31. August 2011 – Hannover – Bürgerschule Nordstadt

Die Bürgerschule im hannoverschen Stadtteil Nordstadt liegt direkt am Sprengel-Gelände, dass während der Chaos-Tage besonderen Ruhm erhielt. Hier spürt man die krassen Veränderungen in der Stadt sehr deutlich. In den achtzigern als „Problemstadtteil“ gebrandmarkt, ist die Nordstadt inzwischen familienfreundlich, ökologisch und so weiter.  Aus einem Supermarkt, der während der Chaos-Tage geplündert wurde, ist inzwischen ein klimaneutrales Haus mit Lofts und Hotelzimmern geworden.

Die Bürgerschule war wirklich mal eine Schule, beherbergt inzwischen aber viele kleine Seminarräume, eine Fahrradwerkstatt und einen Theatersaal. Dort standen wir auf der Bühne, eingeladen von Amnesty International Hannover zum „Internationalen Tag der Verschwundenen“. Gemeinsam mit Angela Laub und Robert Kayser durften wir das Publikum mal lustig, mal nachdenklich auf die Tatsache hinweisen, dass die relative Sicherheit und Freiheit in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeiten sind.  „In deiner Stadt verschwindet vielleicht mal ein Autoschlüssel, in ihrer Stadt verschwinden ganze Familien.“

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28. Juni 2011 – Sommer in den Städten

Die Hitze hatte die Städte überfallen. Genau richtig für den Doppeljahrgang, der sich jetzt über Facebook zu sogenannten illegalen Partys in den Wiesen und auf den Straßen verabredete. Niemand kam zu Schaden. Außer ein waghalsiger junger Mann, der in Frankfurt von einer Brücke gesprungen war und sich arg verletzt hatte.

Die drei Jungs, die ich auf der Brücke der Industriebrache beobachte haben davon sicherlich nichts gehört. Ich warte, bis der eine springt, er taucht wieder auf. Ein wenig erleichtert klettere ich die Steine hinunter und springe selbst ins Wasser.

Ein paar Enten schwimmen um mich herum, vorhin ist eine Ruderin in eine Familie gefahren und hat sich noch nicht einmal umgedreht. Auch das kleine Entchen kam wieder aus dem Wasser aufgetaut.

Ein Typ fährt mit seinem Motorboot vorbei. In der Fresse die Kippe, vorne auf dem Boot thront seine Prinzessin und trinkt Alcopops. Ich steige wieder aus dem Wasser, lasse das Abtrocknen und ziehe auch mein Hemd nicht wieder an. In dem Hippielook fahre ich in die Stadt zurück. Am Himmel kreisen zwei Hubschrauber ohne Beschriftung. Ganz oben zerfurchen ein paar Flugzeuge das Blau. Eine wichtige Delegation aus China ist heute gekommen, sie will einkaufen gehen. „Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung deutsch-chinesischer Beziehungen“, nennt das einer der deutschen Minister. Welcher, habe ich vergessen.

Vor dem letzten normalen Supermarkt des Viertels stehen ein paar Leute und unterhalten sich aufgeregt. Zumachen soll er, wie so viele andere Läden auf dem Block. Was anstatt dessen herkommen soll, fragt ein Mann. „Ein Bioladen!“, schnauzt die Verkäuferin, die kurz rauskommt, um die Erdbeerkästchen zu ordnen.

Ein Block weiter wurde das Baustellenschild umgeschmissen. „Hier entstehen vier Reihenhäuser und fünf Loft-Wohnungen“ hatte noch vorher drauf gestanden. Von der kleinen Tankstelle und dem Garagenhof ist nichts mehr zu sehen.

Ich klettere die Treppen hoch und setze mich auf den Balkon. Die Hippies gegenüber sind schon vor ein paar Tagen Richtung Fusion gefahren. Es läuft deswegen kein Techno auf dem Platz, sondern die Beatles. Unten schreien die Kinder wieder Fußballbefehle. Ein Mädchen hat gerade einen der Großen getunnelt.

Die Künstlerstadt und seine vollbrachten „Leistungen“

Berlin steht mittlerweile stereotypisch für das Phänomen der „Zuwanderer“. Es sind in erster Linie diese jungen, nach freier Entfaltung suchenden Menschen,  angelockt von den niedrigen Lebenserhaltungskosten (die leider nicht mehr so niedrig sind…), die nach Berlin pilgern und die Stadt bereichern. Jeder möchte seine Andersheit ausleben und merkt dann doch schnell, in dieser Andersheit unter vielen Gleichgesinnten zu weilen. Einige von ihnen entfalten sich mithilfe von Kunst. Sie wollen Stellung beziehen, indem Sie malen, fotografieren, performen, filmen, texten, Musik machen… Es gibt genug Raum für alles. Oder vielleicht doch nicht?

