufnehmen. Hachja.

Außerdem arbeitet Costa gerade noch an seinem wissenschaftlichen Vortrag, den er Anfang Mai bei der re-publica halten wird. Es geht um die Rolle der Bratwürste in der politischen Berichterstattung. Aha.

14. Januar 2012 – München – Hansa 39

Er braucht einen Schlag, dann liegt der andere blutend auf dem Boden. Mitten im dreckigen, vollgeklebten und vollgemalten Klo, hier im Münchner Kellerklub. Draußen pumpt der Bass, hier drinnen liegt er und bedankt sich bei einem, der ihm helfen will, mit Blut und Beleidigungen. Der Gewinner drückt seinen Rücken durch und verschwindet, aufgebaut durch Mackerpose, zu viele Stunden im Fitnessstudio und sicherlich auch Chemie. Ein Werbemann erklärt mir seine Idee, einen Blog zu machen, auf dem er nur Fotos von Urinflecken auf Straße und Bürgersteig bringt. Die würden so schön unvorhergesehene Wege fließen. „Wie ein neuer Fluss in einer neuen Welt.“

Er trägt mindestens zehn Piercings, hat die Haare stachelig aufgerichtet, und seine Kleidung ist komplett schwarz. Für die CSU ist er sicherlich das perfekte Bild eines Punks. Jemand, der alte Omas schubst und Kindern die Zigaretten klaut. Er erklärt, welche Haarsprays vegan sind, wo es sich in München günstig wohnen lässt und warum er unbedingt nach Berlin ziehen will.

Seine Haut ist orange. Ein tiefes Orange, das man sonst eher von italienischen Sportwagen kennt. Dazu sein makelloses Haar, mittelscheitelig aus dem Gesicht betoniert. Lässig trägt er eine Weste über dem Corporate-Identity-Look der Deutschen Bahn. Hier in der DB-Lounge am Münchner Hauptbahnhof ist er mit seinen geschätzten 21 Jahren der König. Super höflich, absolut professionell unterhält er sich flüssig über Sport, das Wetter und irgendwas im Fernsehen. Er begrüßt Stammgäste mit Namen und Handschlag und weiß, wo es im Hauptbahnhof die besten Butterbrezn gibt. So einen wünscht man sich als Tourmanager.

„Hoffentlich gibt’s nicht schon wieder Nudeln mit Pampe.“ Ja, das Leben als Postrockstar ist hart. (Carlos Lieblingswort des Wochenendes ist übrigens Postakademiker). Und als Band, die für alternative Lebensweise, Toleranz und Do-it-yourself steht, darf man doch erwarten, dass Menschen, die ein riesiges Festival mit vielen Bands, günstigem Preis und guten Infoständen organisieren, auch Luxusessen liefern. Er hat sich schon in Rage geredet, als das Essen kommt. Eingelegtes Gemüse, Mercimek-Bällchen, Salat, Suppe, Antipasti, Fladenbrot. „Hier ihr Norddeutschen, etwas gegen euren Kulturprotestantismus“, grinst der Überkoch uns an. Wir schwelgen im Gastrohimmel. Der mäklige Indiependent-Kollege ist jedoch nicht zufrieden. „Warum ist das Tsatsiki nicht vegan?“

Vor dem Klub in einem ehemaligen Industriegebiet steht ein Einsatzfahrzeug der bayrischen Polizei. Nein, es habe keine Beschwerden oder Übergriffe gegeben. Aber bei so „Alternative Konzert“ wisse man ja nicht, ob nicht doch jemand nur zum Steineschmeißen, Graffitisprühen oder Bürgererschrecken gekommen sei. Vielleicht schubsen sich die Besucher ja auch vor der Bühne und verletzten sich dabei. Die Zuschauer des Indiekonzerts nebenan fühlen sich aber schon ein Stück sicherer. Der eine große Punk ext ja gerade schon sein zweites Bier. Nicht vorzustellen, wenn er wirklich Rock’n’Roll leben könnte. Da ist es schon besser, wenn die Einsatzkräfte bereits an der U-Bahnstation Menschen aussortieren und wegen ihrer bunten Haare, Piercings und Tattoos kontrollieren.

Auf der Bühne, den Menschen stecken schon diverse geile Punkbands in den Knochen. Carlos schließt seinen Synthie an, Egge richtet sein Crashbecken. Kurzer Soundcheck, alle gucken. Spätestens bei „Hipster bedrohen unser Leben“ oder „Reihenhäuser bauen und das Carport dekorieren“ stürzt der erste bayuwarische Nietenträger auf die Bühne, ruft sein Lieblingslied ins Mikro und versucht ein Stagediven. Es ist Samstagabend in München, im Fernsehen streiten sich gerade Daniel und Rocco um Bohnen und Reis und wir dürfen Musik machen. Bei tollen Menschen, in einer verrückten Stadt. Danke!

22. Oktober 2011 – Hannover – Faust

In Hannover wurde vor ein paar Jahren versucht, so etwas wie das Reeperbahnfestival aufzuziehen. An einem Abend machten verschiedene Klubs ihre Türen auf, man zahlte einmal Eintritt und konnte sich auch mal Läden ansehen, in die man vielleicht sonst nie gehen würde. Klingt gut, hat aber wohl nicht so funktioniert. Es ist einfach auch ein großer Unterschied, ob man es in Hannover über die ganze Stadt verteilt veranstaltet oder in Hamburg in einem Kiez. Wir durften trotzdem in diesem Rahmen unsere alte Heimatstadt besuchen und uns eine Bühne mit den Radaubrüdern von Egotronic und den entspannten und unglaublich sympathischen Ya-Ha! teilen. Dass wir dazu in der Faust in einem alten Wohnzimmerladen von uns spielten, war natürlich auch nicht zu unterschätzen.

Außerdem hatten wir eine Premiere zu feiern. Zum ersten Mal standen wir mit einer Sängerin auf der Bühne. Die unglaubliche Kerstin hatte wenige Tage zuvor spontan zugesagt, uns als Rockröhre und Punkrockbackgroundsängerin zu unterstützen. Schick angezogen wie eine Sekräterin anno 1973 und mit einem Stimmeneffektgerät bewaffnet stürzte sie sich ins Gewusel. Costa war sogar so in seine Beats versunken, dass er gar nicht merkte, wie sie irgendwann eine Seifenblasenknarre rausholte und die ersten Reihen damit zum Entzücken quiecken ließ. Auf jeden Fall eine Wiederholung wert.

ps. Ya-Ha kommen aus München und sagen, dass Sportfreunde Stiller sehr nett sind. Hätten wir das geklärt.

pps. Gruß an Felix, der uns für eine Uni-Hausaufgabe den Abend begleitet hat, immer in der Hoffnung, Fotos von uns in wilden Backstage-Posen zu machen. Als er merkte, dass wir nach dem Konzert eher über Philosophie, vegetarische Rezepte und Opern diskutierten, war er trotzdem nicht sauer. Ersguterjunge.