Island Teil 3

So. Nun ist es soweit. Egge ist auf & davon. In Island tanzt er mit Elfen um heiße Quellen und zieht auf Gletschern die Handbremse seines Bullis, einfach um zu schauen, was passiert. Und was hinterlässt er? Ja, die Sammlung der besten Auftritte von Isländern beim Eurovision Song Contest. So viel Entertainment war selten. Auf gehts:

Platz 1: Die aktuelle Nummer „Aftur Heim“ von Siqurion’s Friends. So sehen also die Hives auf der Insel aus. Die Beatles als Folklorepolka mit Krawatten. Und ja, am Ende gehts ne Oktave höher. Ich muss gerade an die Olsenbande denken.

Platz 2: Hera Björk (sic!) singt „Je Ne Sais Quoi“ und wiehl follow her emoschohn. Sehr geil. So hat man sich Island vorgestellt: eine Elfe mit roten Haaren entdeckt Eurodance und tanzt dabei im Nebel. Und stehen da im Hintergrund nicht schon wieder die isländischen Hives rum? Crassii feelän!

Platz 3: Oh ja, geil, geil, geil. Matze Reims Bruder tanzt mit Schürze und versiebtem Tribaltatoo mit 2Raumwohnung-Humpe in rosafarbener Abdeckplane. In Island hießen die 2000 August & Telma und sangen „Tell me“. Yes!

Platz 4: Ja, in Island trug man 1994 noch Schulterpolster und klang ein wenig nach Sandra. Aber hey, die hatten eine Insel-Meg-Ryan. Und das Lied taugt doch für jeden Disney-Film. Aber mal im ernst, das ist doch irgendwoher geklaut? PS: So stellen sich Isländer also Hochhäuser vor. Und hübsche Kette, Sigga.

Platz 5: 1993 ging mit Inga gar nichts. Cremekleid, Hundehalsband und Schlagerkeyboards der schlimmsten Sorte. Das ist hart. Dagegen macht Bohlen Jahrhundertplatten. Aua.

Platz 6: Okay, das ist der Geilste. Ein Typ namens Beathoven singt ein Lied namens Sokrates in dem er John Wayne auf Mark Twain reimt. Dazu trägt er den schönsten Anzug der Weather Girls und eine rosafarbene Fliege. Und bitte, der Text ist das beste aus der isländischen Eurovision Song Contest-Geschichte. 1988. Lalalalalala.

Platz 7: Das schönste an diesem Modedesaster ist gleich am Anfang zu sehen. Dieser Sänger mit der Riesenbuxe muss unter der Deko durchkriechen. Haha. The ICY group erinnert ein wenig an Leila K., die sich im örtlichen Streberpuff eine Band zusammengestellt hat, aber hey, wers tragen kann. 1986 war kein einfach es Jahr.

Platz  8: Stefán und Eyfi besangen 1991 Nína und ja, ich habs nur ausgesucht, weil ich es bemerkenswert finde, wie man ein violettes Stirnband einem Millionenpublikum präsentieren kann. Und singt da nicht Olli Kahn, als er nur bei Karlsruhe im Tor stand?

Platz 9: Island hat Lady Gaga erfunden, schon 2006 trat sie für die Insel an. Unter riesigen Wasserhähnen quietschte sie wie auf dem Grease-Soundtrack und zog sich langsam aus. Der sicherlich skurrilste und hohlste Auftritt Islands – aber hey, so schlecht sieht sie nicht aus, dear European Children. Am Ende wird sogar gebuht. Ts.

Platz 10: Zum Schluss singt Daniel 1989 nochmal mit Brustwarzenhose, Boy-George-Frisur und einem Musiker der Synthesizer aufm Flügel spielt.

Wahnsinn, mal schauen, welche Musikanten mir 2011 das Bier an den Tisch bringen. Und welche tatsächlich berühmt geblieben sind.

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