Der regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, findet: Die Stadt braucht einen festen Ort für diese Kunstprodukte. Eine permanente Kunsthalle soll’s werden. Nur will das außer ihm keiner. Die Künstler befürchten eine Instrumentalisierung durch solch eine Institution, und der Senat spricht sich auch dagegen aus, weil kein Geld dafür da ist. Also liegt die Idee brach. Dennoch: Niemandem soll die innovative und vielschichtige Kunst vorenthalten werden, so Wowereit. Alle Welt soll sehen, wie inspirierend eine Stadt wie Berlin sein kann. Somit initiiert der Bürgermeister eine (vorerst) einmalige Ausstellung, um 80 Künstler aus den verschiedensten Herkunftsländern, aber allesamt mit Sitz in Berlin, vorzustellen. Hippe Berliner Gegenwartskunst vermarktet sich halt gut. Auch im Wahlkampf.

„Based In Berlin“, so der einleuchtende Titel dieser Schau, ist vielleicht auch deswegen so umstritten. Denn genauso wie es hier um junge Kunst aus Berlin gehen soll, geht es hier eigentlich auch darum, wie Politik und Kunst zusammenspielen. Wer tut wem einen gefallen? Und wer hat am Ende mehr davon? Viele sind skeptisch. Aber alle machen mit.

So beginnt also alles: Einige Hektar halbvergessene Grünfläche in Berlin Mitte, auf der ein verfallenes Haus steht, dessen Abriss schon geplant ist. Das Atelierhaus im Monbijoupark ist Mittelpunkt der Ausstellung. Weitere Spielorte sind: Hamburger Bahnhof, Berlinische Galerie, Neuer Berliner Kunstverein (nbk) und das KW. Allesamt wichtige Plattformen für zeitgenössische Kunst. Am ersten Abend ist schnell klar, dies wird sechs Wochen lang der Hot Spot für die Hipster der Stadt sein. Nahezu jeden Abend trifft sich die „Szene“ an der temporären Bar. Zu subtilen elektronischen Klängen und Feines vom Grill sucht man das Gespräch mit Gleichgesinnten. Worüber unterhalten sie sich so wild gestikulierend, fragt man sich? Über die Kunst in den Räumen nebenan vielleicht? Vielleicht. 

Aber es gibt tatsächlich viel zu sehen. „Based in Berlin“ ist keine thematische Ausstellung, sie hat keinen roten Faden. Es geht in erster Linie um die Vielfalt der künstlerischen Praktiken. Dieses Konglomerat an Methoden und die dadurch zufällige Konfrontation mit Kunst machen das Ganze erst interessant. Es sind bereits bekannte und namhafte Künstler dabei. Cyprien Gaillard, Kitty Kraus und Keren Cytter, um nur einige wenige zu nennen. Die Überblicksschau bietet auf jeden Fall viele neue Künstler, die man für sich entdecken kann. Zudem gibt es einige Performances, Filmabende, Konzerte und Diskussions- und Vortragsreihen, unter anderem über die Debatte um die Berliner Kulturpolitik und die Investitionen in die Gegenwartskunst.

Ursprünglich sollte die Ausstellung „Leistungsschau junger Künstler“ heißen. Ein Titel mit stark politischer Konnotation.

Schade, dass dieses „Sommerevent“ in diesem Kontext entstanden ist. So hat man das Gefühl, es geht den Initiatoren vielmehr um Stadtmarketing als um die Ausstellung wirklich interessanter und innovativer Kunst.

Aber Berlins Künstler stehen da drüber. Für sie ist es eine Chance, ihr Schaffen zu präsentieren, so oder so. Sie nehmen sich selbst nicht zu ernst und feiern sich und die Stadt vielleicht auch deswegen so sehr. Eine Attitüde die der Wowi-Fraktion vielleicht auch ganz gut tun würde.

„Based in Berlin“ läuft noch bis zum 28. Juli. Diesen Text ist von Melissa Canbaz. Sie lebt in Berlin und schreibt für verschiedene Medien über Kunst und das Leben. Hier findet man Fotos und Arbeiten von ihr. Wir sagen Danke für ihren Beitrag.

