April 2015 – Wermelskirchen und Buchhagen

Selfie Boys in Remscheid

Das Leben auf Tour fordert eine Einstellung, die der Personalmanager unseres Vertrauens sicher als Soft Skills bezeichnen würde. Es ist eine Melange aus Spontaneität, Flexibilität und Offenheit. Der Blick aus dem Fenster der Züge und Busse, die wir immer zu den Auftritten nehmen, und ein Blick in die Zeitungen und Zeitschriften, in die Social Networks und die zahlreichen Nachrichten, SMS, Messages, Tweets setzt eine unfassbar hohe Verarbeitungskraft voraus. Ganz ehrlich, uns glüht der Kopf und das Herz, wenn wir sonntags von unseren kleinen Abenteuerurlauben nach Hause kommen. Post-Tour-Loch nennen das manche unserer Kollegen, und sie haben recht. Das Geballer wird ja tendenziell auch nicht weniger. Nur die Namen ändern sich, die Memes, die Überraschungen, positiv und negativ. Hier unser Bericht aus dem Wahnsinn, den manch einer Deutschland nennt.

Wuppertal City

Wuppertal ist eine kaputte Stadt. Direkt am Hauptbahnhof klafft eine riesige offene Wunde, als habe jemand einen Teil der Innenstadt einfach ausgestochen. Auf dem Bahnsteig werden wir von einem Crystal-Meth-Süchtigen angesprochen. Freundlich, siezend, aber bestimmt: „Darf ich Ihnen eine Frage stellen?“ Wir reichen ihm sofort ein paar Münzen. Angebot und Nachfrage halt. Am Süßigkeitautomaten kauft eine rauchende Frau ihrem vierjährigen Sohn eine Cola. „Danach bist du aber ruhig.“ Uns treffen die Blicke der Kleinstadtfaschos und Männer mit zu viel Testosteron. Egge berauscht sich am Bild der Schwebebahn, für die diese spannende Stadt neben Wim Wenders und Pina Bausch so bekannt ist.

Achtsamkeit, diesdas

Bis wir im AJZ Wermelskirchen ankommen, durchqueren wir mit einem Linienbus das Bergische Land. Die Häuser tragen dunkle Schieferplatten. Fast alle. Die Menschen sind freundlich und helfen uns, den richtigen Bus oder unseren Auftrittsort zu finden. Ein junger Mann begleitet uns sogar vom Busbahnhof bis zum AJZ. Er mache sogar selbst Musik und habe als Billy-Talent-Coverband angefangen. Auf der Skateboardrampe vor dem Klub schwingen sich drei Teenager mit ihren Trittbrettern in die Höhe, die Sonne geht am Horizont über Remscheid unter. Es ist endlich Frühling, und dieser Laden scheint eine dieser Perlen zu sein, auf die wir nie vorbereitet sind: Engagierte, humorvolle und super freundliche Menschen, die an Kultur glauben, an Freiräume, an Musik. Die daran glauben, dass Punk nicht nur Drei Akkorde, schlechte Laune und Populismus bedeutet, sondern eine Offenheit im Miteinander und mit der Kunst. Deswegen stehen mit uns auf der Bühne die tollen Bands naive und Static Me aus Köln, die jeweils ganz eigene, mitreißende und tanzbare Gitarrenmusik bringen. (Unbedingt buchen, ihr Booker da draußen.) Der Headliner The Guilt aus Schweden zeigen dann auch, wie frei man ist, wenn man das macht, worauf man Lust hat. Das Duo macht eine aerobic-fähige Mischung aus Punk, Hip-Hop und Elektro. Die beiden schwitzen und brüllen und tanzen wie wild, und nach ihrem Auftritt kann man sich schön entspannt mit ihnen über Kultur, Bildung und Infrastruktur unterhalten. Eine tolle Begegnung.

