Egges Rückblick zum Jahr 2016

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Ein Ausflug in die alte Heimat: Sommer in Neubrandenburg.

Meine Fresse, was war das denn?! Wir waren euphorisch im Frühjahr, im Sommer einfach drauf, im Herbst in einer Art Jahreszeit gewordenem Sauerstoffzelt & im Winter ordentlich bei der Inventur. Das Jahr 2016 war eines der intensivsten Jahre der Bandgeschichte – passend zum zehnjährigen Bestehen der Band mit dem komischen Namen. Vielleicht sind wir alt geworden? Vielleicht kosten Jobs, Ideen & Projekte außerhalb des Banduniversums doch mehr Kraft, als man es für möglich hält? Oder sind es die gesellschaftlichen Umbrüche, die einen nicht richtig schlafen lassen? Privates & Politisches. Gehörte für uns als Band immer zusammen. Gehört es immernoch. & manchmal möchte man die ganze Welt einfach gegen die Wand schmeißen und mit den Scherben nochmal neuanfangen & basteln. Geht nur nicht. Also zurück ins Werk.

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Beatpoeten auf der Bühne zum Internationalen 1. Mai Fest.

Da hilft es tatsächlich, ein wenig in den Fotos, Flyern und Erinnerungsfetzen zu kramen. Was war da eigentlich los, 2016? Waren wir viel unterwegs? Zu viel? Zu wenig? Gab es was zu entdecken? Haben wir etwas vergessen? Bestimmt. Mehr als ein Handy und eine Bahncard auf jeden Fall. Ein Versuch der Bestandsaufnahme.

Wir fangen einfach an. Die zehn besten Konzerte 2016

1. FCKR – Release-Show Soundso, Leipzig

2. Blixa Bargeld & Teho Teardo, Lissabon

3. Die NervenFaust, Hannover

4. The Incredible Herrengedeck, SO36, Berlin

5. Art Garfunkel, L’Olympia, Paris

6. Isolation Berlin – Faust, Hannover

7. Feine Sahne Fischfilet – Festival Täuchental, Leipzig

8. Hyäne Fischer, Fête de la Musique & Alt-H

9. NOFX & Pennywise, Faust, Hannover

10. KIZ, Swiss Life Hall, Hannover

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Posterboy in Leipzig mitm Monchi.

FCKR war eine Band, die mich dieses Jahr sehr begleitet hat. Immer druff. Ironisch. Klar. Irgendwie auch nicht. Da passen die verzweifelten Isolation Berlin-Schreie, der Postindiekram von Die Nerven, die Ansagen von NOFX bis FSF.

Die zehn Neuentdeckungen für mich 2017

 

1. Meute, Kulturarena, Jena

2. Gruppa Karl-Marx-Start, NBL, Leipzig

3. Das Flug, blank, Berlin

4. Oi of the Tiger, Heinz, Hannover

5. Coca Candy, Fährmann, Hannover

6. Argies, Störfaktor, Zwickau

7. Aktiv Passiv, Chekov, Cottbus

8. Rabaukendisko, Glocksee, Hannover

9. Klostein, Störfaktor, Zwickau

10. The Black Madonna, Fuchsbau-Festival

https://dasflug.bandcamp.com/track/deutlich-unterbewaffnet-in-hellersdorf

Ich merke immer mehr, dass die schönsten Konzerte vor allem mit Leuten zu tun haben, die man ins Herz geschlossen hat. Da mag nicht jede Note richtig sitzen, mit den richtigen Menschen im Publikum, an den Instrumenten oder an den Reglern passt das alles schon. Meute sind mittlerweile quasi berühmt, die Argies hab ich Jahrzehnte zu spät entdeckt, und Rabaukendisko sind vermutlich schon wieder durch. Egal. War schön. Und Das Flug trifft bald Coca Candy und Beatpoeten beim Wutzrock. Harhar.