02. Mai 2011 – Tage der Arbeit

Der stadtbekannte Alkoholiker – der Typ, der immer vor dem Discounter steht und das erschnorrte Geld für Prosecco ausgibt – unterhält sich angeregt mit dem kleinen arabischen Jungen an der Kasse des Supermarkts. Während seine Mutter beunruhigt guckt, erklärt er ihm leicht verwirrt, aber lieb den Unterschied zwischen Akkordeon und Piano, den Vereinsfarben von Borussia Dortmund und Schalke 04 und wieso Wassermelonen lecker und Radieschen nicht lecker sind.
An der Schlange zum Biokaffeestand steht einer und erzählt vom Afghanistan-Einsatz. Wieviel Geld er in der Woche extra verdient. Wie viel tote Menschen er schon am Straßenrand gesehen hat. Wie krass die Amis abgehen würden und wie er immer wieder Schiss kriegt, wenn er sein vollautomatisches Gewehr anlegt, bevor er die Kaserne verlässt. Als er an der Reihe ist, fragt er den volltätowierten Barista, ob der Kaffee auch Fairtrade ist.
Im Radio erklärt ein Politiker, dass die Osteuropäer die Preise drücken würden, jetzt, wo sie frei nach Westeuropa einreisen dürfen. Ein anderer lobt die Mengen an hungrigen, jungen Menschen, die für wenig Geld in der Pflege arbeiten könnten. Ob sie das wollen, fragt niemand. Die Freundin, die in der Pflege arbeitet, überlegt kurz, bevor sie ruhig sagt: „Trotzdem werden die weiterhin die Löhne reduzieren und Ärzte und Pflegekräftestellen abbauen. Keine neuen Azubistellen oder Medizinstudienplätze schaffen. Bis sich niemand mehr um alte, kranke, behinderte Menschen kümmern wird. Stört ja auch beim schönen Leben…“
In England schauen sich alle nur das Kleid der kleinen Schwester und das lustige Blumenmädchen an, während 2011 ein Prinz eine Social-Achieverin heiratet, draußen gefeiert wird, als wäre Guttenberg Kanzler und kritische Bürger mal eben für 24 Stunden vorsichtshalber in Gewahrsinn genommen werden. Sony verkackt digitale Globalisierung und als die USA merken, dass ihnen keiner mehr zuhört, richten sie den Bösewicht hin. Die Welt feiert, dass ein Mensch umgebracht wurde, im Namen der Freiheit, Demokratie und der Menschenrechte.
In der Zeitung steht, das Wohnviertel sei eines der am gentrifiziertesten. Mieten steigen, junge Öko-Muttis mit 1000-Euro-Kinderwagen blockieren die Bürgersteige. Gleichzeitig trinken Thor-Steinar-Typen ein paar Meter weiter Biokaffee, verreckt ein Junkie auf dem Kinderspielplatz, ziehen Unmengen von Erasmus-Partyvolk durch deine Stammkneipe. Und nein, niemand von uns wohnt in Berlin.
Beim Tee erklärt dir eine Journalistin kurz vor der Rente, wie sie noch ohne Internet, in Ostdeutschland ‚9o, in Afghanistan ’95, in Indien ’97, in der Lüneburger Heide ’70 jeden Tag gearbeitet hat. Und das Wichtigste – und dann schaut sie dir in die Augen –, das Wichtigste an der Arbeit, wie auch im Leben, ist flexibel zu bleiben.

05. Juni 2010 – Chemnitz – Reitbahnstraße 84

Und bevor jemand fragt: Wir waren nicht in Ex-Karl-Marx-Stadt, um 20 Jahre Chemnitz zu feiern. Das überlassen wir Menschen, die sich selbst mehr dafür geeignet sehen. Unser Auftrag war eher trauriger Natur: Die Reitbahnstraße 84, ein Wohnprojekt im Süden der Innenstadt, soll am 30. Juni geräumt werden. Der Grund: Ein Investor, der in der Nachbarschaft mehrere Häuser gekauft hat, verlangt angeblich von der Stadt und der Grundstücks- und Gebäudewirtschafst-Gesellschaft, dass diese die anliegenden Häuser – unter anderem die Reitbahnstraße 84 – gleichwertig saniert. Die Bewohner und Betreiber diverser Ateliers, Werkstätten, Kulturkeimzellen und des Veranstaltungszentrums sind davon verständlicherweise wenig überzeugt, und auch eine Podiumsdiskussion konnte die Stadt noch nicht einmal davon überzeugen, dass die durch die alternative Aufwertung entstehende Gentrifizierung irgendwann auch der Stadt zugute kommen könnte.

Das hat es natürlich auch eher selten gegeben, dass die Bewohner eines Wohnprojekts und Kämpfer für eine alternative Aufwertung eines Stadtteils mit den Argumenten der Gentrifizierung bei der Stadtverwaltung scheitern. Chemnitz ist dabei, wie so viele andere ostdeutsche Städte, in denen die Bevölkerung altert und die Jungen aus Perspektivlosigkeit wegziehen, ein Modell für die Zukunft der Stadtplanung. Wo, wenn nicht hier, ließen sich neue Formen das Wohnens, Arbeitens und Bauens testen, und das auf Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basierend und mit der Beteiligung der Bevölkerung?