Sensible Künstler und so

Zurück in Hannover an einem Samstag mit Fußballheimspiel schaut uns der Arbeitsalltag kurz ins Gesicht, es ist aber ein freundlicher Blick. Die wenigen freien Stunden nutzen wir für das, womit wir unsere Miete zahlen, bevor wir uns abends in einem Auto auf der Fahrt in die niedersächsische Provinz wieder finden. Es geht in die Kulturmühle in Buchhagen, zu einem Poetry Slam. Das Kulturzentrum ist Teil einer kleinen Kommune mitten in einer wunderschönen Wald- und Berglandschaft. Verträumt schauen wir auf die Bäume und planen unseren nächsten Wanderurlaub hier. Dann dürfen wir das musikalische Rahmenprogramm eines sehr intimen, wundervollen und nachdenklich machenenden Slams geben. Es ist der schöne Abschluss einer wilden Tour. Wieder in Hannover angekommen, schauen wir uns die Horden an Feiernden an, die durch unseren Stadtteil ziehen. Wir legen uns lieber hin. Der Kopf ist voll, das Herz ist müde, das Bett ruft. Vielen Dank!

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27. und 28. Februar – Leipzig und Hamburg

Dem Klaus sein Haus…

Reudnitz, Perle von Leipzig. An der Bushaltestelle sitzen die Jungs mit den Deutschland-Cappies und der Thor-Steinar-Jacke und machen Spuckefützen. Ein paar Meter weiter exen zwei Jugendliche gerade eine Flasche Pfeffi. Das Klaushaus ist direkt voll. Zahlreiche kritische Menschen lauschen andächtig unserer neuen Lesung „Opfer lesen Battle-Rap“. Besonders bei der Zurschaustellung vermeintlicher maskuliner Stärke wird gekichert. Eine tolle Premiere. Dann verlieren sich die Erinnerungen. Wir waren wohl zu aufgeregt. Kultur in Reudnitz kommt. Wir bekennen uns schuldig als Teil der Gentrifizierung und essen zur Nachtruhe noch schnell Veggie-Bratwürste.

Egge und Essen

Hauptbahnhof Bitterfeld, leerer Himmel, blühende Landschaften. Eine bayerische Frau empört sich, dass nicht angezeigt wird, wo sich die erste Klasse des Zugs nach Hamburg befindet. Sie motzt und gibt gerne die arrogante Wessi. Der freundliche Sachse mit der Baskenmütze neben ihr nimmt ihr erst die Wut und erklärt ihr dann in wenigen Sätzen den Strukturwandel seit den 1950er-Jahren. Ein Gleis weiter stehen die Polizisten in Kampfanzügen. Hansa Rostock spielt heute in Halle. Ein typischer Samstag halt.

Du bist, was du isst.

Im Zug setzt sich keiner neben uns, weil Costa die ganze Zeit seine vergoldete Panzerkette von der Hip-Hop-Lesung trägt. Die hat als Meterware im Baumarkt immerhin 1,56 Euro gekostet. Draußen scheint die Sonne. Wir holen uns die praktischen Lebenstipps wieder einmal von Donald Duck.

Bekennende Donaldisten

In Hamburg scheint immer noch die Sonne. In Hamburg! Also schnell Veggie-Schnitzel in unserer Lieblingskneipe, dem Feldstern auf der Schanze, dann ab an den Hafen. Doof auf Schiffe gucken, sonnen, nachdenken, sich freuen über so ein anstrengendes Tourwochenende. Läuft bei uns.

Poet vor Flusslandschaft

Im Centro Sociale ist Geburtstagsparty, und wir dürfen den Opener machen. Viel Bumbum, einige wirbeln ihre Haare durch die Luft. Dann ist wieder alles vorbei, und wir trinken Cocktails mit Radieschen und Basilikum. Ein tolles DJane-Duo legt Hip-Hop auf. Samstagabend in Hamburg. Eine krasse Woche geht mal wieder vorbei, und wir planen die Aufnahmen der letzten Lieder fürs neue Album. Arbeit, ne?!

