21. Januar 2011 – Bremen – Zucker

Seit 2007 gibt es das Zucker in einem ehemaligen Speditionsgebäude zwischen Findorff und Bremer Hauptbahnhof. In Deutschland hat sich der Laden in der kurzen Zeit einen überaus guten Ruf aufgebaut: Es gab Partys mit internationalen bis Resident-DJs, unzählige tolle Bands haben hier schon gespielt. Allein wenn man im Backstage unfassbar leckeren selbstgemachten Apfelkuchen mampfend die  Postersammlung anschaut, bekommt man schon einen Eindruck, wer schon alles seinen Schweiss auf der Bühne gelassen hat.

An diesem kalten Freitag im Januar spielten wir mit: Trennkost Ungeheuer. Diese beiden sympathischen Jungs aus Bremen haben sich eine alte Playstation geschnappt und darauf Beats zwischen Dubstep und Happy Hardcore gebastelt. Dazu springen sie auch mal mit mexikanischen Wrestlermasken herum und hauen ein paar aggressive Reime heraus. Uff!

Für Lena Stöhrfaktor aus Berlin hingegen war es einer der ersten Auftritte ohne ihre Crew. Sie zeigte trotzdem, wie man solo nicht weniger wütend und reimend  über Gentrifizierung und Unterdrüchtung rappen kann. Respekt!

Killa Instinct aus England waren eigentlich die wahren Headliner des Abends. Fettbassiger Britcore mit der britischen Version eines Zach de la Rocha. Plötzlich waren die neunziger Jahre wieder sehr lebendig. Sogar eine eigene deutsche Wikipedia-Seite haben die Jungs. Ich will auch so etwas.

Die meisten Jubelrufe ernteten wir irgendwann schräg nach Mitternacht für die Aktualisierung der „Dschungelcamp„-Gruppe. Erstaunlich viele im Tanzsaal waren Namen wie Froonk, Rainer oder Sarah ein Begriff. Sicherlich liefern die Medien dazu demnächst eine weitere Interpretation.

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