Für die Vollständigkeit: nicht neu, aber noch immer spannend & großartig

1. Messer, Glocksee, Hannover

2. The Hirsch Effekt, Reeperbahn-Festival

3. Lumpenpack, Fährmann, Hannover

4. Kasimir Effekt, Fuchsbau-Festival

5. Beatbar, Fährmann, Hannover

Messer hab ich sehr gemocht. Haben mich überrascht in ihrer Dringlichkeit. Die anderen Bands sind wie kleine Schätze, die man in der Brusttasche trägt. Und wenn wieder jemand nach kleinen Tipps fragt: Bäm!

Tacheless: Voll auf die Band gefreut, dann mit angezogener Handbremse zugeschaut

1. Beginner, Swiss Life Hall, Hannover

2. Milliarden, Heinz, Hannover

3. Alin Coen Band, Täubchental, Leipzig

4. Dirty Honkers, Ballhof, Hannover

5. Zugezogen Maskulin, FCLR, Hannover

Natürlich liegt es an den Umständen. Aber bei Alin Coen musste ich weg, die Honkers haben das Gaspedal verfehlt, und Zugezogen Maskulin? Ich mag die Musik, live hab ich keine einzige Zeile verstanden. Mhh. Ach so: die Beginner waren mit ihrem Set nach 45 Minuten durch. Am Rest der Show rätsel ich noch. Warum sollten wir für ein Video nochmal zu Samy Deluxe tanzen?

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Fusion-Konzert für zehnjährige Edelklos. Danke, HCWC!

So. Achtung, ernsthafte Kategorie: die zehn besten Beatpoeten-Auftritte

 

1. Fusion – Landebahn-HCWC (Eine Musik gewordene Liebeserklärung)

2. Ende Gelände-Abschluss-Rave (Danke, Herrengedeck!)

3. Hafenklang-Exil, HH (mit DiskoCrunch) (Heiß, mit DJ Costa)

4. Burg Herzberg Festival (Literaturrave)

5. Punx Picnic Neubrandenburg (Heimspielcharakter)

6. Bahnrave zum Open Flair (Grüße gen Renato, Felix und Tilman)

7. Lesung in Glocksee mit Leo Fischer (Grüße gen Malte & Indiego-Team)

8. SO 36, Berlin (mit Herrengedeck)

9. about.blank, Berlin (mit Das Flug)

10. KuZe, Potsdam

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Auf gehts, ab gehts, Ende Gelände.

Ganz wunderbar war es natürlich auch in Ravensburg, Witzenhausen, Cottbus & Zwickau, im Klapperfeld Frankfurt und vor allem herzlich in Norderstedt & Nordhausen. Vergesst diese Aufzählungen. Dieses Jahr war ein einziges Geballer & ihr habt uns trotzdem selig gemacht.

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Stillleben mit neuer Platte „Geheul“.

Zehn besondere Beatpoeten-Momente

1. Das dritte Album ist tatsächlich erschienen (Danke, Tobi!)

2. Neue Lesung „Unterwegs – das Elend“ läuft ausgerechnet beim A Summer’s Tale

3. Das neue Enterpreneur-Duell bei KreHtiv

4. Punker-Lesung endlich in der Køpi

5. Die letzte Mal Pegida-Lesung, Eisfabrik

6. Soundtrack zu „Traum.Ruine.Zukunft“ – dem Film zum Ihmezentrum

7. Video zu „19“ – kaum Reaktion – vielleicht stellen wir doch auf Youtube um

8. Erstes Plastic Bomb-Interview überhaupt

9. Doppelseiten-Text im Human Parasit

10. Release-Party läuft bei Onkel Olli – ohne Musik

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Start-Up-Familienduell in der Cumberlandschen Galerie beim KreHtiv-Geburtstag.

Zehn schräge Beatpoeten-Momente

1. Arbeitermedley zum 1. Mai in Braunschweig geht völlig schief 

2. Kaputter Nachmittags-Rave in Doksy

3. Kabelschnitt in Cottbus

4. Vinyl-Songliste passt nicht zur Pressung (ahh!)

5. Einkaufswagen auf der Bühne in Zwickau

6. Naziangriffe bei Ende Gelände

7. Mehrwertsteuer-Gau im Dezember

8. Textsicherheit der blank-Besucher bei Battlerap-Lesung

9. Schüler im Kunstverein Ravensburg

10. Wir haben laut Linus Volkmann eines der besten Punkalben im Herbst veröffentlicht

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Arbeiter, Bauern, Fahnenträger. Braunschweig 2016. Dem Morgenrot entgegen.