4. und 5. Mai 2012 – Bremen und Leipzig

Kalt ist es auf dem Oberdeck der MS Stubnitz im Bremer Hafen. Das Partyschiff liegt normalerweise in Rostock. Aber für wenige Wochen ist Bremen sein neuer Hafen und für uns die erste Station an diesem Wochenende, an dem wir unser neues Album „Man müsste Klavier spielen können“ präsentieren dürfen. Im Bauch des Schiffs ist nämlich eine Disko untergebracht, die manchen Großstadtklub fast nebenbei verblassen lässt.

Die Crew nordet uns sofort ein: „Nein, ihr seid noch nicht betrunken, der Boden ist schräg.“ Bordhund Krause nutzt seine großen Augen schamlos aus, um zu gieren. Und Hauptact Hasenscheisse macht uns eifersüchtig, weil sie besser riechen, besser aussehen, richtige Instrumente spielen und richtige Witze machen können. Tolle Jungs!
Wir werden am nächsten Morgen wach, als ein Ausflugsdampfer die Weser entlang schippert. Die Wellen bewegen das Schiff sanft. Von der Koje aus sieht man das Wasser und ein Segelboot. Draußen riecht es nach See und nach dem Hopfen der Brauerei gegenüber.

Es ist Samstag. Die Deutschen verbringen diesen am liebsten im Stadion, im Baumarkt und in irren Gangs mit abgestimmter Kleidung als Junggesellen(innen)abschied. Acht dieser volltrunkenen und zwangslustigen Rudel begegnen uns auf dem Weg vom Bremer Hafen bis zum Atari in Leipzig. Sie tragen grüne Perücken, Wikingerhelme, Elfenantennen, gleiche T-Shirts auf denen „Was, Tino heiratet? Ich bin nur zum Saufen hier“ steht oder auch mal Fantasieuniformen. Die Kleidung der Junggesellen und Jungesellinnen schwanken zwischen Dorftrash und germanischem Prolltum. Eine Folter für die Tragenden und uns sind sie immer. An dieser Stelle soll das Phänomen noch einmal gesondert betrachtet werden.

In Leipzig-Reudnitz kann man schonmal auf die Fresse kriegen. Von Nazis oder Prolls. Oder Prollnazis. Der Stadtteil wurde weltberühmt durch Clemens Meyers „Als wir träumten“ – meine Einstiegsdroge, als ich 2010 nach Leipzig zog. Knapp zwanzig Jahre nach der Wende taten sich hier einige Menschen zusammen, um mit dem Atari ein eigenes, autonomes Wohnprojekt zu starten. Wir durften bei der Vierjahresfeier am Samstag zwischen Punkbands und DJs aus Tel Aviv die Brücke schlagen. Eine riesige Bambule im Keller und in der Wohnung darüber. Für Vierjährige war das Atari ganz schön frech zu uns. Dafür gibt’s das nächste Mal Wunderkerzen und Kuchen.

sta

05. Juni 2010 – Chemnitz – Reitbahnstraße 84

Und bevor jemand fragt: Wir waren nicht in Ex-Karl-Marx-Stadt, um 20 Jahre Chemnitz zu feiern. Das überlassen wir Menschen, die sich selbst mehr dafür geeignet sehen. Unser Auftrag war eher trauriger Natur: Die Reitbahnstraße 84, ein Wohnprojekt im Süden der Innenstadt, soll am 30. Juni geräumt werden. Der Grund: Ein Investor, der in der Nachbarschaft mehrere Häuser gekauft hat, verlangt angeblich von der Stadt und der Grundstücks- und Gebäudewirtschafst-Gesellschaft, dass diese die anliegenden Häuser – unter anderem die Reitbahnstraße 84 – gleichwertig saniert. Die Bewohner und Betreiber diverser Ateliers, Werkstätten, Kulturkeimzellen und des Veranstaltungszentrums sind davon verständlicherweise wenig überzeugt, und auch eine Podiumsdiskussion konnte die Stadt noch nicht einmal davon überzeugen, dass die durch die alternative Aufwertung entstehende Gentrifizierung irgendwann auch der Stadt zugute kommen könnte.

