Egges Rückblick zum Jahr 2016

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Ein Ausflug in die alte Heimat: Sommer in Neubrandenburg.

Meine Fresse, was war das denn?! Wir waren euphorisch im Frühjahr, im Sommer einfach drauf, im Herbst in einer Art Jahreszeit gewordenem Sauerstoffzelt & im Winter ordentlich bei der Inventur. Das Jahr 2016 war eines der intensivsten Jahre der Bandgeschichte – passend zum zehnjährigen Bestehen der Band mit dem komischen Namen. Vielleicht sind wir alt geworden? Vielleicht kosten Jobs, Ideen & Projekte außerhalb des Banduniversums doch mehr Kraft, als man es für möglich hält? Oder sind es die gesellschaftlichen Umbrüche, die einen nicht richtig schlafen lassen? Privates & Politisches. Gehörte für uns als Band immer zusammen. Gehört es immernoch. & manchmal möchte man die ganze Welt einfach gegen die Wand schmeißen und mit den Scherben nochmal neuanfangen & basteln. Geht nur nicht. Also zurück ins Werk.

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Beatpoeten auf der Bühne zum Internationalen 1. Mai Fest.

Da hilft es tatsächlich, ein wenig in den Fotos, Flyern und Erinnerungsfetzen zu kramen. Was war da eigentlich los, 2016? Waren wir viel unterwegs? Zu viel? Zu wenig? Gab es was zu entdecken? Haben wir etwas vergessen? Bestimmt. Mehr als ein Handy und eine Bahncard auf jeden Fall. Ein Versuch der Bestandsaufnahme.

Wir fangen einfach an. Die zehn besten Konzerte 2016

1. FCKR – Release-Show Soundso, Leipzig

2. Blixa Bargeld & Teho Teardo, Lissabon

3. Die NervenFaust, Hannover

4. The Incredible Herrengedeck, SO36, Berlin

5. Art Garfunkel, L’Olympia, Paris

6. Isolation Berlin – Faust, Hannover

7. Feine Sahne Fischfilet – Festival Täuchental, Leipzig

8. Hyäne Fischer, Fête de la Musique & Alt-H

9. NOFX & Pennywise, Faust, Hannover

10. KIZ, Swiss Life Hall, Hannover

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Posterboy in Leipzig mitm Monchi.

FCKR war eine Band, die mich dieses Jahr sehr begleitet hat. Immer druff. Ironisch. Klar. Irgendwie auch nicht. Da passen die verzweifelten Isolation Berlin-Schreie, der Postindiekram von Die Nerven, die Ansagen von NOFX bis FSF.

Die zehn Neuentdeckungen für mich 2017

 

1. Meute, Kulturarena, Jena

2. Gruppa Karl-Marx-Start, NBL, Leipzig

3. Das Flug, blank, Berlin

4. Oi of the Tiger, Heinz, Hannover

5. Coca Candy, Fährmann, Hannover

6. Argies, Störfaktor, Zwickau

7. Aktiv Passiv, Chekov, Cottbus

8. Rabaukendisko, Glocksee, Hannover

9. Klostein, Störfaktor, Zwickau

10. The Black Madonna, Fuchsbau-Festival

https://dasflug.bandcamp.com/track/deutlich-unterbewaffnet-in-hellersdorf

Ich merke immer mehr, dass die schönsten Konzerte vor allem mit Leuten zu tun haben, die man ins Herz geschlossen hat. Da mag nicht jede Note richtig sitzen, mit den richtigen Menschen im Publikum, an den Instrumenten oder an den Reglern passt das alles schon. Meute sind mittlerweile quasi berühmt, die Argies hab ich Jahrzehnte zu spät entdeckt, und Rabaukendisko sind vermutlich schon wieder durch. Egal. War schön. Und Das Flug trifft bald Coca Candy und Beatpoeten beim Wutzrock. Harhar.

Für die Vollständigkeit: nicht neu, aber noch immer spannend & großartig

1. Messer, Glocksee, Hannover

2. The Hirsch Effekt, Reeperbahn-Festival

3. Lumpenpack, Fährmann, Hannover

4. Kasimir Effekt, Fuchsbau-Festival

5. Beatbar, Fährmann, Hannover

Messer hab ich sehr gemocht. Haben mich überrascht in ihrer Dringlichkeit. Die anderen Bands sind wie kleine Schätze, die man in der Brusttasche trägt. Und wenn wieder jemand nach kleinen Tipps fragt: Bäm!