An dieser Stellte sollten die schönsten Alben folgen, FCKR ist genauso dabei wie Stereo Total oder die wunderbare Sammlung „Falscher Ort, Falsche Zeit Vol. 2“. Aber so recht komme ich in diesem Jahr nicht mit. Gerade noch Bowie gekauft, stirbt er. Bei Isolation Berlin komm ich kaum nach und kann die Alben nicht auseinanderhalten. Gerade läuft das Album  „Der Spielmacher“ mit Rösinger, Spechtl, Türen & Jens Friebe. Alle großartig. Das schönste Lied kam aber spät und ist von Jetzt! – uralt.

Achtung, Emotionen

Meine Mutter ist tatsächlich endlich im Ruhestand und ich feiere das sehr

Ausflüge gen Amrum, Paris, Lissabon, Prag & Rügen
Gründung des Büro für Popkultur & Zukunftswerkstatt
Freundeskreis-Abende & kreHtive Ausflüge
Die Arbeit ruft von Slam 2017 bis zur Goldenen Fanfare

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Rückzugsort Rügen.


Sommereinsätze & Weihnachtshilfe-Rekord
Süntelbuchen, Feldstern & Märchenwälder
Freunde & Menschen voller Liebe
Gegen jede Angst & Rassismus
Ein sprechendes Patenkind
Hochzeiten & Todesfälle
Familie neu entdecken

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Sehr selten: Süntelbuchen.

Das kommentiere ich hier alles weniger. An jedem Stichwort hängen Erinnerungen, Gefühle & Eindrücke, mal schmerzhaft, mal voller Herzlichkeit. Ich danke allen Menschen für ihre Liebe, Geduld & oft auch: für ihr Verständnis.

Lumix Festival: HAZ-Talk im Container (oder:
HAZ-Fotocontainer beim Lumix-Festival in Hannover.

Wieder was gelernt

1. Das erste Mal Eisstockschießen

2. Jurymitglied bei Jugend spielt für Jugend

3. Foto-Container beim Lumix-Festival für Fotojournalismus

4. Mitglied einer Bulli-Schau-Jury

5. Freier Fall im Hochseilgarten

6. Hexenschuss

7. Schwarzlichtminigolf

8. Endlich Lammbock

9. Ihmezentrums-Picknick

10. Xylophonsolo
11. Das erste Mal Off-Sprecher in einem Film
12. Arbeitsplatten-Ausschnitt für Küchen
13. Das erste Einstecktuch
14. Sturmglocken-Halloween
15. Suppenverkauf für den guten Zweck

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Beatpoeten in Prag.

Dieses Jahr war geprägt von neuen Erfahrungen und Sprünge ins kalte Wasser. Manchmal merkt man das erst hinterher. Soll ja jung halten. Aber insgesamt war ich doch öfter bei Ärzten als nötig. Danke, 2016!

Die schrägsten und schönsten Kulturmomente 2016

1. Der Film Lobster – alles daran ist genial
2. Die Gründung der Hörregion & die Gala im HCC & die Dadüdada-Performance dazu
3. Annadigiding – Stell dir vor, Rainald Grebe macht was – und keiner geht hin
4. Cheerleader in Finnland – ein Film, den ich nicht verstehe
5. Hörspielsommer Leipzig – weil die Idee nach Hannover muss

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Musik und Mousse T bei „Digital Sounds“.

Die schönsten Moderationen 2016

1. Der Konferenz „Digital Sounds“ im Anzeiger-Hochhaus. Hatte ich unterschätzt, bin nach Vorträgen von Sennheiser und Hochschulprofessoren und Gesprächsrunden mit Mousse T. bis Toshifumi Kunimoto von Yamaha sehr klüger rausgegangen.
2. Verleihung des Niedersächsischen Wirtschaftspreis mit Stephan Weil und Olaf Lies. Spannende Preisträger & schöne Geschichten. Und vor allem: munterer als 2015.