Das hat es natürlich auch eher selten gegeben, dass die Bewohner eines Wohnprojekts und Kämpfer für eine alternative Aufwertung eines Stadtteils mit den Argumenten der Gentrifizierung bei der Stadtverwaltung scheitern. Chemnitz ist dabei, wie so viele andere ostdeutsche Städte, in denen die Bevölkerung altert und die Jungen aus Perspektivlosigkeit wegziehen, ein Modell für die Zukunft der Stadtplanung. Wo, wenn nicht hier, ließen sich neue Formen das Wohnens, Arbeitens und Bauens testen, und das auf Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basierend und mit der Beteiligung der Bevölkerung?

Das kleine Festival zum Ende der Reitbahnstraße war, wohl auch als letztes Aufbäumen, sehr toll. Die drei Tage mit zahlreichen Kunstausstellungen, Filmvorführungen und Konzerten hat gezeigt, wie lebendig selbst diese totgesagte Stadt sein kann, wenn man sie lässt. Und so saßen wir am nächsten Morgen leicht traurig im Bus des Schienenersatzverkehrs nach Leipzig, fuhren durch Wälder und an Wiesen vorbei, und draußen brütete der Sommer unter wolkenlosem Himmel. Blühende Landschaften könnte man meinen.

17. April 2010 – Frankfurt – Bett

„Irgendwer wird dem Vulkan auch die Schuld an der Finanzkrise und der katastrophalen Situation der Deutschen Bahn geben.“ In den wenigen Sekunden, die man mit wildfremden Menschen im Zugflur auf den Stopp wartet, entspinnen sich manchmal Gespräche, die besser von keinem Literaten erfunden werden könnten. Vielleicht sonst nur von Dittsche. An diesem Samstag im April, sonnig und wolkenlos, ließen sich problemlos drei Ereignisse miteinander kombinieren: Der Ausbruch des islandischen Vulkans nahe des Gletschers Eyjafjallajökull, dessen Aschewolke über Europa den Flugverkehr zum Erliegen gebracht hatte; der geplante Börsengang der Deutschen Bahn, der nicht nur in Berlin für Ausfall der S-Bahnen gesorgt hatte, sondern auch für zahlreiche kaputte ICEs, wovon einer an dem Tag eine Tür verlor. Und der Brand eines LKW unter einer Hamburger Zugtrasse, der den Bahnverkehr stark einschränkte – bestimmt wieder ein Anschlag Wilder auf die Bürgerlichkeit, wie sie es in Hamburg und Berlin in den vergangenen Monaten immer wieder gibt.

In Frankfurt, dieser idealen Stadt des Standortfaktors innerhalb der Globalisierung, bescherte uns diese drei Ereignisse den wohl schönsten Himmel ever, einen unglaublichen Sonnenuntergang und – wegen der Überlastung der Frankfurter Hotels – ein Doppelzimmer. In Frankfurt waren wir auf Einladung von Frank. Frank betreibt in seiner Stadt den Klub mit dem wohl tollsten Namen: Das Bett. Feierwütige freuen sich immer darüber, mit Sprüchen ihrem Lieblingsklub abzufeiern. „Wollen wir heute Abend gemeinsam ins Bett?“ „Neulich bin ich wieder einmal mit XY im Bett abgestürzt.“ „Ich habe das ganze Wochenende im Bett verbracht.“ Toll! Frank war auch einer der ersten Veranstalter, der uns vor Jahren die Chance gab, außerhalb des Poetry-Slam-Umfeldes aufzutreten. Dafür sind wir ihm dankbar und seiner tollen DJ-Tochter für die Musik.

Frankfurt ist also immer nett zu uns gewesen. Dazu gehört auch Marc, der beim örtlichen Bürgerradio X die Ausgehsendung „X wie raus“ macht und der uns dieses Mal wieder in seine Sendung einlud. Es ist schön, dass es immer noch solche Institutionen gibt, die das Leben in einer Stadt abseits von Kommerzradios einfängt. Das Interview mit uns gibt es hier zu hören.