Tacheless: Voll auf die Band gefreut, dann mit angezogener Handbremse zugeschaut

1. Beginner, Swiss Life Hall, Hannover

2. Milliarden, Heinz, Hannover

3. Alin Coen Band, Täubchental, Leipzig

4. Dirty Honkers, Ballhof, Hannover

5. Zugezogen Maskulin, FCLR, Hannover

Natürlich liegt es an den Umständen. Aber bei Alin Coen musste ich weg, die Honkers haben das Gaspedal verfehlt, und Zugezogen Maskulin? Ich mag die Musik, live hab ich keine einzige Zeile verstanden. Mhh. Ach so: die Beginner waren mit ihrem Set nach 45 Minuten durch. Am Rest der Show rätsel ich noch. Warum sollten wir für ein Video nochmal zu Samy Deluxe tanzen?

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Fusion-Konzert für zehnjährige Edelklos. Danke, HCWC!

So. Achtung, ernsthafte Kategorie: die zehn besten Beatpoeten-Auftritte

 

1. Fusion – Landebahn-HCWC (Eine Musik gewordene Liebeserklärung)

2. Ende Gelände-Abschluss-Rave (Danke, Herrengedeck!)

3. Hafenklang-Exil, HH (mit DiskoCrunch) (Heiß, mit DJ Costa)

4. Burg Herzberg Festival (Literaturrave)

5. Punx Picnic Neubrandenburg (Heimspielcharakter)

6. Bahnrave zum Open Flair (Grüße gen Renato, Felix und Tilman)

7. Lesung in Glocksee mit Leo Fischer (Grüße gen Malte & Indiego-Team)

8. SO 36, Berlin (mit Herrengedeck)

9. about.blank, Berlin (mit Das Flug)

10. KuZe, Potsdam

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Auf gehts, ab gehts, Ende Gelände.

Ganz wunderbar war es natürlich auch in Ravensburg, Witzenhausen, Cottbus & Zwickau, im Klapperfeld Frankfurt und vor allem herzlich in Norderstedt & Nordhausen. Vergesst diese Aufzählungen. Dieses Jahr war ein einziges Geballer & ihr habt uns trotzdem selig gemacht.

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Stillleben mit neuer Platte „Geheul“.

Zehn besondere Beatpoeten-Momente

1. Das dritte Album ist tatsächlich erschienen (Danke, Tobi!)

2. Neue Lesung „Unterwegs – das Elend“ läuft ausgerechnet beim A Summer’s Tale

3. Das neue Enterpreneur-Duell bei KreHtiv

4. Punker-Lesung endlich in der Køpi

5. Die letzte Mal Pegida-Lesung, Eisfabrik

6. Soundtrack zu „Traum.Ruine.Zukunft“ – dem Film zum Ihmezentrum

7. Video zu „19“ – kaum Reaktion – vielleicht stellen wir doch auf Youtube um

8. Erstes Plastic Bomb-Interview überhaupt

9. Doppelseiten-Text im Human Parasit

10. Release-Party läuft bei Onkel Olli – ohne Musik

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Start-Up-Familienduell in der Cumberlandschen Galerie beim KreHtiv-Geburtstag.

Zehn schräge Beatpoeten-Momente

1. Arbeitermedley zum 1. Mai in Braunschweig geht völlig schief 

2. Kaputter Nachmittags-Rave in Doksy

3. Kabelschnitt in Cottbus

4. Vinyl-Songliste passt nicht zur Pressung (ahh!)

5. Einkaufswagen auf der Bühne in Zwickau

6. Naziangriffe bei Ende Gelände

7. Mehrwertsteuer-Gau im Dezember

8. Textsicherheit der blank-Besucher bei Battlerap-Lesung

9. Schüler im Kunstverein Ravensburg

10. Wir haben laut Linus Volkmann eines der besten Punkalben im Herbst veröffentlicht

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Arbeiter, Bauern, Fahnenträger. Braunschweig 2016. Dem Morgenrot entgegen.

An dieser Stellte sollten die schönsten Alben folgen, FCKR ist genauso dabei wie Stereo Total oder die wunderbare Sammlung „Falscher Ort, Falsche Zeit Vol. 2“. Aber so recht komme ich in diesem Jahr nicht mit. Gerade noch Bowie gekauft, stirbt er. Bei Isolation Berlin komm ich kaum nach und kann die Alben nicht auseinanderhalten. Gerade läuft das Album  „Der Spielmacher“ mit Rösinger, Spechtl, Türen & Jens Friebe. Alle großartig. Das schönste Lied kam aber spät und ist von Jetzt! – uralt.

Achtung, Emotionen

Meine Mutter ist tatsächlich endlich im Ruhestand und ich feiere das sehr

Ausflüge gen Amrum, Paris, Lissabon, Prag & Rügen
Gründung des Büro für Popkultur & Zukunftswerkstatt
Freundeskreis-Abende & kreHtive Ausflüge
Die Arbeit ruft von Slam 2017 bis zur Goldenen Fanfare

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Rückzugsort Rügen.


Sommereinsätze & Weihnachtshilfe-Rekord
Süntelbuchen, Feldstern & Märchenwälder
Freunde & Menschen voller Liebe
Gegen jede Angst & Rassismus
Ein sprechendes Patenkind
Hochzeiten & Todesfälle
Familie neu entdecken

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Sehr selten: Süntelbuchen.