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Klimaretter der Region Hannover.


3. Klimaschutzkuratorium der Region Hannover mit Kammerchefs, Klimarettern und Experten wie Karsten Schwanke. Ein kurzweiliger Ritt durch gefühlt 15 Talkrunden.
4. Hauptbühnen beim Entdeckertag, Autofreier Sonntag & Aktion Sicherer Schulweg: ich mag die hannoverschen Großveranstaltungen, wenn sie so abwechslungsreich vom Programm ausfallen wie diese.
5. NOFX & Pennywise auf der Faust-Wiese: fürs Herz
6. Metropolversammlung in Osterode mit OBs, Uni-Präsidenten, Kammerchefs, …
7. Tag des demokratischen Engagements mit Konstanze Beckedorf im Neuen Rathaus

Tag des demokratischen Engagements
Spax fordert gelebte Demokratie.


8. Ihmezentrums-Diskussionen im Capitol und im Zentrum mit Stefan Schostok, Verwalter Torsten Jaskulski und dem Bund Deutscher Architekten
9. Festival-Talks beim Fuchsbau-Festival, Fährmannsfest & Lumix-Fotojournalismus
10. Das neue Start Up-Slam
-Format mit VOXR-Technik an der Leibniz-Universität

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Start Up-Slam an der Leibniz Universität.

11. Ehrenamtsgala des Freundeskreis Hannover
12. HAZ-Foren zu Hannover 96 mit Bader & Stendel, Hebammen, A2, Image & Inklusion
13. Studentenw
erkspreis & „Von Leibniz zu Bahlsen“-Gala
14. Suchthilfelauf & Helmfest, Weihnachtsmarktfeten, Expertenforen & HAZ-Aktionen

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Spendensammlung in der Neustädter Hof- und Stadtkirche.

15. Poetry Slams, Science Slams & der Fanfarenzug-Slam zum Schützenfest, im Gartentheater Herrenhausen, Audimax Göttingen, Opernhaus, Lessing-Theater Wolfenbüttel, Stadthalle Holzminden, Schloss Bevern, Oldenburger Exerzierhalle, Kulturmühle Buchhagen, Empore Buchholz, Kirche Seelze, Salon Hansen Lüneburg

Insgesamt komme ich auf mehr als 80 Moderationen für 2016. Mal kleine Ansagen, mal ganze Tagesprogramm. Es ist immernoch sehr vielfältig von Punkrock bis Preisgala. Und ein wenig hoffe ich, dass es so bleibt. 2017 stehen Klostertage an, die deutschsprachigen Slammeisterschaften & Medienkonferenzen. Der Science Slam zieht ins Schloss Herrenhausen und auf die IdeenExpo 2017. Und der Leinestern wird vergeben.

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Fertig in Hamburg.

Und nun? Ein neues Jahr liegt vor uns und mir. Am Anfang dieser Aufzählung dachte ich, so viel war 2016 doch gar nicht los, warum bin ich so müde? Ach ja. Darum. & trotzdem kann ich es gar nicht abwarten, den Kalender zu füllen, Pläne mit wunderbaren Menschen zu schmieden & treff gleich einen wie Herrn Costa, um Unfug und Umstürze zu planen. Das Übliche also. Kommt gut ins Jahr 2017. Weitermachen & munter bleiben.

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Lesung zu 10 Jahre Beatpoeten beim A Summer’s Tale in Luhmühlen.
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#Sommer 2016, wow!

