27. Mai 2011 – München – Kafe Marat

Das Kafe Marat ist eines der wenigen Freiräume in München. Bekannt wurde das Haus aber eher durch die Fernsehserie „Zur Freiheit“ von Franz Xaver Bogner aus den 1980er Jahren. Die Sendung um Bier- und Wurstverkäuferin Paula, ihrem spielsüchtigen Sohn und der Kiezgröße Komet hatte wohl einen größeren Einfluß auf die Münchener Szene als das erste Album von Rage Against The Machine oder Tocotronic.

So jedenfalls wirkte es am Morgen nach dem Konzert auf der Küchencoach in Münchens wohl coolster WG, mit Chili-Setzlingen auf dem Balkon, unglaublich guter Musikauswahl und netten Bewohnern, die sich Pingpong-artig mit uns auf die spätere Anti-Atomkraft-Demo vorbereiteten. (Dort spielte übrigens mal eben so The Notwist für lau).

Der Abend vorher war vor allem davon geprägt, wieder mal zu merken, wie alt wir doch irgendwie geworden sind. Vorband grgr haute dermaßen die Beats um die Ohren, dass sich ein Großteil des Publikums, wir übrigens auch, bei der „Südstadt“ gegenüber erstmal mit Südmilch versorgen mussten. In Südmilch ist Schnapps, Klarer, Rum, Grenadine und diverse andere geheime Zutaten. Einer reicht. Dann wurde getanzt.

Nach unserem Konzert feuerte Feenstaubinferno noch seine Mischung aus Punk, Techno und Lady Gaga ab. Sein handgenähtes, maßgeschneidertes Kleid saß perfekt, und die Kriegsbemalung glitzerte dank eingeflogener Make-up-Hilfe noch, als es schon längst wieder hell war.

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