Das kommentiere ich hier alles weniger. An jedem Stichwort hängen Erinnerungen, Gefühle & Eindrücke, mal schmerzhaft, mal voller Herzlichkeit. Ich danke allen Menschen für ihre Liebe, Geduld & oft auch: für ihr Verständnis.

Lumix Festival: HAZ-Talk im Container (oder:
HAZ-Fotocontainer beim Lumix-Festival in Hannover.

Wieder was gelernt

1. Das erste Mal Eisstockschießen

2. Jurymitglied bei Jugend spielt für Jugend

3. Foto-Container beim Lumix-Festival für Fotojournalismus

4. Mitglied einer Bulli-Schau-Jury

5. Freier Fall im Hochseilgarten

6. Hexenschuss

7. Schwarzlichtminigolf

8. Endlich Lammbock

9. Ihmezentrums-Picknick

10. Xylophonsolo
11. Das erste Mal Off-Sprecher in einem Film
12. Arbeitsplatten-Ausschnitt für Küchen
13. Das erste Einstecktuch
14. Sturmglocken-Halloween
15. Suppenverkauf für den guten Zweck

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Beatpoeten in Prag.

Dieses Jahr war geprägt von neuen Erfahrungen und Sprünge ins kalte Wasser. Manchmal merkt man das erst hinterher. Soll ja jung halten. Aber insgesamt war ich doch öfter bei Ärzten als nötig. Danke, 2016!

Die schrägsten und schönsten Kulturmomente 2016

1. Der Film Lobster – alles daran ist genial
2. Die Gründung der Hörregion & die Gala im HCC & die Dadüdada-Performance dazu
3. Annadigiding – Stell dir vor, Rainald Grebe macht was – und keiner geht hin
4. Cheerleader in Finnland – ein Film, den ich nicht verstehe
5. Hörspielsommer Leipzig – weil die Idee nach Hannover muss

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Musik und Mousse T bei „Digital Sounds“.

Die schönsten Moderationen 2016

1. Der Konferenz „Digital Sounds“ im Anzeiger-Hochhaus. Hatte ich unterschätzt, bin nach Vorträgen von Sennheiser und Hochschulprofessoren und Gesprächsrunden mit Mousse T. bis Toshifumi Kunimoto von Yamaha sehr klüger rausgegangen.
2. Verleihung des Niedersächsischen Wirtschaftspreis mit Stephan Weil und Olaf Lies. Spannende Preisträger & schöne Geschichten. Und vor allem: munterer als 2015.

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Klimaretter der Region Hannover.


3. Klimaschutzkuratorium der Region Hannover mit Kammerchefs, Klimarettern und Experten wie Karsten Schwanke. Ein kurzweiliger Ritt durch gefühlt 15 Talkrunden.
4. Hauptbühnen beim Entdeckertag, Autofreier Sonntag & Aktion Sicherer Schulweg: ich mag die hannoverschen Großveranstaltungen, wenn sie so abwechslungsreich vom Programm ausfallen wie diese.
5. NOFX & Pennywise auf der Faust-Wiese: fürs Herz
6. Metropolversammlung in Osterode mit OBs, Uni-Präsidenten, Kammerchefs, …
7. Tag des demokratischen Engagements mit Konstanze Beckedorf im Neuen Rathaus

Tag des demokratischen Engagements
Spax fordert gelebte Demokratie.


8. Ihmezentrums-Diskussionen im Capitol und im Zentrum mit Stefan Schostok, Verwalter Torsten Jaskulski und dem Bund Deutscher Architekten
9. Festival-Talks beim Fuchsbau-Festival, Fährmannsfest & Lumix-Fotojournalismus
10. Das neue Start Up-Slam
-Format mit VOXR-Technik an der Leibniz-Universität

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Start Up-Slam an der Leibniz Universität.

11. Ehrenamtsgala des Freundeskreis Hannover
12. HAZ-Foren zu Hannover 96 mit Bader & Stendel, Hebammen, A2, Image & Inklusion
13. Studentenw
erkspreis & „Von Leibniz zu Bahlsen“-Gala
14. Suchthilfelauf & Helmfest, Weihnachtsmarktfeten, Expertenforen & HAZ-Aktionen

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Spendensammlung in der Neustädter Hof- und Stadtkirche.