Sommer 2016. Ein Sommer voller Staub, Sonne & Menschen, die man in einen Koffer packen möchte, um sie zu Hause auf dem Balkon wohnen zu lassen. Wir danken für wunderbare Konzerte, Lesungen & kleine Aktionen am Rande bunter Festivals, die wir besuchen durften. Eine kleine Auswahl an Bildern & vor allem ein großes Danke, gen 1. Mai Faust & Braunschweig, Fusion, Punx Picnic im AJZ Neubrandenburg, Lesezelt Burg Herzberg-Festival, Störfaktor Zwickau, Green Island in Nordhausen, Fuchsbau Festival, Stuss am Fluss in Cottbus, A Summer’s Tale, Ende Gelände & Klimacamp, Wagenplatz Norderstedt, Open Flair Eschwege, 2er, Wasted in Leipzig, The Incredible Herrengedeck, Lars Ruppel, Felix Römer, Käptn Blauschimmel & die Süßwassermatrosen, Kotfront, Kaput Krauts, Renato Kaiser, Tilman Birr, NOFX, Marvin Ruppert, Feine Sahne, Hendrik Infone, Onkel Olli und unfassbar viele Menschen & Kapellen mehr. ❤

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Das Ende des Sommers.
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Open Flair Raildshow zwischen Göttingen und Eschwege.
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Release-Party bei Onkel Olli in Hannover.
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Stuss am Fluss in Cottbus.
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Soli-Pfeffi beim Wasted in Leipzig mit Feine Sahne Fischfilet.
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Saunalandschaft beim Punx Picnic in Neubrandenburg.
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The Incredible Herrengedeck bei der Ende Gelände-Aftershow.
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Wagenplatzfest Norderstedt.
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Edeltoiletten bei der Fusion.
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Doksy-Pfingstcamp.
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Landebahn Fusion.
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Karaoke bei der Fusion.
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Störfaktor Zwickau.
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Open Flair. Foto: Marvin Ruppert.
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Backstage A Summer’s Tale mit Filo, Rita, Sim, Sebastian und Sebastian.
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Lesezelt beim Burg Herzberg-Festival mit Lars Ruppel (hinterm Vorhang).
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Das Lumpenpack beim Fährmannsfest.
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Hendrik Infone beim Fuchsbau Festival-Finale.
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Marvin Ruppert auf dem Weg zum Open Flair.
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Feine Sahne Fischfilet und Kaput Krauts in Leipzig.
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Stuss am Fluss in Cottbus.
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Fusion-Landebahn.
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Doksy-Pfingstcamp.
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Burg Herzberg-Festival.
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Green Island in Nordhausen.
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Fusion.
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1. Mai Braunschweig.

21. September 2012 – Hannover – Maximal

Für viele Jahre war Costa so etwas wie ein Anheizer einer Elektropartyreihe. Mit MAXIMAL erlebte er viele tolle Abende. Am 21. September feiert die Partyreihe nun ihre letzte Fete. Aus diesem Grund schreibt der Kollege Info mal seine Sicht auf die vergangenen fünf Jahre auf. Danke für alles, Jungs!

5 JAHRE MAXIMAL – DAS FINALE: Hinter uns liegt vieles und viel schönes, soviel ist sicher. Hannover wurde nachhaltig geprägt, auch das ist etwas, was bleibt. Als wir uns vor fünf Jahren in einem kleinen Keller unter dem Apollo Kino zur Maximal Gang (gestartet mit Rowe, Info, Jizzo, Jaylan und Costa, später geschrumpft auf Rowe, Info und Jizzo) zusammen fanden, um einen Abend nach unseren musikalischen Vorstellungen zu gestalten, konnte noch keiner ahnen, wo die Reise hingehen würde.

Nun feiert Maximal seinen fünften Geburtstag und wird gleichzeitig als Partyreihe eingestellt. Von vielen gefeiert, von einigen gehasst, jeder in Hannover kennt Maximal: Sei es durch das „neue“ Hannover-Logo, welches im Design bekanntermaßen von einem Maximal-Stammgast ausführend beeinflusst wurde und verblüffende Ähnlichkeit mit dem „alten“ Maximal-Logo hat oder durch Lena Meyer-Landrut, die auf der Pressekonferenz nach ihrem Sieg in Oslo 2010 hysterisch „Maximal, Maximal“ rief, nachdem sie einen Hannoveraner Journalisten (Danke, Egge!) mit einem Maximal-Shirt im Publikum entdeckt hatte.