Das kleine Festival zum Ende der Reitbahnstraße war, wohl auch als letztes Aufbäumen, sehr toll. Die drei Tage mit zahlreichen Kunstausstellungen, Filmvorführungen und Konzerten hat gezeigt, wie lebendig selbst diese totgesagte Stadt sein kann, wenn man sie lässt. Und so saßen wir am nächsten Morgen leicht traurig im Bus des Schienenersatzverkehrs nach Leipzig, fuhren durch Wälder und an Wiesen vorbei, und draußen brütete der Sommer unter wolkenlosem Himmel. Blühende Landschaften könnte man meinen.

23. April 2010 – Leipzig – Gieszer 16

Leipzig ist ein Lebewesen. Jedes Mal, wenn wir die Stadt besuchen – zuletzt Ende März – hat sich etwas verändert, wurde etwas dazugebaut, hingestellt, abgerissen, umgeplant, angemalt, weggelassen. Doch geschieht das auf dem ersten Blick nicht so radikal wie in Berlin, wo sich ganze Stadtteile binnen weniger Monate vom vermeintlichen Schmutz befreien und zum Knotenpunkt von jungem, urbanen Leben werden.

Natürlich sind die früher wilderen Stadtteile wie Südvorstadt oder Connewitz inzwischen aufgewertet und spiegeln eher den Wünschen moderner Stadtplanung wider, doch so ist das ja immer mit den Geheimtipps. Kaum sind sie welche, verlieren sie diesen Status auch schon wieder. Schönes zieht immer an, und wer wollte schon Menschen verbieten, schöne Musik, Essen, Kultur, Internetseiten, Städte, Festivals etc zu genießen. Dass die Entdecker und Pioniere gar nicht so begeistert sind, was aus ihrer heimlichen Liebe geworden ist, ist auch verständlich. Es scheint, als dürften die schönsten Dinge im Leben niemals allzu bekannt und zugänglich sein, sonst werden sie ausverkauft, verwässert, mißbraucht. Wirtschaftler nutzen das Prinzip gerne selbst, um mit künstlicher Verknappung Dinge mit Wert aufzuladen, die sonst eher nichts bedeuten.

Die Gieszer 16 ist definitiv seit Langem kein Geheimtipp mehr, steht das Projekt in Plagwitz inzwischen seit zehn Jahren für einen erfolgreichen Kampf für Freiräume in der Stadt. Früher besetzt, haben die Menschen, die hier wohnen, arbeiten, schaffen und leben das Gelände inzwischen gekauft. Eigentum verpflichtet, das mussten die Betreiber auch lernen. Wurde früher noch „illegal“ gefeiert, und das ohne Rücksicht auf Lautstärke, Trennung von Klos und Feuerschutz im Sinne des Gesetzgebers, meldet nun das Ordnungsamt Begehren an und fordert die Einhaltung seiner Standards und Regeln. Auch das liegt wohl in der Natur des Menschens: Zuerst kommen die Abenteuerer und Probierer, dann die Genießer und Interessierten, dann die Verkäufer und Halunken und zum Schluss die Verwalter.

ps. Egge hat 20 Mark gewonnen, weil er mit Costa gewettet hat, dass die Menge  ihn beim Stagediven von der Bühne zum Techniker zum Abklatschen trägt und wieder zurück. Dafür ist jetzt sein Knie blau. Das hat er davon…

pps. Mit dem Geld wollten wir eigentlich noch den Playback-Pantomimen Einen ausgeben, der vorher so herzzerreißend Depeche Mode gespielt hat. Er war aber irgendwann weg, und wir haben uns lieber zeigen lassen, dass Sachsen von oben wie eine Schnecke aussieht.

3. April 2010 – Kreuzberg – Multilayerladen

Wenn Klubs Blaulicht auf dem Klo haben, kann man sicher sein, der Abend wird richtig geil. Das Konzert im Multilayerladen war dann auch genau das. Auftreten auf der Werkbank und selbstmitgebrachte Gedichte von netten Gästen, die Egge so lange vortragen musste, bis der Ton, die Geschwindigkeit und der Rhytmus passten.

Ja, Poesie ist harte Arbeit. Aber man will ja auch dem Umfeld entsprechend punkten, und wann hat man schon einmal die Gelegenheit in einer der größten Bausünden Berlins spielen zu dürfen: dem Neuen Kreuzberger Zentrum am Kottbusser Tor, kurz Kotti genannt. Eingequetscht zwischen Dönerbude und T-Shirt-Laden der berüchtigten 36-Boys-Gang, gleich um die Ecke vom „Parkplatz des Grauens“, steht das kleine Büro, Attelier, Klub, Café und behauptet sich mutig. Schön das. Und irgendwie auch ein passenderes Bild von der Stadt, als das, was der Senat ans Spreeufer geklatscht hat. Wer Berlin als Großraumdisko oder Selbstfindungslabor ansieht, glaubt auch Thilo Sarrazin.

ps. Der Blick vom Plattenbau ist fantastisch.