15. Poetry Slams, Science Slams & der Fanfarenzug-Slam zum Schützenfest, im Gartentheater Herrenhausen, Audimax Göttingen, Opernhaus, Lessing-Theater Wolfenbüttel, Stadthalle Holzminden, Schloss Bevern, Oldenburger Exerzierhalle, Kulturmühle Buchhagen, Empore Buchholz, Kirche Seelze, Salon Hansen Lüneburg

Insgesamt komme ich auf mehr als 80 Moderationen für 2016. Mal kleine Ansagen, mal ganze Tagesprogramm. Es ist immernoch sehr vielfältig von Punkrock bis Preisgala. Und ein wenig hoffe ich, dass es so bleibt. 2017 stehen Klostertage an, die deutschsprachigen Slammeisterschaften & Medienkonferenzen. Der Science Slam zieht ins Schloss Herrenhausen und auf die IdeenExpo 2017. Und der Leinestern wird vergeben.

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Fertig in Hamburg.

Und nun? Ein neues Jahr liegt vor uns und mir. Am Anfang dieser Aufzählung dachte ich, so viel war 2016 doch gar nicht los, warum bin ich so müde? Ach ja. Darum. & trotzdem kann ich es gar nicht abwarten, den Kalender zu füllen, Pläne mit wunderbaren Menschen zu schmieden & treff gleich einen wie Herrn Costa, um Unfug und Umstürze zu planen. Das Übliche also. Kommt gut ins Jahr 2017. Weitermachen & munter bleiben.

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Lesung zu 10 Jahre Beatpoeten beim A Summer’s Tale in Luhmühlen.

#Sommer 2016, wow!

Sommer 2016. Ein Sommer voller Staub, Sonne & Menschen, die man in einen Koffer packen möchte, um sie zu Hause auf dem Balkon wohnen zu lassen. Wir danken für wunderbare Konzerte, Lesungen & kleine Aktionen am Rande bunter Festivals, die wir besuchen durften. Eine kleine Auswahl an Bildern & vor allem ein großes Danke, gen 1. Mai Faust & Braunschweig, Fusion, Punx Picnic im AJZ Neubrandenburg, Lesezelt Burg Herzberg-Festival, Störfaktor Zwickau, Green Island in Nordhausen, Fuchsbau Festival, Stuss am Fluss in Cottbus, A Summer’s Tale, Ende Gelände & Klimacamp, Wagenplatz Norderstedt, Open Flair Eschwege, 2er, Wasted in Leipzig, The Incredible Herrengedeck, Lars Ruppel, Felix Römer, Käptn Blauschimmel & die Süßwassermatrosen, Kotfront, Kaput Krauts, Renato Kaiser, Tilman Birr, NOFX, Marvin Ruppert, Feine Sahne, Hendrik Infone, Onkel Olli und unfassbar viele Menschen & Kapellen mehr. ❤

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Das Ende des Sommers.
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Open Flair Raildshow zwischen Göttingen und Eschwege.
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Release-Party bei Onkel Olli in Hannover.
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Stuss am Fluss in Cottbus.
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Soli-Pfeffi beim Wasted in Leipzig mit Feine Sahne Fischfilet.
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Saunalandschaft beim Punx Picnic in Neubrandenburg.
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The Incredible Herrengedeck bei der Ende Gelände-Aftershow.
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Wagenplatzfest Norderstedt.
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Edeltoiletten bei der Fusion.
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Doksy-Pfingstcamp.
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Landebahn Fusion.
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Karaoke bei der Fusion.
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Störfaktor Zwickau.
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Open Flair. Foto: Marvin Ruppert.
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Backstage A Summer’s Tale mit Filo, Rita, Sim, Sebastian und Sebastian.
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Lesezelt beim Burg Herzberg-Festival mit Lars Ruppel (hinterm Vorhang).
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Das Lumpenpack beim Fährmannsfest.
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Hendrik Infone beim Fuchsbau Festival-Finale.
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Marvin Ruppert auf dem Weg zum Open Flair.
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Feine Sahne Fischfilet und Kaput Krauts in Leipzig.
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Stuss am Fluss in Cottbus.
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Fusion-Landebahn.
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Doksy-Pfingstcamp.
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Burg Herzberg-Festival.
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Green Island in Nordhausen.
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Fusion.
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1. Mai Braunschweig.

13. und 14. Februar – Hamburg und Leipzig

Hamburg darf sich für Olympia bewerben. Das bedeutet mehr Stadtentwicklung. Das bedeutet für uns ein paar Abschiedstränen, weil wir die schöne Stadt an der Elbe immer weniger erkennen. Es war schön mit dir. Gut, dass es noch Projekte wie die Villa Dunkelbunt gibt, die die Stadt lebendig halten. Schön, dass es euch gibt!

In der "Zeit"
„Weißt du Egge, mit deiner Frisur und der neuen Brille siehst du aus wie der neue Deutschlehrer am Gymnasium, in den sich alle verlieben.“ „Ich und Deutschlehrer?“ „Ja, der heiße neue Deutschlehrer.“

Obama und der Soli…

Im Zug nach Leipzig sitzen sonnabends nur Menschen, die arbeiten. Oder schlafen. Oder im Schlaf arbeiten. Wir gehören dazu.

Teddybär!