Aber nicht nur Lena war Dauergast bei uns: 2008 in die Faust gewechselt, wurde dort im Jahre 2009 von Maximal mit rund 1500 Gästen der All-Time-Besucherrekord einer Partyreihe im Kulturzentrum Faust aufgestellt. Die Aufmerksamkeit war da, und quer durch alle Schichten, alle Stadtteile und alle Befindlichkeiten kamen die Massen… Maximal wurde zum Massenphänomen einer Generation: Mit regelmäßig über 1200 Besuchern sorgte Maximal im wohligen Umfeld von ebenfalls sehr gut laufenden Partyreihen wie Treibgut, Linden Love, Remmi Demmi oder WTF Panda Club für einen erneuten Aufschwung des Kulturzentrums Faust und die Abwendung der Insolvenz. Maximal war schlicht Hype! (Liebe Lindener, wir entschuldigen uns übrigens hiermit offiziell für den gewachsenen „Publikumsverkehr„…)

Apropos: Wenn man zeitweilig über die Limmerstraße ging, sah man das Maximal-Logo permanent auf einem der beliebten Maximal-Shirts. Von diesen wurden über die Jahre zum Selbstkostenpreis rund 300 Stück verkauft und erfreuten sich solcher Beliebtheit, dass zum zweijährigen Geburtstag von der Hannoveraner Klamottenschmiede Dauerfeuer eine Sonderedition angefertigt wurde.

Besonders war vieles an Maximal: so wurde im Zeitraum ab 2008 die Partyreihe zuerst zweimonatlich, später dann monatlich im Kulturzentrum Faust veranstaltet und fand parallel dazu auch alle zwei Monate im Café Glocksee statt, bis sie dann 2010 dort aufgrund von nicht mehr handhabbarem Andrangs wieder eingestellt wurde. In den beiden größten alternativen Zentren namentlich dieselbe Party feiern: Dieser Erfolg blieb auch Veranstaltern in anderen Städten nicht verborgen, wodurch die Maximal Gang u.a. nach Berlin, Dortmund, Kiel, Lüneburg, Bremen oder Darmstadt zum Auflegen eingeladen wurde. In Stuttgart legten wir 2008 bei der ersten und heutzutage fest etablierten „Stuttgart Kaputtraven“-Partyreihe auf, die auch heute noch einen maßgeblichen Einfluss auf die Verbreitung der damals so betitelten Rave-Musik in Süddeutschland hat.

Auch in Hannover wurde der Begriff Rave nach langen Jahren der Abwesenheit durch Maximal wieder geprägt und auch in Hannover durfte Maximal auf Reisen gehen: so wurde ab 2009 jedes Jahr eine Bühne zur Fête de la Musique organisiert und auch jährlich die offizielle Aftershowparty des BootBooHook-Festivals bespielt. In dieser Zeit wurde die Kulturbühne des Fährmannsfests geentert oder im Rahmen der Limmer Volksbad-Partys ausgiebig geplanscht.

All das wurde natürlich ausführlich per Foto durch Kevin Münkel und per Video durch die Maximal Gang dokumentiert, welche im Internet einsehbar waren und wodurch Maximal in seiner Aussendarstellung (besonders durch seine Präsenz im Internet) eine der auffälligsten Veranstaltungen in Hannover war. Auf den Veranstaltungen selber sorgten Les Petits und Createdbymonkeys für ausgefeilte Visuals, welche auf ein übergroßes aus Styropor bestehendes Maximal-Logo projiziert wurden – neben einem 3×4 Meter großen Maximal-Banner eines der prägenden visuellen Elemente vor Ort. Ausgefeilt war natürlich auch das Design, welches vom Leipziger HGB-Studenten Paul Spehr in Form von künstlerischen Flyern und massiven Logo-Plakaten in der Stadt präsentiert wurde.

