14. August 2010 – Bremen – Neuland

Pippi Langstrumpf hätte ihre wahre Freude gehabt an diesem kunterbunten Haus, das im Westen von Bremen einen Sommer lang Kulturprojekt, Klub, Festivalgelände und Exklave des Zucker-Clubs sein durfte: ein riesiger Garten, buntbemalte Wände, Holzkreaturen und liebevoll angelegte Beete. Dazwischen den einen oder anderen Beitrag zur urbanen Kunst zwischen Hecke, Blume und Baum. Doch bald ist es vorbei mit Neuland: Auf dem Gelände soll eine Schnellstraße den Verkehr ins Zentrum der Hansestadt beschleunigen. Irgendwie ziemlich 80er das Ganze. Nur das heutzutage die Atomstromlobby mit Abschalten droht.

Unser Auftritt war für den frühen Abend auf einer der Außenbühnen geplant, also hatten wir noch genügend Zeit, uns mit Whöner zu versorgen und 11-Jährigen beim Punkrock zuzuhöhren. Auf der Bühne angekommen empfing uns wieder einmal eine sitzende Menge, die zwar Texte mitsang und klatschte, zum Tanzen aber lieber später auf den Technofloor ging. Spaß hat’s aber trotzdem gemacht. Vor allem, weil neben der Technik, der Verpflegung und allem drumrum alles sehr liebevoll gemacht war. An dem Kurzschluss kurz nach unserem Auftritt waren wir aber nicht Schuld.

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