Folgende bekannte Menschen haben wir in Leipzig gesehen, und das hatten sie an: Clemens Meyer (beigefarbene Übergangsjacke, blaues, eng anliegendes Jeanshemd, Gesamteindruck: ehemaliger Sportlehrer, der in Leipzig hängen geblieben ist). Thomas Meinecke (nato-olives Hemd, ernstes Gesicht). Flake (Felljacke, Jogginghose mit goldenen Adidas-Streifen, Handtasche mit Puscheln). Jens Friebe (wie Egge, nur ohne Brille und Bart und anderer Nase). Jürgen Elsässer (Gesamteindruck: verwirrt, hat mindestens zwei Weltkriege verloren).

Jeder Briefmarkenautomat in deutschen Innenstädten ist kaputt. Gut, dass es nirgendwo Filialen gibt. Ohne die Post wären wir noch nicht so weit bei der Digitalisierung.

27. und 28. Februar – Leipzig und Hamburg

Dem Klaus sein Haus…

Reudnitz, Perle von Leipzig. An der Bushaltestelle sitzen die Jungs mit den Deutschland-Cappies und der Thor-Steinar-Jacke und machen Spuckefützen. Ein paar Meter weiter exen zwei Jugendliche gerade eine Flasche Pfeffi. Das Klaushaus ist direkt voll. Zahlreiche kritische Menschen lauschen andächtig unserer neuen Lesung „Opfer lesen Battle-Rap“. Besonders bei der Zurschaustellung vermeintlicher maskuliner Stärke wird gekichert. Eine tolle Premiere. Dann verlieren sich die Erinnerungen. Wir waren wohl zu aufgeregt. Kultur in Reudnitz kommt. Wir bekennen uns schuldig als Teil der Gentrifizierung und essen zur Nachtruhe noch schnell Veggie-Bratwürste.

Egge und Essen

Hauptbahnhof Bitterfeld, leerer Himmel, blühende Landschaften. Eine bayerische Frau empört sich, dass nicht angezeigt wird, wo sich die erste Klasse des Zugs nach Hamburg befindet. Sie motzt und gibt gerne die arrogante Wessi. Der freundliche Sachse mit der Baskenmütze neben ihr nimmt ihr erst die Wut und erklärt ihr dann in wenigen Sätzen den Strukturwandel seit den 1950er-Jahren. Ein Gleis weiter stehen die Polizisten in Kampfanzügen. Hansa Rostock spielt heute in Halle. Ein typischer Samstag halt.

Du bist, was du isst.

Im Zug setzt sich keiner neben uns, weil Costa die ganze Zeit seine vergoldete Panzerkette von der Hip-Hop-Lesung trägt. Die hat als Meterware im Baumarkt immerhin 1,56 Euro gekostet. Draußen scheint die Sonne. Wir holen uns die praktischen Lebenstipps wieder einmal von Donald Duck.

Bekennende Donaldisten

In Hamburg scheint immer noch die Sonne. In Hamburg! Also schnell Veggie-Schnitzel in unserer Lieblingskneipe, dem Feldstern auf der Schanze, dann ab an den Hafen. Doof auf Schiffe gucken, sonnen, nachdenken, sich freuen über so ein anstrengendes Tourwochenende. Läuft bei uns.

Poet vor Flusslandschaft

Im Centro Sociale ist Geburtstagsparty, und wir dürfen den Opener machen. Viel Bumbum, einige wirbeln ihre Haare durch die Luft. Dann ist wieder alles vorbei, und wir trinken Cocktails mit Radieschen und Basilikum. Ein tolles DJane-Duo legt Hip-Hop auf. Samstagabend in Hamburg. Eine krasse Woche geht mal wieder vorbei, und wir planen die Aufnahmen der letzten Lieder fürs neue Album. Arbeit, ne?!

November 2013 – Twisted Chords Labeltour Süden

Was ist Punk im Jahr 2013? Konfetti im verschwitzten Gesicht? Bierflaschen mit den Zähnen aufmachen? Lederjacke und Nietenarmband? Aufnäher mit politischen Statements drauf? Ohne Shirt Schlagzeug spielen? Dem Sänger ins Gesicht spucken? Drei Akkorde lernen und eine Band gründen? #Einszweidreivier? Hier die zehn Gründe, woran du erkennst, dass du immer noch Punk bist.

10. Als Punk darfst du alles, sogar Künstler sein

Kunst, irgendwie.
Alte Punkrockklassiker im Stile von Goethe oder Schiller vortragen? Konfetti-Duschen? Klolektüre schreiben? Kunstwerke hinklotzen? Kein Problem, denn als Punk darfst du quasi alles. Du musst vorher nur laut genug pöbeln und ein Dosenbier aufmachen – dann weiß dein Umfeld sofort, dass das alles ganz punkertypisch ironisch gemeint ist. Und nicht ernst im Stile eines Kunststudenten.