Neben Berichten in allen großen Zeitungen und Magazinen war für die extreme Präsenz von Maximal bei den Fans auch besonders die Nutzung von sozialen Netzwerken verantwortlich. So wurde von Maximal als erster Partyreihe intensiv MySpace genutzt (als das noch jemand nutzte). Später wurde Facebook durch Maximal übernommen, wo über ein Freundesprofil der Maximal Gang rund 5000 Gleichgesinnte angehäuft wurden, die nun regelmäßig auf dem laufenden blieben. Man könnte damit Maximal auch als die erste Facebookparty in Hannover bezeichnen…

Aber auch viele Acts hatten ihr erstes Mal bei Maximal: so hatten BeatAuCue aus Frankreich, Sharkslayer aus Finnland, Hot City aus England oder Toomy Disco aus Argentinien bei Maximal ihren ersten Auftritt in Deutschland, kurz bevor sie international bekannt wurden.

Zu Maximal wurden generell viele innovative DJ-Gäste und Live-Acts gebucht: Schlachthofbronx, Riton von Carte Blanche, Dirty Disco Youth, Daniel Haaksman, CLP, Hickup, So Shifty, Audionite, Tagteam Terror oder Pwndtiac, sie alle waren Gast bei Maximal und brachten Hannover neue musikalische Spielarten nahe.

So wie es die Maximal Gang von Anfang an getan hat: die maximale musikalische Bandbreite zu spielen und davon die volle Breitseite. Musikalische Subgenres wie Baltimore Club, Baile Funk, Midget, Fidget, Kwaito, Kuduro, Juke, Dubstep, Post-Dubstep, Dutch House oder Moombahton konnten als erstes in Hannover bei Maximal, natürlich auch unterstützt von den Bookings, gehört werden. Nicht zuletzt haben wir seit jeher als Start in den Abend Genres wie Nu Disco sowie zu späterer Stunde techigen House gespielt, als andere Partyreihen, die heute diesen Bereich bespielen, musikalisch noch ganz woanders waren.

Gehört wurde in den ersten Jahren bei Maximal auch die Stimme von Costa von den Beatpoeten, der als Host des Abends die feiernde Menge durch immer neue Anfeuerungen durch das Mikrofon gepaart mit seinem Spiel an elektronischen Hardwaregeräten zu immer wilder werdenden Tanzeskapaden antrieb. Das Call & Response-Prinzip war in dieser Form einzigartig in Hannover und die neue Form des ausgelassenen, fast pogo-artigen Feierns schon bald legendär. (Anmerkung Costa: Ich habe mir viel bei den Fangesängen von Hannover 96 abgeschaut.)

Maximal bot aber nicht nur in der Faust 60er-Jahre-Halle einem internationalen DJ-Jetset eine große Präsentationsfläche zum Steilgehen, auch nebenan im Mephisto spielten rund 40 verschiedene nationale und lokale DJs aus den Bereichen Indierock, Disco und Electronica. Seit 2011 nun wurde im Mephisto befreundeten DJs die Plattform gegeben eigene Partyreihen aufzuziehen, die auch nach dem Ende von Maximal weiterhin stattfinden werden: zum einen Paradisco mit Les Loups, zum anderen Twin Set mit Nicki Noise & Maupka.

Nun denn, unsere Musikgeschmäcker differenzierten sich weiter aus, sowohl unsere Perspektive auf Partys als auch die vom Publikum veränderte sich, der Hype verschwand, die Wohnorte und Lebensmittelpunkte verschoben sich und so kommt es, dass irgendwann eine Partyreihe ihr Ende findet. Und irgendwie dadurch auch für immer bleiben wird.

Es ist alles gesagt, wir freuen uns auf die letzte Maximal. Hallo und auf Wiedersehen.

Eure Maximal Gang

Beatpoeten im Faust/Hannover am 22. Oktober 2011

Die Musikgruppe Beatpoeten war am Samstag, 22. Oktober, zu Gast im hannoverschen Untergrundklub Faust/60er-Jahre-Halle. Die beiden Gründungsmitglieder Jan Egge Sedelis und Constantin Costa Alexander präsentierten unter anderem Lieder aus ihrem zweiten Studioalbum „Man müsste Klavier spielen können“. Als Gast hatten sie Kerstin auf der Bühne, eine feste Größe in der sogenannten alternativen Musikszene Hannovers.