Gefreut haben wir uns auch darüber, endlich Wolfgang vom „Alice Project“ kennenzulernen, für den wir vor Jahren unser Ton-Steine-Scherben-Cover einmal aufgenommen haben. Alice setzt sich für die objektive Aufklärung von Drogen und Lebensentwürfen ein und pendelt zwichen Kommerz-Rave, Goa-Partys und Festivals, um in kleinen, informativ geschriebenen Flugblättern über die Auswirkungen von Drogen auf Kopf und Hirn aufzuklären. Für ihren Dienst werden sie sogar von der Frankfurter Stadt unterstützt.

ps. Im Fernsehen feierte sich übrigens die ARD für 60 Jahre Programm. Schön, wie „Tatort“-Schauspieler Jan Fedder sich nebenbei und live eine Flasche Schluck genehmigte, die er dann mit Karl Dall teilte. Erfrischend neben den anderen glatten Gestalten.

27. März 2010 – Deutschland – Ein ICE-Abteil

Aus der Not heraus fahren wir zu den meisten Konzerten mit dem Zug. Wir haben früher immer gewitzelt, wir sollten Veranstaltern uns deshalb auch als Ökoband anbieten. Aber bei dem Strom, den wir jedes Mal auf der Bühne verbrauchen, würde uns das sowieso keiner abnehmen. Inzwischen können wir uns die Reisen von Auftritt zu Auftritt gar nicht mehr anders vorstellen: Am liebsten fahren wir natürlich ICE, ohne plärrende Wehrdienstleistende, die sich gegenseitig erzählen, welcher Spieß welchem Spacken wegen Trunkenheit die Spinte putzen ließ. Dafür freuen wir uns jedes Mal, wenn Schorsch Kamerun an uns vorbeigeht. Irgendwann trauen wir uns auch mal, ihn auf eine Apfelschorle im Bortbistro einzuladen.

Gerade weil wir mit den Tickets immer sehr günstig wegkommen, hatten wir es am Anfang leichter, Veranstalter davon zu überzeugen, uns doch einzuladen. Keine Ahnung, wie das eine Band mit Standardrockequipment wie Schlagzeug, Bass, Gitarre macht und erst recht nicht, wie Skabands das schaffen. Musik live zu spielen bleibt für die meisten jungen Bands eine defizitäre Freizeitnummer. Fast alle unsere Freunde, die noch in „richtigen“ Bands spielen zahlen drauf wenn sie live spielen.

Es scheint, als würde die musikalische Landschaft Deutschlands die gesellschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre vorweg nehmen: Während es immer weniger Gruppen gibt, die von ihrer Musik leben können und diese schon teils unverschämte Eintrittspreise verlangen und mit ihrem Merchandise (Warum gibt’s eigentlich noch keinen Blog für häßliche Bandshirts?) diverse Verbrechen an Umwelt und guten Geschmack begehen, gibt es auch immer mehr von den kleinen Lokalhelden. Diese schaffen es selten, rauszukommen aus ihrer Stadt, ihrem Freundeskreis, dem Keis ihrer drölf Mitglieder der Facebook-Gruppe, und werden Musik nur immer als Hobby betrachten dürfen. Auch wenn das Talent, die Lieder und die Show mehr hergegeben hätten – ohne Bus von Mama und Papa läuft da gar nichts. Brazilification wird so etwas in der Soziologie genannt – eine Gesellschaft ohne Mittelschicht. Ein Glück, dass wir das gerade so umschiffen können. Da bleibt auch mal genug Geld für eine Pizza im Bordbistro – wenn die nicht immer „zufällig“ ausverkauft wären.

Demnächst erzählen wir, was wir mit den ganzen gesammelten BahnCard-Punkten machen und ob es in den Lounges auch so aussieht wie bei „Up In The Air“.