09. Du kennst Deutschland wie deine Nietenwestentasche

Fischfilet trifft Krauts trifft Poeten

Eingezwängt in einen alten Bus, wenn du Glück hast ein Mercedes, geht es jedes Wochenende auf die Autobahn. Nur Brummi-Fahrer reißen mehr Kilometer herunter. Deine Mitinsassen stinken (nur zur Information: auf dem Bild finden Sie Mitglieder der Kapelle Feine Sahne Fischfilet, Kaput Krauts und den üblen Beatpoeten), machen stumpfe Witze, stecken sich gegenseitig an. Mit Schnupfen, schlechtem Humor oder der Begeisterung für den kommenden Abend. Doch bis dahin geht es darum, die geheimen Abkürzungen, die geilsten Raststätten, die saubersten Klos oder auch die Insider-Tipps fürs punkige Shoppen zu aktualisieren. Punkbands kennen Deutschland besser als mancher Volksvertreter.

08. Du machst alles selbst

Abfukk auf Tour
Klar, T-Shirts machen, Platten aufnehmen, Tour buchen, Essen kochen – Do It Yourself ist die große Religion (jaja: Kein Gott! Kein Staat! Kein Fleischsalat!), und du machst alles, um alles selbst zu machen. Das hat einerseits den Vorteil, dass es sehr günstig ist. Andererseits gibst du dich dann auch nicht dem Konsumterror großer Corporations hin. Zahnschmerzen? Einfach mit Wodka gurgeln. Kabel gebrochen? Einfach selbst löten. Autoreifen kaputt? Geile Warnwesten anziehen und, richtig: Reifen einfach selbst wechseln. (Dit is ABFUKK, dit raffste nie.)

07. Du kennst keinen Schmerz

Barfuß vor der Mainstage tanzen? Scheiße!
Als Punk bist du robust und gegen jede Form von Leid imprägniert wie eine geile vegane Lederjacke. Da macht es dir auch nichts aus, barfuß auf der Bühne durch Scherben zu laufen, Zahnschmerzen zu haben, den einen oder anderen Pöbler eigenhändig rauszuschmeißen (oder zu küssen) oder nach einer Stunde Schlaf sofort tonnenweise Equipment zu schleppen.

06. Dich kann nichts mehr schocken

Tolerante Punks
Über Schimmel lachst du, vor Nazis hast du keine Angst, und Polizisten siehst du gar nicht mehr. Denn als Punk hast du schon alles gesehen, gewollt oder nicht. Egal ob Bandkollegen, die aus dem fahrenden Bus kotzen, Autobahnrennen mit offenen Seitentüren, gestreckte Nasensprays oder nackte Stagediver – dich kann nichts mehr schocken. Locker lässt du dich mit Bier anspucken und danach mit Konfetti einseifen. Kein Problem, wenn dir jemand eine Bierflasche in den Nacken oder die Unterhose steckt. Und Betrunkene dekorieren? Darüber hast du deine Bachelor-Arbeit verfasst.

05. Dich können doch viele Dinge schocken

OKF
Jetzt mal ehrlich: Wer scheißt schon komplett auf alles in dieser Welt. Als echter Punk bist du nicht nur Anarchist, Nihilist und Bierathlet, sondern auch Moralist. Krieg, Gewalt, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Lebensmittelindustrie, Finanzwesen, der „Staat“, jeder findet etwas, dass er richtig scheiße findet. Und wenn es die anderen Punks selbst sind, die dich nerven. Witze wie „Woran erkennt man einen Veganer auf einer Party? Er wird es dir erzählen.“ bringen dich zur Weißglut, und gelebte Ungerechtigkeit sind dein Treibstoff. So schaffst du es, dich auch während des schönsten Konzerts über Dinge wie Sound, Licht, Outfit der Band und Shirts aufzuregen. Fuck Yeah! (Peter Lustig sagt: „Jedes Dagegen ist auch ein Dafür.“)

04. Du lebst Minimal

Down-to-earth-Sleeping

Du brauchst nicht viel zum Leben: Ein bißchen was zu essen, ab und zu ein Bier, eine Dusche und einen Schlafplatz. Als Punk bist du es gewohnt, wenig zu haben und wenig zu nutzen. Wer verlangt schon nach weichen, warmen Betten, wenn er mit 20 anderen Punks im Backstage schlafen kann? Und wenn dann doch mal etwas fehlt: Dann baust du es dir selbst (Siehe Do It Yourself).