Den Auftritt filmte und die Aufnahmen bearbeitete Bernd/eppelvideoART

22. Oktober 2011 – Hannover – Faust

In Hannover wurde vor ein paar Jahren versucht, so etwas wie das Reeperbahnfestival aufzuziehen. An einem Abend machten verschiedene Klubs ihre Türen auf, man zahlte einmal Eintritt und konnte sich auch mal Läden ansehen, in die man vielleicht sonst nie gehen würde. Klingt gut, hat aber wohl nicht so funktioniert. Es ist einfach auch ein großer Unterschied, ob man es in Hannover über die ganze Stadt verteilt veranstaltet oder in Hamburg in einem Kiez. Wir durften trotzdem in diesem Rahmen unsere alte Heimatstadt besuchen und uns eine Bühne mit den Radaubrüdern von Egotronic und den entspannten und unglaublich sympathischen Ya-Ha! teilen. Dass wir dazu in der Faust in einem alten Wohnzimmerladen von uns spielten, war natürlich auch nicht zu unterschätzen.

Außerdem hatten wir eine Premiere zu feiern. Zum ersten Mal standen wir mit einer Sängerin auf der Bühne. Die unglaubliche Kerstin hatte wenige Tage zuvor spontan zugesagt, uns als Rockröhre und Punkrockbackgroundsängerin zu unterstützen. Schick angezogen wie eine Sekräterin anno 1973 und mit einem Stimmeneffektgerät bewaffnet stürzte sie sich ins Gewusel. Costa war sogar so in seine Beats versunken, dass er gar nicht merkte, wie sie irgendwann eine Seifenblasenknarre rausholte und die ersten Reihen damit zum Entzücken quiecken ließ. Auf jeden Fall eine Wiederholung wert.

ps. Ya-Ha kommen aus München und sagen, dass Sportfreunde Stiller sehr nett sind. Hätten wir das geklärt.

pps. Gruß an Felix, der uns für eine Uni-Hausaufgabe den Abend begleitet hat, immer in der Hoffnung, Fotos von uns in wilden Backstage-Posen zu machen. Als er merkte, dass wir nach dem Konzert eher über Philosophie, vegetarische Rezepte und Opern diskutierten, war er trotzdem nicht sauer. Ersguterjunge.

21. und 22. Mai – Hannover – 1. niedersächsisch-bremische Slam Poetry Meisterschaft

Der Sieger der 1. niedersächsisch-bremischen Slam Poetry Meisterschaft steht fest. Sven Kamin aus Bremen setze sich am Sonntag in der Staatsoper Hannover gegen Tobias Kunze aus Hannover durch. Am Ende belohnte Sven die ausverkaufte Oper noch mit einem tollen Text über die Freiheit des Tanzens.

Es war ein wildes Wochenende. Rund 2000 Zuschauer verfolgten das ebenfalls ausverkaufte Halbfinale auf dem Faust-Gelände im hannoverschen Stadtteil Linden und das Finale in der Staatsoper – dazu kamen noch mehrere Tausend, die den Slam beim autofreien Sonntag in der hannoverschen Innenstadt verfolgten. Mehr als 20 Poeten aus ganz Niedersachsen und Bremen kämpften fair und gut gelaunt um den Titel.

Morale Unterstützung erhielten die Dichter dabei vom Fanfarenzug Alt-Linden von 1964, die die beiden Abende jeweils mit einem schmetternden Einmarsch einläuteten. Zum Schluss lagen sich auf dem Balkon der Oper alle in den Armen, und die Jungs vom Lieber Klub sorgten mit ihrer tollen elektronischen Musik für den würdigen Soundtrack. Vielen Dank an alle, die das Wochenende möglich gemacht haben.

Werbung in eigener Sache

Am 21. und 22. Mai treten in Hannover die besten Slammer Niedersachsens und Bremens auf. Egge moderiert die 1. niedersächsisch-bremische Slam Poetry Meisterschaft mit seinem Piratenkollegen Henning, und Costa kümmert sich backstage darum, dass keiner verschütt geht. Unsere Freunde vom Fanfarenzug Alt-Linden spielen auch! Mehr Infos hier.