September 2012 – Paderborn, Berlin-Festival, Undjetzt!-Konferenz

Paderborn, Hannover, Berlin, Burg Hohenberg in Nordbayern, Kiew – die vergangenen Tage waren sehr intensiv, sehr schön, aber auch zwischendurch sehr anstrengend. Wir verabschieden uns jetzt erstmal in den Urlaub und damit die Spielpause. Der nächste Termin: 5. Oktober im Soulkitchen Hamburg (oder, wenn die Stadt Hamburg den Laden wirklich zumacht, woanders). Bis dahin unsere September-Liste:

– Das Sputnik in Paderborn ist die wohl schönste Kneipe in der Stadt. Tolle Leute, tolles Publikum. Vielen Dank!
– Autobahnraststätten haben wirklich etwas Altertümliches. An den modernen Oasen bekommt man alles, was man braucht. Auch mal ein Kreischkonzert von Schweinen, die gerade abtransportiert werden.
– Danke auch an die alte Truppe Literaten aus Ostwestfalen. Weitermachen!
– In Hannover brennen ganz schön häufig Mülldeponien oder Chemiefabriken oder so. „Es hängt ein Grauschleier über der Stadt…“
– Das Berlin-Festival besticht durch seine Kulisse und die vielen engagierten Künstler. Viele Menschen stehen aber dann doch lieber im Backstagebereich und schauen gelangweilt. Schade eigentlich. Und das nächste Mal bitte mehr Toiletten aufbauen. Das ging gar nicht.
– Autoscooter macht doch noch Spaß.
Broca Areal sollte man sich merken. Und Sebastian 23 bringt als Klon 23 jetzt auch Texte zu Techno.
Mieze Medusa hat den schönsten Akzent, das nächste Mal ist sie aber mit Getränke holen dran.
Sulaiman Massoumi kann nicht nur mit dem Schellenkranz den Takt halten, er hat auch als Rapper einen derben Flow. Vielen Dank für den spontanen Auftritt.
– In Neukölln machen Freunde jetzt eine Kneipe in der Richardstraße auf. Erst dachten wir, wie irre müssen die sein. Dann waren wir da: ein Traum! Unsere neue Stammkneipe in Berlin.
– Wenn Designer Preise verleihen, dann stehen mehr Leute auf dem Podest, als Zuschauer da sind. Und alle filmen.
– Der Undjetzt!-Kongress zeigte mal wieder, wie viele kreative, motivierte und kluge Menschen auf dieser Erde leben. Mit euch haben wir keine Angst vor der Zukunft. Danke!
– Und wie viele tolle Ideen in unserem Workshopseminar zu kreativer Kulturkritik und gesellschaftlichem Protest herausgekommen sind, zeigt, wie wichtig das Thema ist. Wir sind gespannt, was dann später realisiert wird.
– Uns gibt es in diesem Jahr übrigens auch auf der Frankfurter Buchmesse: Die tolle Designerin Sima Niroumand hat uns für ihr Buchprojekt „Freunde – ein Sammelwerk“ gefragt, ob wir nicht über unse Verhältnis als Bandkollegen und Freunde schreiben wollen. Das Ergebnis findet ihr hier.

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