03. Du braucht nur drei Akkorde, um auf Deutschlandtour zu gehen

Kreativität, yolo.
Noten lesen findest du, richtig, scheiße. Und die Gitarre richtig stimmen – warum? Als Punk brauchst du nur ein paar Töne auf deinem Gerät hinkriegen, und schon geht es auf Tour. Es sei denn, du bist der Bassist. Dann reicht es schon, ein Instrument zu haben und richtig böse zu gucken. Bassisten sind fast so schlimm wie Drummer. Aber nur fast (Ausnahmen: Todeskommando Atomsturm, Kaput Krauts, Abfukk & alle Twisted Chords-Bands, natürlich). Und wenn du noch nicht einmal einen Bass hast, dann kaufst du dir einen Synthesizer. Soll auch bei manchen klappen.

02. Du bist ein Experte, für alles

01. Du hast deinen eigenen Style

Treffen sich zwei Jeansjacken und gründen eine Band.

Du bist ein Individuum. Du hast deine eigene Meinung, deine eigene Sicht auf die Welt und deinen eigenen Style. Dass alle anderen auch vorwiegend schwarz oder Jeans tragen, ist Zufall. Auch Kapuzenpullis siehst du eher selten, wenn du mit anderen Punks unterwegs bist. Das macht es natürlich schwierig, sich auf Partys gegenseitig als Gleichgesinnte zu erkennen. Vor allem, wenn fast niemand Piercings oder Tattoos hat. Gut, dass es ein grenzenüberschreitendes Mittel gibt, sich gegenseitig als Punk zu erkennen. Das hier zu schreiben, hat uns der Verfassungsschutz aber verboten.

(Disclaimer: Dit is Punk, dit raffste nie.)

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Zugabe:

Was Egge gelernt hat

– zwei Flaschen Rhabarbarsaft, eine Flasche Korn & 3 Tüten Vanillezucker macht: Watteschädel
– Radio Corax in Halle macht duftes DIY-Programm
– nur rauchen darf man nicht im Studio
– in Leipzigs Bermudadreieck kann man Punkern Turnschuhe abkaufen
– es gibt tatsächlich drei Läden in LE die Bermudadreieck heißen
– ja, es gibt Menschen die verbessern Schreibfehler in WIZO-Texten
– jajaja, WIZO!
– Zivilpolizisten lauchen am lautesten
– der kleine Dicke, der am Bühnenrand wie irre immer SPRING DOCH schreit, wird dich immer, wirklich immer, fallen lassen
– niemand hat ein Smartphone für die Mitfahrgelegenheit nach Dresden
– alle haben ein Smartphone, um die krude Geschichte bei Facebook zu posten
– man kann Holzlatten auf einem Crashbecken spielen
– RMB ist die meist unterschätzte Elektrokapelle der neunziger Jahre
– wir wissen auch nicht, warum diese dann auf einer Achtziger-Party läuft
– wenn man sich bei „Asterix bei den Pikten“ zwei Finger in die Mundwinkel steckt und den Mund auseinanderzieht und versucht den Titel … ach lassen
– der beste Antifa-Witz überhaupt? „Macht die Handys aus, dann erzählen wir..“
– Seitanüberdosis führt zu Magencrust
– Dosenfisch im Tourbus ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde
– im Münchner HUIJ gibts vegane Weißwurscht
– im Münchner kafe marat sympathische Eltern im Moshpit
– blöde, prügelnde Punks, die Sieg Heil vorm letzten autonomen Zentrum in München brüllen, sind vielleicht tatsächlich nur blöde und prügelnde Punks
– ein alter Schuh als Deko verkauft doch keine einzige Platten mehr
– die literarische Fachzeitung in München heißt DRECKSBLATT
– Pablo Haller und Hartmuth Malorny veröffentlichen darin
– Soul ist der neue Punkrock
– auf Knieen rutschen ist wieder angesagt
– man findet im 3 Uhr nachts in München keine Taxen
– naja, keine leeren Taxen
– in Tübingens Eppelhaus riecht es nach Mandeln & Weihnachten
– der K. ist ein sehr freundlicher Gastgeber
– Hirsebällchen fallen immer mit der weichen Seite auf den Boden
– John Travolta-Gedächtnis-Tanzschritte sind 2013 nicht mehr peinlich
– Im Basler Hirscheneck lädt man zu lieblichen Hardcore-Klängen die Familie zum Essen & Verweilen ein
– Bomben an Grenzübergängen nerven die im Stau sitzenden Anarchisten
– „Ey die Hunde“ hat mehr Strophen als es Mülheim Asozial für möglich halten
– „Auto“ ist das lyrischste Lied der Kaput Krauts
– aber Lyriker sollten Fußnoten lesen können
– Gruppenkuscheln ist der neue Blutpogo
– Fliegt doch nach Berlin!

Anhören, anfreunden, abfeiern:

Kaput Krauts
Todeskommando Atomsturm
ABFUKK
Amen 81
Twisted Chords
Atari Leipzig
kafe marat München
Epplehaus Tübingen
Basel Hirscheneck

14. bis 16. März 2013 – Berlin und Leipzig

Popper lesen Punk

Intro: Katja Riemann war so frech und hat bei einer Schnarchnasen-Sendung nicht die vorher geübten Sätze aufgesagt. Feiern wir natürlich ab. Clemens Meyer richtet seine Wut auf chauvinistische Altmännerliteratur und schreibende C-Promis bei der Leipziger Buchmesse auch gegen das Publikum, das wohl lieber Martin Walser oder den Glöökler sehen wollte.

