Jahresrückblick Teil 1 – Die Alben (Egge)

2010 neigt sich dem Ende.  Zeit besinnlich zu werden und ein wenig zurückzuschauen. Wir fangen popkulturtheoretisch an. Und Egge präsentiert seine Lieblingsalben und was ihm für den ersten Teil noch so einfällt. Auf geht’s.

1. Dendemann – Vom Vintage verweht
(Wie geil ist dieser Typ?!)
2. Massive Attack – Heligoland
(Man versuche Lied 7 mitzuklatschen. Und wir bei den Handclaps so viel Energie investiert, muss ein Genie sein)
3. The National – High Violent
(Hat Egge von Costa bekommen und die Stimme ist immer noch ein echter Ohrenzucker)
4. Superpunk – Die Seele des Menschen unter Superpunk
(Spontankauf. Und es lohnt sich. Allein für „Das waren Mods!“)
5. The XX – XX
(Schön verschwurbelt stimmungsvoll, ein Jahr in Liedern)
6. Jónsi – Go
(Tanzbarer als Sigur Rós, aber macht es das schlechter? Nö!)
7. Antitainment – Ich kannte die, da waren die noch real
(Eher als Hommage an die vorigen Alben gekauft. Die sind immer noch besser. Aber das aktuelle Album ist immer noch geiler als der ganze Lady Gaga-Stuff zusammen).
8. Wir sind Helden – Bring mich nach Hause
(eines der schönsten stillen Alben überhaupt)
9. Vampire Weekend – Contra
(War im Januar ein Hitgarant!)
10. Lena – My cassette player
(war einfach ein schönes Jahr mit der Lena)

PS: Jaja, Gisbert zu Knyphausen ist auch dufte! Transmitter auch & Selig sind auch wieder schön gewesen.

Filme (hat sich Egge wie gewohnt wieder selten angeschaut, probiert es aber trotzdem):

1. Renn wenn du kannst
(mit dem besten Rollstuhldarsteller Ben)
2. Fish Tank
(sowas nennt man wohl mit Erwartungshaltungen spielen; ein Tanzdrama wird zum Sozialreport, toll!)
3. Inception
(weil das Drehbuch ein Knaller ist)
4. Vincent will Meer
(tolle Darsteller, düsteres Ende)
5. Mary & Max
(der schönste und liebevollste Film der Welt)

Die Top-10-Konzerte:

1. Jan Delay in der Color-Line-Arena in Hamburg (mit Bo und Udo als Special-Gäste): Ganz große Nummer mit mehr als 12000 Gästen.
2. Rainer von Vielen bei der Breminale (und Fusion und im hannoverschen Ballhof)
3. Jan Plewka singt Rio Reiser in Oldenburg: Spontan hingefahren und auch wenn mal jede Geste langsam auswendig kennt, immer wieder Gänsehaut. Unvergessliche Nacht.
4. The Notwist beim Boot Boo Hook in Hannover. Wunderbarer Abend.
5. Northern Lite im Knust: Sehr coole, minimalistische Show mit sehr viel Wirkung. Zum Schluss gabs ein Coldplay-Cover. Nur das Publikum war teilweise echt aus einer Prolldisko entflohen. Schöner Support von Transmitter.
6. Scorpions in Leipzig Arena und der Tui-Arena in Hannover: Ja gleich zweimal und ja, weils einfach gerockt hat. Keine Balladenband nimmt da Abschied, sondern echte Rock’n’Roller.
7. Dyse im Hamburger Hafenklang: Meine Herren können die Gas geben. Selten so mitgerissen worden.
8. Herpes beim Boot Boo Hook. Das ist schöner Schnodderpunk.
9. Odeville beim Fährmannsfest: Wegdriften zur Rockoper.
10.Images in der Korn (Yes! Weils Genossen sind!)

Hot Chip in Hannover, Mörser im Hamburger Hafenklang und Goldkind aufm Fährmannsfest waren auch toll. Faithless in der Hamburger Alsterhalle ging leider mal gar nicht.

Soweit. Fortsetzung folgt.

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