In Berlin ist der Alte Rote Löwe Rein schon unsere Stammkneipe. Idyllisch gelegen in Neukölln-Rixdorf ist der Löwe Ruhepol und gleichzeitig Start- und Endpunkt vieler Reisen durch die Hauptstadt für uns geworden. Am Donnerstag durften wir dort die zweite Lesung unserer „Popper lesen Punk“-Reihe machen. Also wir hatten Spaß, vor allem weil Berlinauftritte inzwischen immer mehr zum Klassentreffen werden, bei dem man viele tolle Leute aus den letzten Jahren trifft, die sich inzwischen dort tummeln. Danke an alle. Und Danke an Tapani von The Incredible Herrengedeck für das Foto.

Vorher ließen wir uns von Freunden eine Führung durch die taz-Redaktion geben, schauten uns die Kreativen in Kreuzberg an und spielten In-die-Augen-von-Verrückten-gucken auf dem Hermannplatz. Dufte.

Am Freitag ging es dann nach Leipzig auf die Buchmesse. Wir mussten da nichts präsentieren, aber Costa war noch nie da, und ein paar nette Leute trifft man immer. Während Egge zielgerichtet durch die Hallen steuerte, blieb Costa immer mal wieder an Ständen stehen, hörte sich an, was es Neues in der Rosenzucht oder in der Papierschnitzelforschung gibt und war überaus geschockt, dass es nirgendwo Bücher zu kaufen gibt. Mist. Also schnell die Freunde vom Gonzo-Verlag und vom Unsichtbar-Verlag besuchen, den Trittin bei Wagenbach zuschauschen, den Steinbrück bei irgendeinem anderen Stand anlächeln, Fotos mit Cosplayern machen und weg nach Reudnitz.

Das Zu Spät ist ein veganes Bistro/Kiosk, oder Späti, wie der Leipziger sagt mitten in Reudnitz: leckere tierfreie Hotdogs, gute Getränkeauswahl und einen gemütlichen Keller. Es war unser dritter Auftritt mit der Lesung, die Bude voll und sehr viele erstaunlich textsicher. Yeah. Danke dafür. Und unbedingt da hin gehen, sich den Bauch vollschlagen und anschließend ein paar Meter weiter im Atari feiern gehen.

Nach Prosecco auf der Karl-Heine-Straße, Neo Rauch im Museum der bildenden Künste und Pizza mit extrem vielen Chilischoten waren wir am Samstagabend in Schleußig gemeinsam mit Pablo Haller im Schlechten Versteck. Es war ein wilder Ritt durch Beatliteratur und Elektro-Lyrik. Einem hat es gar nicht gefallen, er verließ wild schreiend das Konzert und beschimpfte uns als Agitatoren. Später versuchte er noch einma, uns zu beleidigen. Naja. Wir ließen den Abend bei Absynth und Solei ausklingen. Draußen schneite es mal nicht.

08. März 2013 – Winterschlaf, such dir neue Opfer

Egge und Hans

Ja, wir machen jetzt nicht nur so Musik, sondern wir spielen auch die Lyriker. Nach einer tollen Premiere in der hannoverschen Kneipe Team Nordstadtbraut letztes Wochenende, gehen wir mit dem Programm Popper lesen Punk nun auch auf Tour: Am 14. März in Berlin, am 15. März in Leipzig, am 8. Mai in München. Weitere Termine, unter anderem in Hamburg, Neubrandenburg und Köln, sind in der Mache.

Am 16. März dürfen wir gemeinsam mit den geilen Leuten vom Gonzo-Verlag deren Leipziger-Buchmesse-Aftershow-Party bespielen. Mit auf der Bühne im Schlechten Versteck steht Pablo Haller. Rumkommen!

Neulich in der Zeitung

Daneben arbeiten wir natürlich auch an neuen Liedern. Einen ganzen Tag haben wir nur Klavier aufgenommen. Mit unserem alten Freund Hans von Freymacher, der auch schon die ersten Aufnahmen vor rund sechs Jahren mit uns gemacht hat. Ein wenig ungewöhnlich, aber es soll ja nicht immer nur bumbumbum machen. Kommende Woche in Berlin geht’s ins Studio, Drum-Sounds, E-Orgel und weitere Stimmen aufnehmen. Hachja.

Außerdem arbeitet Costa gerade noch an seinem wissenschaftlichen Vortrag, den er Anfang Mai bei der re-publica halten wird. Es geht um die Rolle der Bratwürste in der politischen Berichterstattung. Aha.